Was passiert, wenn der Notarzt den epileptischen Anfall trotz Medikamenten nicht stoppen kann?

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In diesem Fall wird der Betroffene zur Sicherheit in eine Intensivstation aufgenommen. Dort wird man ihn in der Regel in ein künstliches Koma versetzen, um den Krampfanfall zu durchbrechen.

Werden diese Maßnahmen nicht ergriffen, droht ein sogenannter Status epilepticus. Dies ist ein dauerhaft anhaltender epileptischer Krampfanfall, der lebensgefährlich ist.

Aber bevor Sie sich jetzt allzu große Sorgen machen: Das passiert zum Glück nur sehr selten.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

 

 



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Lexikon/Glossar Epilepsie

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Liquor wird die Nervenflüssigkeit bzw. das Nervenwasser genannt. Der Liquor befindet sich im Rückenmarkskanal und auch im Gehirn und wird mitunter für diagnostische Untersuchungen ...

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Der Grand-Mal-Anfall zählt zu den generalisierten Epilepsieanfällen. Er unterteilt sich in eine sog. tonische und eine nachfolgene klonische ...

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Im Gegensatz zum fokalen Anfall, bei dem nur bestimmte Hirnareale den Anfall auslösen, ist beim generalisierten Anfall das gesamte Hirn betroffen. Entsprechend erfasst der Anfall den gesamten ...

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Ähnlich wie bei der idiopathischen Epilepsie kann auch bei der kryptogenen Epilepsie keine organische Ursache für die Erkrankung gefunden werden. Deshalb wird sie so genannt (kryptisch = ...

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Von idiopathischer Epilepsie spricht man, wenn keine organische Ursache für die Erkrankung gefunden werden kann. Idiopathisch bedeutet "aus sich selbst heraus ...

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Unter einem Klonus (von griechisch: klonos, „heftige Bewegung“) versteht man unwillkürliche, rhythmische Kontraktionen von Muskeln bzw. Muskelgruppen. (Vgl. a. Krampf) Synonym wird der Ausdruck „klonischer Spasmus“ ...

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Myoklonien sind rasche unwillkürliche Muskelzuckungen, die häufig als Begleitsymptom bei einer Vielzahl von neurologischen Erkrankungen vorkommen. Sie werden kortikal (Großhirnrinde), subkortikal (andere Regionen des Gehirns) oder spinal (Rückenmark) generiert. Sie ...

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