Die wichtigsten Fragen auf einen Blick
Auf diesem Portal finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Eltern und Kind. Wir, ein Team aus Ärzten und Patienten, stellen laufend weitere Fragen und Antworten ein. Wenn Sie bestimmte Themenwünsche haben, schreiben Sie uns!
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Herzschwäche in der Schwangerschaft: frühe Diagnose – frühe Therapie
Es ist eine relativ seltene Erkrankung. Die Herzschwäche bei Schwangeren, die plötzlich im letzten Schwangerschaftsmonat oder im ersten Monat nach der Entbindung auftritt und ohne Vorwarnung vorher völlig gesunde Frauen trifft. Ärzte nennen das peri- oder postpartale Kardiomyopathie (PPCM). Erkannt wird die lebensgefährliche Erkrankung oft zu spät. Jetzt gibt es eine neue Möglichkeit der Therapie und der früheren Diagnose.
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In-Vitro-Fertilisation: Wie sinnvoll ist es, den Gerinnungsstatus zu bestimmen?
Ein Hauptproblem bei der künstlichen Befruchtung (IVF) stellt die häufig ausbleibende Einnistung der eingesetzten Embryonen dar. Zu den möglichen Ursachen wird eine Genveränderung gezählt, die zu einer Art Gerinnungsstörung führt.
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Fehlgeburt: Welche Rolle spielen die Gerinnungsfaktoren?
Das ist eine komplizierte Frage. Das heißt, die Frage ist gar nicht so kompliziert, aber man kann sie kaum beantworten, ohne mit Fachbegriffen um sich zu schmeißen. Wir versuchen es mal. Es geht um den sogenannten PAI-1-Polymorphismus.
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Was hat das Gerinnungssystem mit Schwangerschaftsproblemen zu tun?
Seit langem ist bekannt, dass bei Frauen mit einer erhöhten Neigung zu Fehlgeburten auch Faktoren eine Rolle spielen, die mit einem erhöhten Thrombose-Risiko einhergehen. Dazu zählt etwa der Plasminogen-Aktivator-Inhibitor Typ 1 (PAI-1).
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Zu enge Jeans, zu viel Lärm? Welche Rolle spielt die Umwelt bei unerfülltem Kinderwunsch?
Die äußeren bzw. umweltbedingten Einflüsse auf den menschlichen Körper und auch auf seine Fruchtbarkeit sind vielfältig. Ein paar typische Beispiele:
Was hat das Gewicht mit der Fruchtbarkeit zu tun?
Sowohl Untergewicht als auch Übergewicht wirken sich nachteilig auf die Fruchtbarkeit aus.
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Was sind typische Ursachen für Unfruchtbarkeit bei Männern?
Die Liste der möglichen Ursachen für eine Unfruchtbarkeit bei Männern ist – ähnlich wie bei Frauen – lang. Die exakte Diagnose kann meist nur nach aufwändigerer ärztlicher Suche gestellt werden – wenn überhaupt. Oft wird auch gar keine organische Ursache gefunden.
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Was sind typische Ursachen für Unfruchtbarkeit bei Frauen?
Bei Problemen mit der Fruchtbarkeit liegen die Ursachen bei Frauen am häufigsten in einer gestörten Funktion der Eierstöcke (Ovarien). An zweiter Stelle stehen die Eileiter (Tuben):
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Muttermilch: Das Original ist besser als jede Kopie
Muttermilch ist der beste Gesundheitsschutz für das Baby. Das belegen ganz viele Studien. Deshalb empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO beispielsweise, ein Kind mindestens sechs Monate zu stillen. Allerdings verspricht die Werbung von Herstellern von Ersatz-Muttermilch, dass diese dem Original in nichts nachstehe. Aber das stimmt nicht, wie jetzt eine Studie zeigt.
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Was sind typische Ursachen für Unfruchtbarkeit, die beide Partner betreffen können?
Die Liste der möglichen Ursachen eines unerfüllten Kinderwunsches ist lang und umfasst sowohl innere Zustände als auch äußere Einflüsse, die einen oder beide Partner betreffen. Dabei sind geschlechtsunabhängige Störungen von solchen zu unterscheiden, die ausschließlich Frauen oder Männer betreffen.
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Sind IVF-Kinder weniger intelligent?
Nein, dafür gibt es keine wissenschaftlichen Hinweise. Auf die künstliche Befruchtung zurückzuführende Störungen der geistigen Entwicklung und der intellektuellen Leistungsfähigkeit wurden bisher nicht beobachtet.
Schadet es meiner Fruchtbarkeit, wenn ich jahrelang die Pille einnehme?
Es sind keine Daten bekannt, die auf eine dauerhaft reduzierte Fruchtbarkeit nach längerer Einnahme der „Pille“ hinweisen. Nach deren Absetzen sind die Schwangerschafts-Chancen normalerweise genauso groß wie bei anderen Frauen auch.
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Was ist von ärztlich empfohlenen Multivitamin-Präparaten für Schwangere zu halten?
Manche Gynäkologen empfehlen während der Schwangerschaft Multivitamin-Präparate (z.B. OrthoPregna®), die neben Folsäure und weiteren Vitaminen etwa auch Mineralstoffe, Omega-3-Fettsäuren und Probiotika enthalten. Es gibt sogar Ärzte, die diese Vitaminpillen auch gleich selbst in ihrer Praxis verkaufen.
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Hilft Folsäure beim Schwangerwerden?
Ja, das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz empfiehlt Frauen die Einnahme von Folsäure über die durchschnittliche Nahrungszufuhr hinaus, um das Schwangerwerden zu unterstützen.
Was sind die häufigsten Irrtümer von Paaren mit Kinderwunsch?
Rund ums Schwangerwerden gibt es zahlreiche Gerüchte, Halbwissen und Irrtümer. Zu den häufigsten zählen:
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Was ist das Polyzyklische Ovarialsyndrom (PCO-Syndrom)? Und wie wird es behandelt?
Das Polyzyklische Ovarialsyndrom (PCO-Syndrom) ist eine der häufigsten Ursachen für eine Unfruchtbarkeit bei der Frau. Es handelt sich um eine hormonell bedingte Stoffwechselstörung, deren Auslöser noch nicht endgültig geklärt ist. Übergewicht in der Jugend und im jungen Erwachsenenalter erhöht das Risiko aber relevant.
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Immer häufiger in der Kinderarzt-Praxis: Übergewicht und Rückenschmerzen
Unsere Kinder werden immer dicker. Und sie haben immer häufiger Rückenschmerzen. Das ist das etwas erschreckende Ergebnis einer Befragung deutscher Kinderärzte. Beide Tendenzen haben die gleichen Ursachen.
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Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse bei einer künstlichen Befruchtung?
Die Kinderwunschbehandlung ist eine im Sozialgesetzbuch V festgeschriebene Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Diese müssen in jedem Fall die Kosten für das erste Gespräch sowie sich daraus ergebende notwendige Untersuchungen tragen.
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Welche Komplikationen können bei einer künstlichen Befruchtung auftreten?
Je nach den angewandten Behandlungsverfahren kann eine künstliche Befruchtung mit verschiedenen Komplikationen verbunden sein. Zu den häufigsten zählen:
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Wie hoch sind die Erfolgsraten der Kinderwunsch-Behandlung?
Es gibt nicht nur keine Garantie einer erfolgreichen Kinderwunsch-Behandlung bei Paaren, die „eigentlich“ unfruchtbar sind, die Erfolgsraten sind auch – nüchtern und ehrlich betrachtet – nur mäßig hoch.
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Was bringt die „Einnistungsspritze“?
Seit einigen Jahren wenden manche Ärzte die sogenannte Einnistungsspritze bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) an. Dabei soll mit dem Wirkstoff Triptorelin (Handelsname: Decapeptyl) eine kurzzeitige Anregung des Gelbkörpers erreicht werden, was die natürliche Hormonproduktion steigert und das Einnisten der transferierten Embryonen in die Gebärmutterschleimhaut begünstigt.
Künstliche Befruchtung: Wozu wird eine Hormontherapie durchgeführt?
Um die im natürlichen Menstruationszyklus eher geringen Erfolgschancen einer künstlichen Befruchtung (ca. 5%) zu erhöhen, wird in der Regel vorher eine Hormontherapie durchgeführt. Die gespritzten (natürlichen) Hormone sollen für eine höhere Anzahl heranreifender Eibläschen, eine verbesserte Qualität und Entwicklungsfähigkeit der Eizellen sowie eine zeitliche Steuerung von Follikelreifung und Eisprung sorgen.
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Schwangerschaft: Übergewicht ist schlecht, Untergewicht aber auch
Dass zu starkes Übergewicht in der Schwangerschaft (also unabhängig vom Baby im Bauch) zu einem Problem für Mutter und Kind werden kann, betonen Ärzte immer wieder. Eine Studie zeigt nun, dass aber auch das andere Extrem – nämlich Untergewicht – das Risiko für Komplikationen erhöhen kann.
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Wie funktioniert die Intrazytoplasmatische Spermien-Injektion (ICSI)?
Die Intrazytoplasmatische Spermien-Injektion (ICSI) ähnelt einem Verfahren mit genauso holprigem Namen: der In-Vitro-Fertilisation (IVF). Nur dass hier die Spermien aktiv in die Eizelle gespritzt werden.
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Was ist die In-Vitro-Maturation?
Ergänzend zur bekannten In-vitro-Fertilisation (IVF) steht mittlerweile eine neue Behandlungsmethode bei Unfruchtbarkeit oder Zeugungsunfähigkeit zur Verfügung: die In-Vitro-Maturation (IVM).
Mit welchen Erfolgsraten ist bei einer IVF zu rechnen?
Die Erfolgsquote einer In-Vitro-Fertilisation (IVF) ist von so vielen verschiedenen Faktoren abhängig, dass ein allgemeingültiger Wert dafür nicht angegegen werden kann.
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Aus welchen Schritten besteht eine IVF-Behandlung?
Die In-Vitro-Fertilisation (IVF) besteht aus mehreren Behandlungsschritten:
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Darf man während der Schwangerschaft Antidepressiva aus der Gruppe der SSRI einnehmen?
Nein, das sollten Sie auf keinen Fall tun. Das Risiko, dass die Depression zum ernsten Problem wird, ist deutlich geringer, als das Risiko, dass die Medikamente dem Ungeborenen relevant schaden.
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Wie hoch ist die Schwangerschaftsrate nach Insemination?
Das kommt darauf an, ob der Zyklus der Frau hormonell stimuliert wird oder nicht. Bei hormoneller Stimulation der Eierstöcke liegt die Erfolgsquote bei etwa 10-15% pro Versuch.
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Migräne bei Kindern: Zu oft übersehen?
Migräne ist unter Kindern weiter verbreitet, als die meisten annehmen. Über 200.000 Kinder und Jugendliche sollen in Deutschland an den wiederkehrenden Kopfschmerzattacken leiden. Das zumindest sagte der Hamburger Kinderarzt Raymund Pothmann unlängst auf einem Schmerzkongress.
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