Arzt, Hebamme & Mutterpass

Frauenarzt und Hebamme: Wer betreut Schwangere?

In Deutschland ist in aller Regel der Frauenarzt die erste Anlaufstelle für eine schwangere Frau. Über 95% der werdenden Mütter nutzen das Angebot der ärztlichen Schwangerenvorsorge.

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Was ist der Mutterpass?

Der Mutterpass ist ein kleines, 32-seitiges Heftchen zur ärztlichen Dokumentation relevanter Informationen und Befunde im Laufe der Schwangerschaft bis zur abschließenden Nachuntersuchung nach erfolgter Geburt. Die werdende Mutter erhält den Pass von ihrem Frauenarzt oder der betreuenden Hebamme, nachdem die Schwangerschaft offiziell festgestellt wurde.

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Wo gibt es den Mutter-Kind-Pass?

In Österreich. Zumindest, wenn es um das beim zuständigen Frauenarzt, beim Hausarzt oder bei Schwangerenberatungsstellen erhältliche Heftchen geht, in dem die Ergebnisse von Vorsorgeuntersuchungen sowohl während der Schwangerschaft als auch in den ersten Lebensjahren des Kindes dokumentiert werden.

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Was macht eine Hebamme?

Wenn es um die Betreuung von gesunden Schwangeren und ihren Babys geht, sind Hebammen den Ärzten gleichgestellt. Ihre Hebamme begleitet und berät Sie in der Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett. Sie macht das beim Hausbesuch, in der Praxis oder am Telefon.

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Wer bezahlt die Hebamme?

Wussten Sie, dass Ihnen eine Hebammenbetreuung vor, während und nach der Geburt als gesetzlich garantierte Leistung des (deutschen, österreichischen und schweizerischen) Gesundheitswesens zusteht? Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen grundsätzlich die anfallenden Kosten, im Bedarfsfall auch die Sozialämter.

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Welche Kosten während der Schwangerschaft übernehmen die Krankenkassen?

Alle Krankenkassen sind verpflichtet, folgende Leistungen während Schwangerschaft, Geburt und danach zu tragen:

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Warum senkt eine kontinuierliche Hebammenbetreuung die Wahrscheinlichkeit für einen Kaiserschnitt?

Eine nur wenige Jahre zurückliegende Untersuchung hat gezeigt, dass eine kontinuierliche Hebammenbetreuung unter der Geburt das Risiko für die Mutter senkt, ihr Kind per Kaiserschnitt auf die Welt zu bringen. Außerdem wird die Zufriedenheit der Gebärenden mit dem Geburtsverlauf gesteigert.

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