Was ist Mumps?

Mumps ist eine der immer noch weltweit verbreiteten Kinderkrankheiten, die bei uns dank umfangreicher Impftätigkeit nur noch wenige Kinder erleiden. Dort, wo Impflücken bestehen, sind stattdessen jetzt desöfteren auch nicht immune Erwachsene bedroht.

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Ohne Impfschutz erfolgt die Infektion mit dem Mumps-Erreger vor allem bei (Schul-) Kindern unter 15 Jahren mit einer Rate von etwa 90%, am häufigsten zwischen dem 5. und 9. Lebensjahr. Sichtbar wird das Krankheitsbild aber nur bei 50-60%, also gut der Hälfte von ihnen.

Jungen erkranken häufiger

Jungen sollen häufiger betroffen sein als Mädchen. Neugeborene und Säuglinge erkranken nicht, wenn sie über einen Nestschutz verfügen, der dadurch zustande kommt, dass die Mutter in ihrem früheren Leben selbst Mumps durchgemacht hat oder dagegen geimpft worden ist.

Mumps kann während des ganzen Jahres auftreten, zu Häufungen kommt es im Winter und im Frühjahr. Das Krankheitsbild bei Mumps ist charakteristisch, tritt aber nicht immer in Erscheinung.

Selten, jedoch gefürchtet sind typische Komplikationen, die u.a. Hirnhäute und Gehirn, Gehör, Hoden und Bauchspeicheldrüse betreffen können. Die in Finnland bereits gelungene Ausrottung der Mumps-Viren wäre deshalb auch bei uns wünschenswert.

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