Wie bette ich mein Baby richtig?

Man hat festgestellt, dass die gleichmäßigen Atemgeräusche der Eltern einen positiven Einfluss auf die Atemregulation des Säuglings haben. Außerdem erleichtert die Nähe des Babys den Müttern das nächtliche Stillen. Deshalb wird empfohlen, im ersten Lebensjahr das Babybett im Elternschlafzimmer aufzustellen.

Bei dessen Ausstattung bedeutet weniger mehr, nämlich mehr Sicherheit durch „spartanische" Verhältnisse: Ihr Kind sollten Sie so betten:

  • im Schlafsack und ohne zusätzliche Decke
  • auf möglichst fester, luftdurchlässiger Matratze, die sich relativ wenig eindrücken lässt
  • ohne Kopfkissen, Fellunterlagen oder weiche Umpolsterungen (Nestchen)
  • ohne Kuscheltiere oder kleine Teile, die gefährlich für die Atemwege werden könnten

Baby ins Elternbett?

Umstritten ist die Frage, ob man das Baby nicht gleich zu sich ins (Familien-) Bett holen soll oder darf. Für stillende Mütter kann das die Situation beim Stillen erleichtern, die auch für das kindliche Wohlbefinden wichtig ist. Andererseits könnte die Schlafqualität der Eltern durch die eingeschränkte Bewegungsfreiheit auf Dauer gemindert sein. Zudem deuten wissenschaftliche Studien darauf hin, dass mit dem Schlafen im Familienbett ein erhöhtes Risiko für den plötzlichen Säuglingstod verbunden sein könnte. Dies gilt insbesondere dann, wenn ein Elternteil oder beide Raucher sind (was auch aus anderen Gründen dringend beendet werden sollte). Und auch, wenn das Baby Flaschennahrung erhält, ist es wohl im eigenen Bettchen neben dem Elternbett besser aufgehoben.

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