Was ist die FSME?

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine virale Erkrankung, die grippeähnliche Symptome, Fieber und bei einem Teil der Patienten eine Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten (Meningoenzephalitis) auslösen kann. Bei der Mehrzahl der infizierten Personen treten allerdings keine Krankheitszeichen auf.

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Bei Erwachsenen besteht im Erkrankungsfall die Gefahr von bleibenden Schäden, während es bei Kindern meistens zu einer folgenlosen Abheilung kommt.

Überträger der Krankheit ist in unseren Breitengraden vor allem der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) – also eine Zecke. In Risikogebieten sind etwa 3% dieser Zecken mit dem FSME-Virus infiziert.

Eine Schutzimpfung gegen FSME ist möglich, eine ursächliche Behandlung nicht. Der direkte und indirekte Nachweis des FSME-Erregers ist meldepflichtig.

Nicht zu verwechseln mit der viralen FSME ist die bakterielle Borreliose, die noch häufiger durch Zecken übertragen wird.

Autor: Dr. Hubertus Glaser

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