Ursachen & Übertragung der Krätze

Wie wird die Krätze verbreitet?

Die Übertragung der Krätzemilben erfolgt vor allem durch engen körperlichen Kontakt, seltener durch infizierte Gegenstände. Deshalb sind Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten und Schulen, aber auch Altenheime oder andere Sozialunterkünfte besonders gefährdete Orte für eine rasche Ausbreitung der Krätze, die durch schlechte hygienische Verhältnisse noch begünstigt wird.

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Wie wird die Krätze übertragen?

Grundsätzlich gibt es zwei Übertragungsarten der Krätze (Skabies): direkt durch engen körperlichen Kontakt (auch beim Geschlechtsverkehr) sowie indirekt durch gemeinsame Nutzung von Betten oder (seltener) persönlichen Gegenständen wie Kleidung, Kissen, Bett- und Leibwäsche, Kuscheltieren oder Blutdruckmanschetten.

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Kann mein Kind mich mit Krätze anstecken?

Ja, bei Familienmitgliedern, die in engem Kontakt miteinander leben, ist die Ansteckung sogar wahrscheinlich. Deshalb sollten Sie und die übrigen betroffenen Personen sicherheitshalber mitbehandelt werden, auch wenn sie selbst noch keine Anzeichen der Krätze verspüren.

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Kann ich durch Händeschütteln die Krätze bekommen?

Nein, nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Dermatologie reichen bloßes Händeschütteln sowie die (kurzzeitige) gemeinsame Benutzung von Gegenständen in der Regel nicht zur Übertragung der Krätzemilben aus.

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Ist die Krätze ein hygienisches Problem?

Nein, die Krätze (Skabies) kommt in den besten Familien und quer durch alle sozialen Schichten vor. Sie wird nicht durch mangelnde Hygiene verursacht, ihre Verbreitung kann durch unhygienisches Verhalten allerdings begünstigt werden.

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Was treiben die Krätze-Milben in der Haut?

Die Natur besteht nicht nur aus süßen Koalabären. Nach Übertragung der Krätzemilben auf den neuen Wirtskörper bohren die befruchteten Milbenweibchen kleine Gänge in die Hornschicht der Haut (Stratum corneum) und legen dort täglich 2-3 Eier ab. Zudem scheiden sie zahlreiche Kotballen (Skybala) aus.

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Warum findet man bei Krätze meist nur weibliche Milben auf der Haut?

Die kleinen, etwa 0,2 mm großen männlichen Krätzemilben sterben nach der Begattung auf der Hautoberfläche des infizierten Menschen ab. In den Bohrgängen und Abschuppungen von Skabies-Patienten (Menschen mit Krätze-Befall) werden deshalb nur die weiblichen Parasiten aufgefunden.

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Wann spricht man von einer Krätze-Epidemie?

Unter einer Epidemie versteht man das zeitlich und örtlich gehäufte Auftreten einer Krankheit. Im Fall der Krätze gilt das bereits, wenn es in einem Heim innerhalb von einem Monat zur Infektion zweier Bewohner kommt.

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