Komplikationen

Wie kann es zu einer Hypoglykämie (Unterzuckerung) kommen?

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Die Hypoglykämie (Unterzuckerung) ist die häufigste Komplikation der Diabetesbehandlung. Auslöser können eine zu hohe Insulindosis oder (seltener) zu hoch dosierte Diabetestabletten sein. Aber auch wenn Insulin ordnungsgemäß zu den Mahlzeiten gespritzt, dann aber nichts gegessen wird, kann es zu einer Unterzuckerung kommen.

Weiterlesen: Wie kann es zu einer Hypoglykämie (Unterzuckerung) kommen?

   

Wie äußert sich eine Hypoglykämie beim Betroffenen?

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Es gibt kein eindeutiges Symptom, woran man eine Hypoglykämie erkennt. Bei jedem Einzelnen können die Beschwerden unterschiedlich stark verteten sein.

Weiterlesen: Wie äußert sich eine Hypoglykämie beim Betroffenen?

   

Was kann man als Erstmaßnahme gegen eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) tun?

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Wenn Sie Anzeichen einer Hypoglykämie (siehe dort) bei sich bemerken und kein Arzt in der Nähe ist, können Sie der Unterzuckerung mit ein bis zwei Stück Traubenzucker entgegenwirken. Auch Fruchtsaftgetränke (mit hohem Zuckergehalt) oder Cola sind in diesem Fall geeignet.

Weiterlesen: Was kann man als Erstmaßnahme gegen eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) tun?

   

Was sind erste Anzeichen für eine Ketoazidose?

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Typische Anzeichen einer beginnenden Ketoazidose sind:

Weiterlesen: Was sind erste Anzeichen für eine Ketoazidose?

   

Wie hoch ist bei Diabetes das Risiko für Folgeerkrankungen?

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von 1999 besteht folgendes Risiko für Folgeerkrankungen des Diabetes:

Weiterlesen: Wie hoch ist bei Diabetes das Risiko für Folgeerkrankungen?

   

Sind Verletzungen beim Diabetiker (ohne Spätkomplikationen) gefährlicher als beim Nicht-Diabetiker?

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Bei gut eingestelltem Blutzucker bedeuten Verletzungen für Diabetiker keine erhöhte Gefahr im Vergleich zum Nicht-Diabetiker. Die Verletzung selbst und die Umstände führen nicht selten zu einer vorübergehenden Verschlechterung der Blutzuckereinstellung, die ggf. mit einer Dosisanpassung des Insulins oder der Tabletten ausgeglichen wird.

Weiterlesen: Sind Verletzungen beim Diabetiker (ohne Spätkomplikationen) gefährlicher als beim Nicht-Diabetiker?

   

Worauf muss ich achten, wenn ich eine diabetische Neuropathie habe und mir Wunden oder Infektionen am Fuß zuziehe?

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Am wichtigsten: Gehen Sie damit sofort zum Arzt, auch wenn Ihnen die Wunde oder Infektion nicht so schlimm erscheint. Bei diabetischer Neuropathie droht sonst immer die Gefahr, dass die Wunde oder Infektion schlecht ausheilt oder sich sogar verschlimmert.

Weiterlesen: Worauf muss ich achten, wenn ich eine diabetische Neuropathie habe und mir Wunden oder Infektionen am Fuß zuziehe?

   

Was ist bei der Behandlung von Fußwunden beim Diabetischen Fußsyndrom besonders wichtig?

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Generell gilt: Nehmen Sie Wunden am Fuß ausgesprochen ernst. Das gilt auch, wenn kein diabetisches Fußsyndrom bei Ihnen bekannt ist, denn derartige Beschwerden können der erste Vorbote sein.

Weiterlesen: Was ist bei der Behandlung von Fußwunden beim Diabetischen Fußsyndrom besonders wichtig?

   

Was können erste Anzeichen einer diabetischen Nervenschädigung (Neuropathie) sein?

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Die diabetische Neuropathie, ein Schädigung der Nervenzellen, kann als Komplikation auftreten, wenn der Blutzucker über Jahre unzureichend eingestellt ist. Tückisch daran ist, dass man die Veränderungen über lange Zeit nicht bemerkt.

Weiterlesen: Was können erste Anzeichen einer diabetischen Nervenschädigung (Neuropathie) sein?

   

Was hilft bei Wadenkrämpfen, plötzlich beginnenden Schmerzen in den Beinen oder Brennen in den Füßen am besten?

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Zu diesen Beschwerden kommt es häufiger bei diabetischem Fußsyndrom oder diabetischer Neuropathie, vor allem nachts. Die beste Soforthilfe liefert meist Aufstehen und Herumlaufen.

Weiterlesen: Was hilft bei Wadenkrämpfen, plötzlich beginnenden Schmerzen in den Beinen oder Brennen in den Füßen am besten?

   

Wann und wie oft sollte man die Nieren untersuchen lassen?

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Die regelmäßige Untersuchung der Nieren ist bei Diabetes wichtig, um eine sogenannte diabetische Nephropathie (Nierenerkrankung, die in Folge von Diabetes entstehen kann) auszuschließen bzw. rechtzeitig zu erkennen.

Weiterlesen: Wann und wie oft sollte man die Nieren untersuchen lassen?

   

Warum sollte man sich mit Diabetes regelmäßig augenärztlich untersuchen lassen?

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Insbesondere bei schlecht eingestelltem Diabetes mellitus kann es über die Zeit zu Augenveränderungen kommen, die im Extremfall bis zur Erblindung führen können.

Weiterlesen: Warum sollte man sich mit Diabetes regelmäßig augenärztlich untersuchen lassen?

   

Kann Diabetes zu einer Blasenschwäche führen?

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Ja, am ehesten zu einer sogenannten Überlaufinkontinenz (Inkontinenz = Blasenschwäche). Das kann vorkommen, wenn bei einer diabetischen Neuropathie die Nerven, die die Blasenentleerung steuern, geschädigt werden.

Weiterlesen: Kann Diabetes zu einer Blasenschwäche führen?

   

Warum haben Menschen mit Diabetes Typ 2 ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs?

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 erkranken dreimal häufiger an Darmkrebs als Nicht-Diabetiker. Als Ursache wird Insulin diskutiert, das mit seinen wachstumsfördernden Effekten die Entstehung und Vermehrung von Tumorzellen begünstigen könnte.

Weiterlesen: Warum haben Menschen mit Diabetes Typ 2 ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs?

   

Kann ein Diabetes auch zu Erektionsstörungen führen?

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Ja. Allerdings passiert dies eher bei schlecht eingestelltem Diabetes. Wenn es aufgrund der Zuckerkrankheit zu Gefäßveränderungen und Durchblutungsstörungen gekommen ist oder auch wenn die Nerven im Beckenbereich vom Diabetes angegriffen sind (Diabetische Neuropathie), kann sich dies auch in Form von Erektionsstörungen äußern.

Weiterlesen: Kann ein Diabetes auch zu Erektionsstörungen führen?

   


Share on Facebook: Das gefällt mir

Diesen Artikel zum eigenen Facebook-Profil posten. Hier einfach klicken

Fremdwörterlexikon / Glossar Diabetes mellitus

prev
next

Diabetes mellitus

Der Diabetes mellitus (DM) oder die Zuckerkrankheit ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Stoffwechselkrankheiten mit ungenügender Zuckerverarbeitung und erhöhten ...

Diabetes mellitus

Weiterlesen

MODY-Diabetes

Der MODY-Diabetes ist eine seltene Sonderform der Zuckerkrankheit. MODY steht für "Maturity Onset Diabetes of the ...

Diabetes mellitus

Weiterlesen

Glukagon

Glukagon ist ein körpereigenes Hormon, das wie Insulin in der Bauchspeicheldrüse hergestellt wird und ebenfalls den Zuckerstoffwechsel reguliert. Dabei ist Glukagon der Gegenspieler vom ...

Diabetes mellitus

Weiterlesen

Glykogen

Glykogen ist die Speicherform des Zuckers im Gewebe. Die Glykogenspeicher befinden sich vor allem in der Leber und der Muskulatur. Hier wird also der mit der Nahrung aufgenommene Zucker ...

Diabetes mellitus

Weiterlesen

Diabetische Neuropathie

Die diabetische Neuropathie ist eine durch den Diabetes verursachte Schädigung der Nerven. Meist tritt sie erst in späteren und fortgeschritteneren Stadien auf und in der Regel nur dann, wenn der ...

Diabetes mellitus

Weiterlesen

Gestationsdiabetes

Gestationsdiabetes ist ein anderer Ausdruck für ...

Diabetes mellitus

Weiterlesen

Dawn-Phänomen

Wenn der Blutzucker am frühen Morgen ansteigt, spricht man vom "Dawn-Phänomen" (dawn; engl. = Morgengrauen). Ursache ist ein relativer Insulinmangel, bedingt durch nächtliche Ausschüttung von körpereigenen Insulingegenspielern (Wachstumshormone, Kortison, Adrenalin, ...

Diabetes mellitus

Weiterlesen

postprandialer Blutzuckerwert

Postprandial ist der Fachausdruck für "nach dem Essen". Der postprandiale Blutzuckerwert ist also derjenige nach der Aufnahme von ...

Diabetes mellitus

Weiterlesen

Proinsulin

Proinsulin ist die Vorstufe des Insulins. Bei der Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse wird erst Proinsulin hergestellt, aus dem dann das Insulin ...

Diabetes mellitus

Weiterlesen

Polyurie

Polyurie ist der medizinische Fachausdruck für vermehrtes Wasserlassen. In der Frühphase eines Diabetes ist häufiges Wasserlassen oft eines der ersten Symptome, das auf die Erkrankung ...

Diabetes mellitus

Weiterlesen

Pankreas

Pankreas ist der medizinische Fachausdruck für die Bauchspeicheldrüse. In der Bauchspeicheldrüse wird unter anderem das Insulin ...

Diabetes mellitus

Weiterlesen

Gluconeogenese

Unter Gluconeogenese (auch Glukoneogenese) versteht man die Neubildung von Glukose im menschlichen Körper. Die Synthese von Glukose ist ein normaler Stoffwechselprozess und findet überwiegend in der Leber und den Nieren ...

Diabetes mellitus

Weiterlesen

Nephropathie, diabetische

Die diabetische Nephropathie ist eine Schädigung der Nieren, die bei lange bestehendem und schlecht eingestelltem Diabetes auftreten ...

Diabetes mellitus

Weiterlesen

Retinopathie

Die Retina ist die Netzhaut des Auges. Der Begriff Retinopathie steht für eine Erkrankung oder Störung der ...

Diabetes mellitus

Weiterlesen

Pen / Insulin-Pen

Mit dem Insulin-Pen lässt sich das Insulin leichter spritzen. Es handelt sich um ein kleines Gerät, das aussieht wie ein ...

Diabetes mellitus

Weiterlesen

oGTT

oGTT ist eine häufig verwandte Abkürzung für den oralen ...

Diabetes mellitus

Weiterlesen

HbA1-Wert

Der HbA1-Wert wird in der Diabetes-Diagnostik verwandt. Er drückt aus, wieviel Prozent der roten Blutkörperchen fest mit Zucker verbunden sind. Ist zuviel Zucker im Blut, wird auch mehr Zucker in ...

Diabetes mellitus

Weiterlesen

Bolus

In der Diabetesbehandlung bezeichnet der Begriff Bolus eine bestimmte Menge an kurzwirkendem Normalinsulin, die vor den Mahlzeiten gespritzt ...

Diabetes mellitus

Weiterlesen

Altinsulin

Altinsulin ist ein anderer Begriff für kurzwirksames Insulin oder auch Normalinsulin (siehe unter "Insulin, ...

Diabetes mellitus

Weiterlesen

Diabetes insipidus

Hat bis auf den Namen wenig mit dem Diabetes mellitus gemein. Bei dieser Erkrankung, die auf einen Hormondefekt zurückgeht, können die Nieren die Flüssigkeit nicht mehr genügend ...

Diabetes mellitus

Weiterlesen