Was kann ich tun, wenn ich mich bei meinem behandelnden Arzt nicht gut betreut fühle?

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Wenn Sie mit Ihrem Arzt unzufrieden sind oder unsicher sind, ob Sie richtig behandelt werden, zögern Sie nicht, sich eine zweite Meinung einzuholen. Das würden Sie bei einem Handwerker oder Finanzberater ja auch tun, und hier geht es um Ihre Gesundheit.

Fragen Sie andere Menschen mit Diabetes in Ihrem Bekanntenkreis oder erkundigen Sie sich bei einer der lokalen Selbsthilfeorganisationen, die es fast in jeder Stadt gibt.

 

Ein strenger Arzt muss kein schlechter Arzt sein

Wichtig ist, dass Ihr Arzt Erfahrung mit der Erkrankung hat. Aber auch, dass er sich ausreichend Zeit für Ihre Fragen zum Alltag nimmt. Er sollte in jedem Fall auch mit Diabetes-Schwestern und Ernährungsberaterinnen oder -beratern zusammenarbeiten und, wenn er nicht selbst Diabetologe ist, in Kontakt mit einem Diabetes-Spezialisten stehen, der bei komplizierteren Fragen konsultiert werden kann.

Bedenken Sie aber auch, dass gerade im Zusammenhang mit der Ernährung Ihr Arzt verpflichtet ist, Sie immer wieder zu einem bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit der Erkrankung zu führen. Das kann lästig sein, weil er Ihnen ja z.B. einzelne Leckereien auch mal verbietet. Damit ist er aber kein schlechter Arzt.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

 

 



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Fremdwörterlexikon / Glossar Diabetes mellitus

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Der MODY-Diabetes ist eine seltene Sonderform der Zuckerkrankheit. MODY steht für "Maturity Onset Diabetes of the ...

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Glukagon

Glukagon ist ein körpereigenes Hormon, das wie Insulin in der Bauchspeicheldrüse hergestellt wird und ebenfalls den Zuckerstoffwechsel reguliert. Dabei ist Glukagon der Gegenspieler vom ...

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Glykogen ist die Speicherform des Zuckers im Gewebe. Die Glykogenspeicher befinden sich vor allem in der Leber und der Muskulatur. Hier wird also der mit der Nahrung aufgenommene Zucker ...

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Die diabetische Neuropathie ist eine durch den Diabetes verursachte Schädigung der Nerven. Meist tritt sie erst in späteren und fortgeschritteneren Stadien auf und in der Regel nur dann, wenn der ...

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Gestationsdiabetes ist ein anderer Ausdruck für ...

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postprandialer Blutzuckerwert

Postprandial ist der Fachausdruck für "nach dem Essen". Der postprandiale Blutzuckerwert ist also derjenige nach der Aufnahme von ...

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Proinsulin ist die Vorstufe des Insulins. Bei der Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse wird erst Proinsulin hergestellt, aus dem dann das Insulin ...

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Polyurie ist der medizinische Fachausdruck für vermehrtes Wasserlassen. In der Frühphase eines Diabetes ist häufiges Wasserlassen oft eines der ersten Symptome, das auf die Erkrankung ...

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Pankreas

Pankreas ist der medizinische Fachausdruck für die Bauchspeicheldrüse. In der Bauchspeicheldrüse wird unter anderem das Insulin ...

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Gluconeogenese

Unter Gluconeogenese (auch Glukoneogenese) versteht man die Neubildung von Glukose im menschlichen Körper. Die Synthese von Glukose ist ein normaler Stoffwechselprozess und findet überwiegend in der Leber und den Nieren ...

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Retinopathie

Die Retina ist die Netzhaut des Auges. Der Begriff Retinopathie steht für eine Erkrankung oder Störung der ...

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HbA1-Wert

Der HbA1-Wert wird in der Diabetes-Diagnostik verwandt. Er drückt aus, wieviel Prozent der roten Blutkörperchen fest mit Zucker verbunden sind. Ist zuviel Zucker im Blut, wird auch mehr Zucker in ...

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In der Diabetesbehandlung bezeichnet der Begriff Bolus eine bestimmte Menge an kurzwirkendem Normalinsulin, die vor den Mahlzeiten gespritzt ...

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Altinsulin ist ein anderer Begriff für kurzwirksames Insulin oder auch Normalinsulin (siehe unter "Insulin, ...

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Hat bis auf den Namen wenig mit dem Diabetes mellitus gemein. Bei dieser Erkrankung, die auf einen Hormondefekt zurückgeht, können die Nieren die Flüssigkeit nicht mehr genügend ...

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