Ernährung: Lebensmittel, und was sie enthalten

Was ist eine Broteinheit?

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Die Broteinheit ist eine Berechnungseinheit für den Gehalt bestimmter Kohlenhydraten in Speisen. Sie bezeichnet eine Menge von 10 bis 12 Gramm Kohlenhydrate.

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Wo kann ich nachschlagen, wie viele Broteinheiten bestimmte Lebensmittel haben?

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Hierfür gibt es spezielle sogenannte Kohlenhydrat-Austauschtabellen. Eine finden Sie z.B. hier: diabetesde.org

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Welche Mengen an Brot- und Getreideprodukten entsprechen 1 Broteinheit?

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Die folgenden Mengen in Gramm entsprechen einer Broteinheit (merke: um so höher die Grammzahl, um so weniger Broteinheiten pro g).

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Welche Brot- und Brötchensorten enthalten meist weniger Broteinheiten?

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Vollkornbrot oder Vollkornbrötchen enthalten pro Gramm weniger Broteinheiten als Weißmehlprodukte.

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Welche Obst-Mengen entsprechen jeweils 1 Broteinheit?

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Folgende Obstmengen in Gramm entsprechen etwa einer Broteinheit:

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Wie viel Gramm Kartoffeln entsprechen etwa 1 Broteinheit?

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Etwa 80 g Kartoffeln.

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Was sind "gute" Kohlenhydrate für Diabetiker?

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Diabetes bedeutet nicht, auf Kohlenhydrate verzichten zu müssen bzw. zu dürfen. Im Idealfall sollten Kohlenhydrate 45-60% der täglichen Nahrungszufuhr ausmachen.

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Warum sind Nudeln oder Pasta "gute" Kohlenhydrate beim Diabetes?

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Weil der Blutzucker nach dem Genuss von Pasta-Gerichten langsamer ansteigt als z.B. nach Brot oder Reis. Nudeln und Pasta haben also einen niedrigen Glykämischen Index (das ist die Maßeinheit, die anzeigt, ob bestimmte Lebensmittel den Blutzucker langsam oder schnell ansteigen lassen).

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Was sind Lebensmittel mit einem niedrigen Glykämischen Index?

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Der Glykämische Index ist eine Maßeinheit für Lebensmittel, die beschreibt, in welchem Ausmaß sich der Blutzucker nach Nahrungsaufnahme im Vergleich zu Traubenzucker erhöht. Um so niedriger der Glykämische Index, um so geringer der Blutzuckeranstieg.

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Was sind Lebensmittel mit einem mittleren Glykämischen Index?

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Der Glykämische Index ist eine Maßeinheit für Lebensmittel, die beschreibt, in welchem Ausmaß sich der Blutzucker nach Nahrungsaufnahme im Vergleich zu Traubenzucker erhöht. Um so niedriger der Glykämische Index, um so geringer der Blutzuckeranstieg.

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Was sind Lebensmittel mit einem hohen Glykämischen Index?

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Der Glykämische Index ist eine Maßeinheit für Lebensmittel, die beschreibt, in welchem Ausmaß sich der Blutzucker nach Nahrungsaufnahme im Vergleich zu Traubenzucker erhöht. Um so niedriger der Glykämische Index, um so geringer der Blutzuckeranstieg.

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Welche der gängigen Nahrungsmittel enthalten so gut wie keinen Zucker?

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Fast alle Gemüsesorten und Salate.

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Was sind günstige Fettlieferanten für Diabetiker?

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Fette sollten bei Diabetikern im Idealfall etwa 25-35% der Nahrungsaufnahme ausmachen.

Günstige Fettlieferanten sind z.B.:

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Welche Fleischsorten sind besonders fettarm?

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Fleisch ist zwar eine gute Eiweißquelle, enthält aber leider oft relativ viel Fett.

Eher fettärmere Fleischsorten, und damit mehr zu empfehlen sind:

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Welche Speise-Öle enthalten die "besten" Fette?

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Man unterscheidet bei den Fetten zwischen gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Die Faustregel: Um so mehr ungesättigt, um so gesünder.

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Warum sind Omega-3-Fettsäuren so zu empfehlen?

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Omega-3-Fettsäuren sind nicht nur für Diabetiker ein äußerst gesunder und wirkungsvoller Vitalstoff. Sie fördern die Durchblutung, haben einen positiven Effekt auf die Blutfette und den Blutdruck, beschleunigen die Heilung bei Entzündungen und haben zudem einen positiven Einfluss auf trockene Haut und auch Hautekzeme.

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Auf welche besonders fetthaltigen Lebensmittel sollte man mit Diabetes verzichten?

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Im Prinzip könnte hier eine unüberschaubar lange Liste an besonders fetthaltigen Lebensmitteln stehen. Wir wollen uns hier auf die besonders häufig "geliebten" beschränken:

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In welchen Grundnahrungsmitteln ist am meisten Cholesterin enthalten?

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In Fleisch und Eiern.

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Was sind gute Eiweißquellen für Diabetiker?

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Eiweiße sollten bei Diabetikern im Idealfall etwa 10-20% der Nahrungsaufnahme ausmachen.

Günstige pflanzliche Eiweißlieferanten sind z.B.:

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Was sind ballaststoffreiche Lebensmittel?

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Ballaststoffe sind generell gesund, aber beim Diabetes kommt hinzu, dass ballaststoffreiche Ernährung sich günstig auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. Da es sich um pflanzliche Faserstoffe handelt, die viele unverdauliche Bestandteile enthalten, steigt der Blutzucker nach der Nahrungsaufnahme nicht so stark an wie unter anderen Kohlenhydraten.

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Welche Hülsenfrüchte enthalten besonders viele Ballaststoffe?

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Fast alle. Vor allem zu nennen sind hier aber:

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Welche Getreideprodukte enthalten besonders viel Ballaststoffe?

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Besonders ballaststoffreich unter den Getreidesorten sind Roggen, Dinkel, Weizen, Hafer, Gerste und Mais. Vor allem die Vollkornmehle (z.B. Knäckebrot von Weizen und Roggen) sind dabei zu empfehlen.

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Welche Mineralstoffe sind bei Diabetes besonders wichtig?

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Von besonderer Bedeutung sind bei Diabetes Zink, Chrom und Magnesium. Alle drei Mineralstoffe haben eine stimulierende Wirkung auf Insulin. Oder andersherum: Bei einem Mangel an diesen drei Mineralstoffen wird die Wirkung von Insulin herabgesetzt.

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