Tipps: Was hilft beim Schwangerwerden?

Leider gibt es nur wenige Dinge, die kinderwilligen Paaren bewiesenermaßen Vorteile bringen. Dazu zählen der Rauchverzicht und die Gewichtsnormalisierung. Wir haben sie deshalb an den Anfang dieser Liste gesetzt.

  • Rauchstopp: gilt auch für den Partner. Rauchen kann u.a. zu Zyklusstörungen und verminderter Spermienqualität führen.
  • Gewicht: Sowohl Über- als auch Untergewicht kann sich fruchtbarkeitsmindernd auswirken.
  • Planen: Der Kinderwunsch sollte nicht zu weit nach hinten geschoben werden. Mit zunehmendem Alter sinken die Chancen und steigen die Risiken.
  • Wissen: Bestimmen Sie Ihre fruchtbaren Tage möglichst genau. Achten Sie darauf, dass es beim praktizierten Sexualverhalten auch tatsächlich zum vaginalen Samenerguss kommt, der ein späteres Zusammentreffen von Ei- und Samenzellen ermöglicht.
  • Gutes Timing: kann sehr hilfreich sein. Gehen Sie aber nicht zu technokratisch vor und bewahren Sie sich Leidenschaft, Spontaneität und die Lust am Sex.
  • Gelassenheit: Lassen Sie sich von niemandem unter Druck setzen, auch nicht von sich selbst!
  • Stressabbau: Denn körperlicher oder psychischer Stress kann die Fruchtbarkeit mindern. Und woran erkennt man, dass man gestresst ist?
  • Viel Schlaf!
  • Wenig Kaffee: Koffein soll die Fruchtbarkeit verschlechtern.
  • Ausgewogene Ernährung: auch beim Partner! Besonders gut für die Spermienqualität sind die Vitamine B, C und E sowie Zink und Selen.
  • Folsäure: täglich 0,4 mg. Zur Bedarfsversorgung eignen sich z.B. grünes Blattgemüse, Linsen, Brokkoli, Leber, hart gekochte Eier oder Folsäure-Präparate in Tablettenform.
  • Sport: Leicht und dafür regelmäßig betrieben wirkt die körperliche Betätigung kreislaufanregend, stressmindernd und fruchtbarkeitssteigernd.
  • Alkohol-Abstinenz: zumindest aber übermäßigen Alkoholgenuss vermeiden (was besonders für die störanfällige Phase zwischen Befruchtung und Einnistung der Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut gilt).
  • Frühzeitige Untersuchung: auf mögliche Geschlechtskrankheiten, die oft unbemerkt verlaufen und zu einer Unfruchtbarkeit führen können.
  • Verzicht: auf Substanzen mit spermienhemmender Wirkung (z.B. Gleitmittel und Intimpflegeprodukte).
  • Mönchspfeffer (Keuschlamm): beliebtes pflanzliches Präparat, dient u.a. zur Zyklusregulierung. Mönchspfeffer-Präparate finden Sie hier
  • Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, wenn Sie das Gefühl bekommen, nicht schwanger werden zu können. Generell wird empfohlen, dem Zustandekommen einer natürlichen Empfängnis wenigstens 1 Jahr Zeit zu geben.

kinderwunsch - Paare

Welche Faktoren beeinflussen die Fruchtbarkeit?

Neben dem Alter (v.a. bei der Frau) und individuellen Krankheiten können sich Einflüsse aus Beruf, Lebensweise, Ernährung und Umwelt auf die Fruchtbarkeit eines Paares auswirken. Zu den häufig genannten Faktoren zählen:

  • der (richtige) Zeitpunkt
  • die biologische Uhr
  • Nikotin
  • Alkohol
  • Ernährung und Gewicht
  • Umwelteinflüsse
  • Stress inklusive „Zeugungsstress“
  • körperliche (u.a. Leistungssport) und seelische Belastungen

Noch ein Extra-Tipp zum Thema Ernährung: Wenn Sie im Alltag öfter mal an allen Empfehlungen vorbeiessen (Pizza, Burger & Co), sich also nicht zu 100% gesund und ausgewogen ernähren, empfehlen wir einen speziellen Gesundheitssaft, dessen Wirkung wissenschaftlich nachgewiesen wurde. Ein Löffel pro Tag deckt alle wichtigen Vitalstoffe und sekundären Pflanzenstoffe ab, eine Flasche reicht damit für etwa 50 Tage. Kein Garant fürs Schwangerwerden, aber gesund allemal.

Autor: Dr. Hubertus Glaser

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