Die wichtigsten Fragen auf einen Blick

Auf diesem Portal finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Fragen und Antworten zu Diabetes mellitus.

Wir, ein Team aus Ärzten und Patienten, stellen laufend weitere Fragen und Antworten ein. Wenn Sie bestimmte Themenwünsche haben, schreiben Sie uns!
Ihr Navigator-Team

 

Warum ist die Blutzucker-Selbstmessung so wichtig?

Weil sie Ihr Leben retten kann. Das hört sich vielleicht etwas pathetisch und übertrieben an, aber es entspricht den Tatsachen: Wer mit Diabetes regelmäßig seinen Blutzucker misst, senkt damit sein Risiko für schwere Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Erblindung um über 50%. Das haben Studien eindeutig nachgewiesen. Gleichzeitig steigt die Wahrscheinlichkeit, seinen Diabetes zu "überleben", also nicht irgendwann daran zu sterben, um über 30%.

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Was bedeutet der HbA1c-Wert für das Herzinfarkt-Risiko?

Der HbA1c-Wert ist ja beim Diabetes so etwas wie der Langzeit-Blutzuckermesser. An diesem Blutwert erkennt man, wie hoch der Blutzucker im Schnitt während der vergangenen Wochen war. Und weil es beim Blutzucker letztlich vor allem darum geht, ihn dauerhaft unter Kontrolle zu halten, hat der HbA1c eine enorme Aussagekraft. Beispiel: Eine Senkung um 1 Prozentpunkt reduziert die Gefahr für einen Herzinfarkt um 14%.

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Was sind Biguanide?

Was sich anhört wie eine Reptilienart ist eine Gruppe bestimmter Arzneimittel. Der berühmteste Vertreter ist Metformin (Glucophage® u.a.), einer der wichtigsten Wirkstoffe in der oralen Diabetes-Therapie (Tabletten statt Insulin).

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Blutdrucksenker Atacand wirkt positiv auf Entstehung und Verlauf von Diabetes

Aktueller Arzt-Tipp

Wer Diabetes und zusätzlich Bluthochdruck hat, braucht eine besonders gut auf ihn abgestimmte Medikation. Der Wirkstoff Candesartan aus der Gruppe der sogenannten Sartane oder Angiotensin-II-Antagonisten ist hier ein sehr moderner und effizienter Blutdrucksenker. Besser bekannt unter den Präparatenamen Atacand®, Blopress® etc. wirkt dieses Arzneimittel gerade bei Diabetikern und Menschen mit Diabetes-Vorstufen (Prä-Diabetes) ausgesprochen günstig auf den Gesundheitszustand.

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Trental kann in Kombination mit einigen Diabetes-Medikamenten zur Unterzuckerung führen

Aktueller Arzt-Tipp

Wenn Sie unter der sogenannten Schaufensterkrankheit (Claudicatio intermittens) leiden, wird Ihr Arzt Ihnen in bestimmten Fällen durchblutungsfördernde Mittel wie z.B. Trental® verschreiben. Die Schmerzen, die Sie bisher beim Gehen einer kurzen Wegstrecke verspürt haben, können damit deutlich gelindert werden.

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Wie Sie bei Einnahme von Metformin Verdauungsprobleme in den Griff bekommen

Aktueller Arzt-Tipp

Wenn Sie gegen Ihren Typ-2-Diabetes Metformin verschrieben bekommen haben, kann es vorkommen, dass Sie anfänglich unter Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall, Bauchschmerzen oder Appetitverlust leiden. Dieses müssen Sie nicht stillschweigend hinnehmen, denn hier kann folgendes helfen:

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Actrapid und Co: Bei Flugreisen maximal 148 ml Insulin ins Handgepäck

Aktueller Arzt-Tipp

Als Diabetiker dürfen Sie bei einer Flugreise alle benötigten Medikamente mit an Bord nehmen. Allerdings ist meist die Menge begrenzt. Innerhalb der EU dürfen nur maximal 148 Milliliter Humaninsulin (Actrapid®, Insuman Comb®, Actraphane® etc.) ins Handgepäck. Bei Reisen in andere Länder sollten Sie unbedingt die individuellen Vorschriften bei der Fluglinie erfragen.

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Fluconazol und andere Antipilzmittel können zur Unterzuckerung führen

Aktueller Arzt-Tipp

Einige sogenannte Antimykotika (Mittel gegen Pilze, z.B. Daktar®, Fluconazol®) können die Wirkung von Diabetes-Medikamenten verstärken. Das heißt, dass diese Arzneimittel den Blutzucker senken und durch die zusätzliche Gabe der Antidiabetika im schlimmsten Fall eine Unterzuckerung entstehen kann.

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Nach Amaryl-Einnahme Mahlzeit keinesfalls auslassen

Aktueller Arzt-Tipp

Wenn Sie gegen Ihren Typ-2-Diabetes von Ihrem Arzt Amaryl® verschrieben bekommen haben, sollten Sie einige wichtige Hinweise beachten:

Nehmen Sie die Tabletten jeden Tag möglichst zur selben Zeit ein! Bitte die Medikation mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) unzerkaut schlucken.

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Bekommt man mit Diabetes häufiger einen Schlaganfall?

Ja, zumindest statistisch. So richtig überraschen tut das auch nicht, denn schließlich entstehen die meisten Schlaganfälle auf dem Boden einer Arteriosklerose (Gefäßverkalkung), und mit Diabetes ist die Gefahr für eine Arteriosklerose höher.

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Ofloxacin und andere Antibiotika können Blutzucker senken

Aktueller Arzt-Tipp

gerd altmann/ pixelio.de

Diabetiker leiden überdurchschnittlich häufig an Harnwegsinfekten, welche in vielen Fällen antibiotisch behandelt werden sollten. Zu beachten ist dabei, dass viele Antibiotika als Begleiterscheinung den Blutzucker senken und damit die Wirkung von einigen Diabetes-Medikamenten verstärken. Insbesondere ist dies der Fall bei den Antidiabetika Glibenclamid dura®, Amaryl® und Novo-Norm® sowie bei den injektionspflichtigen Humaninsulinen.

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Einnahme von Diabesin beim Radiologen angeben

Aktueller Arzt-Tipp

Diabesin® mit dem Wirkstoff Metformin wird zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 eingesetzt. Bei Einnahme dieses Medikaments sollten Sie bitte folgendes beachten: Wenn bei Ihnen mal eine Röntgen- oder andere bildgebende Untersuchung wie eine Computertomographie (CT) ansteht und dabei ein jodhaltiges Kontrastmittel gespritzt wird, muss Diabesin® über einen bestimmten Zeitraum vor und nach der Untersuchung abgesetzt werden, da es sonst zu schweren Komplikationen kommen kann.

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