Zecken

Warum sind Zecken so gefährlich?

Zecken sind für den Menschen vor allem als Überträger verschiedener Infektionskrankheiten gefährlich. In Europa handelt es sich dabei vor allem um die bakterielle Borreliose und die seltener vorkommende virale Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

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Welche Infektionskrankheiten werden durch Zecken übertragen?

Zecken produzieren zwar selbst kein Gift, können aber bei ihrer Blutmahlzeit verschiedene bakterielle oder virale Krankheitserreger übertragen. Wohlgemerkt "können" – es gibt auch viele Zecken, die frei von solchen Erregern sind.

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Stimmt es, dass Zecken sich aus Bäumen auf Menschen fallen lassen?

Nein, damit ist nicht zu rechnen. Zecken sind keine klassischen Baumbewohner, sondern sitzen eher auf Sträuchern, Kräutern, Gräsern und Farnen. Dabei erklimmen sie eine Höhe bis zu ca. 1,50 m.

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Wann ist Zeckensaison?

Die Zeckensaison reicht in Deutschland von April bis Oktober, je nach Temperaturgefüge auch von März bis November. Selbst in milden Wintermonaten können die widerstandsfähigen Parasiten gelegentlich ihr Unwesen treiben.

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Wie kann man sich vor Zecken schützen?

Es gibt leider keine einzelne Maßnahme, die einen 100%ig sicheren Schutz vor Zeckenstichen (oder „Zeckenbissen“) gewährt. Allerdings kann man das Risiko durch Kombination einfacher Maßnahmen und Verhaltensregeln drastisch vermindern. Diese kommen vor, während oder nach dem Aufenthalt im Freien zum Tragen.

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Wie entfernt man Zecken richtig?

Entfernen Sie jede entdeckte Zecke sofort, denn so reduzieren Sie insbesondere das Risiko einer Borreliose, aber auch die Gefahr einer FSME-Infektion. Beim Entfernen einer Zecke ist folgendes zu beachten:

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Was ist der Unterschied zwischen Borreliose und FSME?

Borreliose ist eine bakterielle Erkrankung, die seltener auftretende Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) eine virale Erkrankung. Während gegen die FSME geimpft, aber im Erkrankungsfall nicht kausal (direkt gegen die Viren) behandelt werden kann, verhält es sich bei der Borreliose genau anders herum: Die Bakterien können mit Antibiotika erfolgreich bekämpft werden, wenn eine Infektion erfolgt ist und erkannt wurde, ein vorbeugender Schutz durch Impfung ist allerdings bis jetzt nicht möglich.

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Was ist die FSME?

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine virale Erkrankung, die grippeähnliche Symptome, Fieber und bei einem Teil der Patienten eine Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten (Meningoenzephalitis) auslösen kann. Bei der Mehrzahl der infizierten Personen treten allerdings keine Krankheitszeichen auf.

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Wie gefährlich ist die FSME für Kinder?

Grundsätzlich ist die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) für Erwachsene gefährlicher als für Kinder. Etwa 12-15% der FSME-Erkrankungen treten im Kindesalter auf. Während sie bei Kindern meistens nur leicht verlaufen und folgenlos abheilen, besteht vor allem bei Erwachsenen die Gefahr von bleibenden Schäden.

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Wie häufig kommt FSME vor?

Im Jahre 2006 lag die Zahl der gemeldeten FSME-Erkrankungen (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis) in Deutschland mit 546 Fällen noch über der 500er-Marke. Im Jahr darauf sanken die gemeldeten Fälle auf 238, vermutlich aufgrund der verbesserten Durchimpfungsraten.

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In welchen Bundesländern ist das FSME-Risiko hoch?

Das Robert-Koch-Institut (RKI) fasst die Situation des FSME-Infektionsrisikos in den verschiedenen Bundesländern folgendermaßen zusammen:

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Wo kommt die FSME vor?

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) kommt europaweit vor, insbesondere in Russland, im Balkan sowie in Zentral- und Nordeuropa. Im Jahr 2009 traten in Deutschland laut Robert-Koch-Institut (RKI) die meisten FSME-Erkrankungsfälle vor allem in Bayern und Baden-Württemberg auf.

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Was ist ein FSME-Risikogebiet?

Im Gegensatz zur Borreliose besteht die Gefahr des Auftretens einer FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) nur in bestimmten geografischen Regionen (Endemiegebieten). Das Robert-Koch-Institut (RKI) deklariert als zuständige Bundesbehörde solche Endemiegebiete als FSME-Risikogebiete, in denen nach Expertenmeinung das Erkrankungsrisiko durch Zeckenkontakt besonders hoch ist.

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Gibt es einen Impfstoff gegen Borreliose?

Nein, im Gegensatz zur viral bedingten Hirnhautentzündung FSME steht als Schutzmaßnahme gegen die bakterielle Borreliose kein Impfstoff zur Verfügung. In den USA wurde zwar bereits in den 90er-Jahren ein Impfstoff entwickelt, allerdings 2002 wieder vom Markt genommen. Dabei spielten offenbar wirtschaftliche Gründe und mögliche Impfkomplikationen eine Rolle.

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