Leberflecken, Muttermale & Co

Was ist der Unterschied zwischen Muttermal und Leberfleck?

Es gibt keinen. Zumindest keinen offiziellen. Die Begriffe Muttermal und Leberfleck sind medizinisch nicht eindeutig definiert und werden umgangssprachlich häufig synonym verwendet. Gelegentlich wird zwischen dem angeborenen Muttermal und dem erworbenen Leberfleck unterschieden. Im Allgemeinen jedoch handelt es sich beim Muttermal um einen Überbegriff, in der Fachsprache als Nävus bezeichnet.

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Woran erkennt man, ob ein Leberfleck gefährlich ist?

Als Anhaltspunkt kann man die sogenannte ABCDE-Regel heranziehen. Alles, was darunter aufgeführt ist, gilt bei der Beurteilung von Leberflecken als eher "gefährlich":

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Entsteht der schwarze Hautkrebs immer aus Leberflecken?

Nein, in etwa 70-80% der Fälle entsteht der schwarze Hautkrebs (medizinisch: Melanom) durch Entartung von Pigmentzellen in völlig normaler Haut. Nur rund ein Viertel der Melanome entwickeln sich aus Leberflecken, und zwar insbesondere aus solchen, die einen Durchmesser von mehr als 2 cm erreichen.

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Was ist ein Mongolenfleck?

Beim Mongolenfleck handelt es sich um eine blau-schwarze Hautverfärbung im unteren Rücken- und Po-Bereich. Das blaue Hautmal wird häufig mit einem Bluterguss verwechselt, ist aber völlig harmlos und bildet sich von selbst zurück, ohne dass es einer Behandlung bedürfte.

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Was ist die beste Methode, um ein Feuermal zu entfernen?

Wenn die Entfernung eines (an sich harmlosen) Feuermals aus kosmetischen Gründen sinnvoll erscheint, gilt derzeit als beste Methode eine spezielle Lasertherapie. Genauer gesagt, der Einsatz eines gepulsten Farbstofflasers.

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Ab wie vielen Muttermalen steigt die Gefahr für schwarzen Hautkrebs?

Prinzipiell kann jedes Muttermal entarten. Die wenigsten tun es glücklicherweise. Wer allerdings besonders viele Leberflecken hat, steht unter einer etwas erhöhten Gefahr für eine Entartung.

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Was sind Milchkaffee-Flecken? Und wann sind sie Anzeichen für eine Neurofibromatose?

Milchkaffee-Flecken oder Café-au-lait-Flecken sind hellbraune, gleichmäßig pigmentierte und unbehaarte Hautflecken. Sie sind flach und erheben sich nie über das Hautniveau. Ihre Größe kann stark variieren, von 2 mm bis über 20 cm. Aus medizinischer Sicht sind diese gutartigen Hautveränderungen, die bei 10-20% der Bevölkerung auftreten, in der Regel völlig harmlos.

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