Frühgeburt

Woran erkennt man eine drohende Frühgeburt? Was kann man dann noch tun, damit das Baby länger im Bauch bleibt? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Wann spricht man von einer Frühgeburt?

Kommt ein lebensfähiges Kind vor der 37. Schwangerschaftswoche (SSW), also mehr als 3 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin auf die Welt, spricht man von einer Frühgeburt. Bei frühgeborenen Kindern dauert die Schwangerschaft demnach nicht die durchschnittlichen 280 Tage (40 Wochen), sondern weniger als 260 Tage, gerechnet vom ersten Tag der letzten Regelblutung.

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Wie häufig kommt es zu einer Frühgeburt?

Etwa 7-9% aller Geburten in Deutschland erfolgen vor der abgeschlossenen 37. Schwangerschaftswoche. Nahezu jedes elfte Neugeborene ist somit ein Frühchen, das sind mehr als 60.000 Kinder pro Jahr, Tendenz steigend.

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Warum nimmt die Frühgeburtenrate zu?

In den meisten entwickelten Ländern ist eine Zunahme der Frühgeburtenrate zu beobachten. Als Erklärung für diese Entwicklung werden steigende Schwangerschaftsrisiken angeführt. Dazu zählen u.a. Umwelteinflüsse, Stress, soziale und psychische Belastungen, aber auch Rauchen und Drogenkonsum während der Schwangerschaft.

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Wie kommt es zu einer Frühgeburt?

Eine Frühgeburt (oder auch ein Spätabort) entwickelt sich entweder spontan durch vorzeitige Wehen, Blasensprung, Plazenta-Insuffizienz oder Zervixinsuffizienz (Insuffizienz = Versagen/Schwäche; Zervix = Gebärmutterhals). Die jeweiligen Auslöser sind unterschiedlichster Natur.

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Welche wesentlichen Ursachen für eine Frühgeburt gibt es?

Die Ursachen einer Frühgeburt sind vielschichtig. Die wissenschaftliche Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) unterteilt sie in vier Hauptkategorien:

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Ist das Risiko für eine Frühgeburt erblich?

Aktuelle Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass das Risiko für eine Frühgeburt zu einem gewissen Maß erblich ist. Für Frauen, deren Mütter selbst eine Frühgeburt hinter sich haben, ist die Wahrscheinlichkeit für dieses Ereignis bei der ersten Schwangerschaft um 60%, bei der zweiten Schwangerschaft noch um 50% erhöht.

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Was sind Anzeichen für vorzeitige Wehen?

Vereinzelte Wehen sind ein physiologischer Vorgang und normalerweise kein Grund zur Beunruhigung. Treten sie allerdings häufiger als zweimal in einer Stunde oder zehnmal über den ganzen Tag verteilt auf, könnte es sich um einen ernstzunehmenden Warnhinweis handeln.

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Was ist die effektivste Methode zur Vorbeugung von Spätaborten und Frühgeburten?

Einer Doktorarbeit der Berliner Charité aus dem Jahr 2008 zufolge ist der "Frühe Totale Muttermundverschluss" (FTMV) nach Saling die effektivste Methode zur Vorbeugung von Spätaborten und frühen Frühgeburten.

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