Rhesus-positiv oder Rhesus-negativ – was ist gefährlich?
Die Rhesus-Blutgruppenmerkmale an sich sind natürlich nicht „gefährlich“. Problematisch kann es nur werden, wenn Sie als werdende Mutter Rhesus(Rh)-negativ sind und Ihr Kind Rh-positiv ist. Denn dann kann es zu einer Rhesus-Unverträglichkeit (Rh-Inkompatibilität) kommen.
Bei Beendigung einer jeden Schwangerschaft (ob durch normale, Früh- oder Fehlgeburt oder durch Schwangerschaftsabbruch) können kleine Blutmengen des Kindes in den Blutkreislauf der Mutter gelangen. Eine Schwangerschaft mit einem Rh-positiven Kind wirkt also bei einer Rh-negativen Frau wie eine „falsche“ Blutübertragung!
Wenn die Mutter Rh-positiv („Rh(D)+“) ist, besteht grundsätzlich keine Gefahr. Das Gleiche gilt auch, wenn beiden – Mutter und Kind – der Rhesusfaktor D (RhD) als wichtigstes Antigen des Rhesussystem fehlt („Rh(D)-“).

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