Wochenbett

Wie lange muss ich nach der Entbindung in der Klinik bleiben?

Das hängt natürlich davon ab, wie die Geburt verlief. Nach einer komplikationslosen vaginalen Entbindung beträgt die mittlere Verweildauer im Krankenhaus 3,8 Tage, nach einem Kaiserschnitt dagegen 6,3 Tage.

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Nachsorge nach der Geburt: Lieber in der Klinik oder zuhause?

Ob Sie die ersten Tage nach der Geburt lieber in der Klinik oder zuhause verbringen, hängt ganz von Ihnen und Ihren Vorlieben ab. Die Einen genießen die Sicherheit in der Klinik und die Gewissheit, die Verantwortung für sich und ihr Baby auch in andere Hände legen und sich ganz ihrem Bedürfnis nach viel Schlaf und Ruhe hingeben zu können. Die Anderen bevorzugen die Vertrautheit und Privatsphäre der eigenen vier Wände.

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Was ist das Wochenbett?

Als Wochenbett (Kindbett, Puerperium) werden die ersten 6-8 Wochen nach der Entbindung bezeichnet. In diesem Zeitraum erfolgt die physiologische Rückbildung eines Großteils der körperlichen Veränderungen durch Schwangerschaft und Geburt, während die Wöchnerin sich von den enormen seelischen und körperlichen Anstrengungen erholt und dabei Zeit hat, ihr Baby ausgiebig zu bewundern und in liebevoller Zuwendung und gegenseitiger Gewöhnung in ihr Herz zu schließen.

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Was ist der Wochenfluss?

Panta rhei – alles fließt. Das kann auch als Motto für die ersten Tage nach der Geburt dienen, wenn mit dem Wochenfluss (Lochien) abgestorbenes Material und Wundgewebe aus der Gebärmutter ausgeschwemmt und damit der notwendige Heilungsprozess angezeigt wird.

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Wie kommt der Wochenfluss zustande?

Nach Ablösung des Mutterkuchens, der mit der Nachgeburt ausgeschieden wird, verbleibt in der Gebärmutterhöhle eine handballgroße Wunde, die unter der Einwanderung von weißen Blutkörperchen innerhalb mehrerer Wochen abheilt. Zellreste, Wundsekrete, Keime und Blutgerinnsel werden dabei mit dem Wochenfluss ausgeschwemmt.

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Wie lange dauert der Wochenfluss?

Mit dem Wochenfluss, medizinisch als die Lochien bezeichnet, entleert sich über einen Zeitraum von etwa zwei bis sechs Wochen nach der Geburt die in Heilung und Rückbildung befindliche Gebärmutter. Wie lange es tatsächlich dauert, bis das Wundsekret allmählich versiegt und schließlich ganz ausbleibt, hängt von individuellen Faktoren ab, u.a. auch davon, ob Sie stillen oder nicht.

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Stimmt es, dass der Wochenfluss infektiös ist?

Nein, auch wenn es immer wieder im Internet und bei vermeintlich kompetenten Informationsanbietern zu lesen ist. Die Ansicht, dass der Wochenfluss infektiös sei, hält sich immer noch hartnäckig seit der lange vergangenen Zeit, als die hygienischen Bedingungen miserabel und die mütterlichen Sterbefälle aufgrund von „Kindbettfieber“ an der Tagesordnung waren.

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Wochenbett: Was bedeutet Nachsorge eigentlich genau?

Schwangerschaft und Geburt sind zwar keine Krankheit, sondern der Ursprung jedes gesunden menschlichen Lebens. Dennoch gehen mit ihnen körperliche und seelische Veränderungen und Beanspruchungen einher, die eine Nachsorge während des Wochenbetts mehr als rechtfertigen.

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Brauche ich eine Hebamme zur Nachsorge nach der Geburt und wo finde ich sie?

Ob Sie sich zur Nachsorge im Wochenbett von einer Hebamme unterstützen lassen oder nicht, liegt natürlich in Ihrem eigenen Ermessen. Auch wenn sie bereits über eigene Schwangerschaftserfahrungen verfügen und deshalb auf eine Betreuung vor der Geburt verzichten, schätzen es viele Frauen, mit der Hebamme eine kompetente Fachfrau an ihrer Seite zu haben, die sie durch die immer wieder neue Zeit der Regeneration und des (körperlichen und seelischen) Umbruchs im Anschluss an die Niederkunft begleitet.

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Wie häufig kann ich die Nachsorge-Hebamme beanspruchen?

In den ersten 10 Tagen nach der Geburt kommt die Hebamme so oft, wie es erforderlich erscheint. Meistens einmal täglich, mit zunehmender Sicherheit und Kräftigung der Wöchnerin dann in größeren Abständen.

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Ist Baden während des Wochenbetts erlaubt?

Vom Baden im Wochenbett wird abgeraten. Der möglicherweise infektiöse Wochenfluss sollte nicht mit den hochempfindlichen Brustdrüsen in Berührung kommen (z.B. durch Badewasser), da dadurch eine Brustentzündung entstehen kann.

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Wozu sind Flockenwindeln nützlich?

Flockenwindeln sind größer und dicker und können mehr Flüssigkeit aufnehmen als normale Slipeinlagen. Und das ist in den ersten Tagen nach der Geburt, in denen der Wochenfluss noch recht stark ist, auch vonnöten.

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Sind Blutungen nach der Geburt normal?

Ja, im Anschluss an die Geburt kommt es zu Blutungen von der Stelle aus, an der der Mutterkuchen mit der Gebärmutter verbunden war. Der postnatale Ausfluss wird Wochenfluss (Lochien) genannt und enthält neben dem restlichen Blut auch Schleim und Plazentagewebe.

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