Woran erkennt der Arzt, dass ein Diabetes vorliegt?
Ein Blutzuckerwert von über 125 mg/dl (im Plasma) bzw. von über 110 mg/dl (im Serum) spricht für das Vorliegen eines Diabetes. Kommen diabetestypische Symptome hinzu, gilt die Diagnose als gesichert.
Bei Nicht-Vorliegen von Symptomen wird der Arzt eine Wiederholungsmessung vornehmen. Liegt der Blutzuckerwert dann erneut über den o.g. Grenzwerten, ist die Diagnose ebenfalls gesichert.
Laut Wikipedia liegt Diabetes mellitus dann vor, wenn eines der folgenden Kriterien erfüllt ist:
- Nüchternblutzucker ≥ 7 mmol/l (126 mg/dl)
- Blutzucker ≥ 11,2 mmol/l (200 mg/dl) zwei Stunden nach der Gabe von 75 g Glukose (oraler Glukose-Toleranztest (oGTT)
- Blutzucker ≥ 11,2 mmol/l (200 mg/dl) und sonstige Anzeichen für Diabetes, wie beispielsweise starker Durst und häufiges Wasserlassen oder unerklärlicher Gewichtsverlust.
Bei Werten von über 110 mg/dl, aber unter 126 mg/dl im Plasma kann es sich um eine Diabetes-Vorstufe handeln. In diesem Fall wird der Arzt die Messungen in regelmäßigen Abständen wiederholen oder einen Glukosetoleranztest durchführen.
