Die wichtigsten Fragen auf einen Blick
Auf diesem Portal finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Fragen und Antworten zu Diabetes mellitus.
Wir, ein Team aus Ärzten und Patienten, stellen laufend weitere Fragen und Antworten ein. Wenn Sie bestimmte Themenwünsche haben, schreiben Sie uns!
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Was eine frühe Periode mit Diabetes zu tun hat
Der Zeitpunkt der ersten Periodenblutung und das Risiko, an Diabetes zu erkranken, stehen in einem engen Zusammenhang. Je früher die Periode auftritt, desto größer ist die Gefahr, Diabetes oder Vorstufen davon zu bekommen.
Mit hohem Blutzucker sieht man älter aus
Viel Zucker macht nicht nur dick. Viel Zucker lässt auch die Haut altern. Das haben Wissenschaftler der Universität Leiden in einem Sichttest festgestellt.
Neuer Früh-Test auf Diabetes?
Kann es gelingen, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus und krankhaftes Übergewicht aufzuspüren, bevor sie entstehen? Wissenschaftler vom Deutschen-Diabetes-Zentrum haben 40 Faktoren ermittelt, die einen hohen Einfluss auf die Entwicklung dieser Krankheiten haben.
Im Zusammenhang mit Diabetes wird oft von einer "Portion Obst" gesprochen. Aber was genau heißt das?
Eine Portion Obst ist zwar keine exakte Maßeinheit, aber gemeinhin versteht man darunter in etwa folgende Mengen (die einzelnen Obstsorten jeweils einzeln betrachtet):
Kann man sich auch mit Diabetes rein vegetarisch ernähren?
Ja, das kann man. Allerdings empfiehlt es sich bei einer rein vegetarischen Ernährung, die Mahlzeiten noch stärker in kleinere (und häufigere) Einheiten aufzuteilen, als Sie das sonst schon tun.
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Hoher Blutzucker macht Darmkrebs wahrscheinlicher
Hohe Blutzucker-Werte sind insbesondere bei älteren Frauen mit einemk erhöhten Risiko für Darmkrebs verbunden. In einer Studie erwies sich dieser Zusammenhang als deutlicher als der von hohen Insulinwerten. Denn auch die werden mit erhöhter Darmkrebswahrscheinlichkeit in Verbindung gebracht.
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Umfrage: Wass wissen die Deutschen über Diabetes?
Diabetes ist eine Zivilisationskrankheit. Das bedeutet, dass sie durch unseren Lebensstil geprägt wird. Durch eine Änderung des Lebensstils aber auch bekämpft werden kann. Wer das weiß, ist im Vorteil, weil er sich durch gesundes Verhalten schützen kann. Nur, wissen das die Leute? Eine Umfrage hat ergeben, dass es noch erhebliche Wissenslücken in der Bevölkerung gibt.
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Auf welche Weise Sport dem Blutzucker gut tut
Dass sich Sport beim Diabetes Typ 2 günstig auswirkt, ist seit langem bekannt. Wissenschaftler der Universitätsklinik Basel konnten nun den Regelkreis aufdecken, auf welche Weise sich Sport so positiv auswirkt.
Neue Behandlungsleitlinien für Typ-1-Diabetes
Leitlinien sollen Ärzten helfen, Patienten auf Basis gesicherter Erfahrungen zu behandeln. Die jetzt von der Deutschen Diabetes Gesellschaft vorgelegte aktuelle S3-Leitlinie definiert Therapieziele, Behandlungsstrategien und Kontrollmaßnahmen. Vor allem sagt sie, dass der Erfolg einer Diabetes-Therapie entscheidend davon abhängt, wie der Betroffene in die Behandlung eingebunden wird.
Diabetes: Wie werden Patienten mit gleichzeitigem Übergewicht behandelt?
Für die Behandlung vieler Krankheiten wurden und werden sogenannte Leitlinien entwickelt. Das sind Therapieempfehlungen, wie Ärzte mit bestimmten Erkrankungen verfahren sollen. Jetzt hat das unabhängige, von den Gebühren der Krankenversicherten finanzierte Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht, in wie weit Leitlinien für die Behandlung von stark übergewichtigen Diabetikern bestehen bzw. angewendet werden können.
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Bluthochdruck und Diabetes: Zusammen besonders gefährlich
Schon für sich alleine bergen die beiden Volksleiden für die Betroffenen viele Gesundheitsgefahren. Doch häufig leiden Patienten sowohl unter Diabetes wie unter Bluthochdruck. Dabei überschneiden sich die beiden Krankheiten nicht nur, sondern verstärken sich auch noch gegenseitig.
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Magen-Bypass: Unerfülltes Heilversprechen?
Die Aussicht dürfte viele übergewichtige Diabetespatienten mit Hoffnung erfüllen: Eine Magenoperation soll die Betroffenen von dem Problem des Übergewichtes und gleichzeitig von den Folgen der Stoffwechselerkrankung befreien. Erfolgsquote: 70%. Diejenigen, die sich der Magenverkleinerung unterzogen hätten, benötigten keine Insulintherapie mehr, so das Versprechen. Experten sind kritisch, sie warnen vor überzogenen Hoffnungen.
Kann man auch mit Typ-2-Diabetes nach dem Sport eine Unterzuckerung bekommen?
Wenn man kein Insulin spritzt, sondern den Diabetes nur mit Tabletten und Ernährungseinstellung behandelt, sind auch nach dem Sport oder anderer körperlicher Belastung keine Unterzuckerungen zu befürchten. Denn dann sorgt das körpereigene Insulin dafür, dass der Blutzucker trotz des erhöhten Energiebedarfs der Muskeln nicht aus dem Ruder läuft.
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Woher weiß ich, wie mein Blutzuckerspiegel auf Sport oder körperliche Anstrengung reagiert?
Das muss jeder für sich selbst herausfinden. Klar ist, dass der Blutzucker bei und vor allem nach stärkeren körperlichen Belastungen absinkt, weil die Muskeln ihre Zuckerspeicher wieder auffüllen.
Warum sinkt nach dem Sport oder körperlicher Anstrengung vor allem nachts der Blutzucker so stark ab?
Nach größerer körperlicher Anstrengung müssen die Muskeln ihre Zuckervorräte wieder auffüllen. Das passiert bevorzugt nachts. Der Zucker aus dem Blut wird dann in Form des Speicher-Zuckers Glykogen im Muskel angereichert.
Wie verhalte ich mich am besten bei großen körperlichen Anstrengungen?
Das kommt darauf an, ob Sie Ihren Diabetes mit Insulin behandeln oder nicht. Bei Insulin-Behandlung gilt für größere körperliche Belastungen (z.B. Bergtouren, lange Radfahrten, stundenlange körperliche Arbeit) folgende Faustregel:
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Hoher Fleischkonsum erhöht das Risiko für Diabetes
Wer viel Fleisch isst, bekommt eher Diabetes. Das ist die Botschaft einer gerade veröffentlichten wissenschaftlichen Studie. Doch ganz so simpel sind die Zusammenhänge nicht, weil bisher nicht genau geklärt ist, ob der Fleischkonsum wirklich ursächlich für die Erkrankung ist. Aber eines weiß man: Viel rotes Fleisch und viel verarbeitetes Fleisch – z.B. Wurst – erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Diabetes.
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Bittergurke: Geheimwaffe gegen Diabetes?
Die Bittergurke, auch unter dem Namen Bittermelone bekannt und in Asien relativ gebräuchlich, hat es hierzulande bisher nicht zu großer Berühmtheit gebracht. Das wird sich möglicherweise bald ändern. Denn verschiedene Wissenschaftler sind der Ansicht, dass das Kürbisgewächs auch als Mittel gegen Diabetes taugen könnte.
Blutzuckerwerte: Sind Normwerte wirklich gesund?
Es klingt fast ein bisschen verrückt: Aber eine aktuelle Auswertung von sieben großen Studien zur Behandlung von Typ-2-Diabetes hat ergeben, dass eine Senkung der Blutzuckerwerte auf Normwerte sehr viel weniger bringt als gedacht. Die "Meta-Analyse" (mehrere Studien zusammengefasst) wurde vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) vorgenommen.
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Barfuß gehen schützt vor diabetischem Fuß
Menschen mit Diabetes mellitus können mit häufigem Barfußlaufen ihr Risiko senken, ein diabetisches Fußsyndrom zu entwickeln. Darauf hat unlängst Dr. Wolfgang Wesiack, Präsident des Berufsverbands Deutscher Internisten, aufmerksam gemacht.
Diabetes: Eine Epidemie mit Folgewirkungen
Die "Zuckerkrankheit", der Diabetes mellitus, wird immer mehr zur Volkskrankheit. Im Jahr 2000 waren knapp 5,5 Millionen Deutsche wegen Diabetes in Behandlung, in 2007 fast 7,5 Millionen. Das zeigen aktuelle Auswertungen von Krankenkassen-Statistiken.
EHEC und andere Durchfallerkrankungen: größere Gefahr für Diabetiker
Die aktuelle EHEC-Epidemie ist für Menschen mit Diabetes besonders gefährlich. Denn erstens ist durch das geschwächte Immunsystem die Gefahr der Ansteckung größer. Und zweitens kann eine Infektionserkrankung wir die durch EHEC-Bakterien bei Diabetikern die Blutzuckereinstellung gehörig durcheinander bringen. Darauf hat jetzt Prof. Stephan Matthaei, Präsident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft, hingewiesen.
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Zu viel Eiweiß erhöht Diabetes-Risiko
Eine hohe Eiweißaufnahme verschlechtert zumindest vorübergehend die Wirkung von Insulin bei übergewichtigen Menschen. Ballaststoffe aus Getreide verbessern dagegen die Insulinempfindlichkeit. Das ist das Ergebnis einer Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung.
Die meisten Diabetiker im Nordosten
In Halle haben 12% der Bevölkerung zwischen 45 und 74 Jahren einen Diabetes Typ 2. In Augsburg sind es nur 6%. Dieses Nordost-Südwest-Gefälle bestätigt sich auch bei Auswertungen anderer Städte, wie Dr. Wolfgang Rathmann vom Deutschen Diabetes-Zentrum in Düsseldorf erläutert.
Übergewicht: Mehr Risiko für Diabetes und Krebs
Übergewicht und Diabetes sind ein ungünstiges Paar. Nicht nur, dass Übergewicht die Zuckerkrankheit überhaupt erst auslösen kann. Menschen mit Diabetes und Übergewicht haben auch ein erhöhtes Krebsrisiko. Das ist jetzt abermals in einer großen europäischen Studie bestätigt worden.
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Stimmt es, dass Blutdrucksenker aus der Familie der ACE-Hemmer auch bei Diabetes hilfreich sind?
Ja, ACE-Hemmer haben positive Auswirkungen auf den Zuckerstoffwechsel und sind auch deshalb für Menschen mit einer Zuckerkrankheit besonders gut geeignet.
Fettleber verursacht Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall
Wer zu viel Fett in der Leber ansammelt, hat ein erhöhtes Diabetes-Risiko. Das ist das Ergebnis von Laboruntersuchungen an der Universität Tübingen. Bisher galt die Fettleber eher als Begleiterscheinung, nicht aber als möglicher Auslöser einer Zuckerkrankheit.
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Bluthochdruck bei Diabetes: Ein Wert von 130 ist okay
Die Blutdruckwerte konnten gar nicht niedrig genug sein, die Diabetiker mit Bluthochdruck (Hypertonie) erreichen sollten. Nun melden Experten Zweifel an dieser Behandlungsstrategie an, zumal es für sie keine eindeutigen wissenschaftlichen Belege gibt.
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Warum sollte man mit Diabetes regelmäßig zur Darmkrebsvorsorge gehen?
Menschen mit Diabetes haben ein dreifach erhöhtes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Die Ursachen dafür sind nicht endgültig geklärt.
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Diabetiker: Gefährdete Leber
Menschen mit Diabetes haben ein um 70% höheres Risiko, an einer Leberkrankheit zu sterben, als Nicht-Diabetiker. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Universität im schottischen Edinburgh. Vor allem die sogenannte nicht-alkoholische Fettleber und Leberkrebs treten bei Diabetikern deutlich häufiger auf.
Diabetes: Früherkennung anhand von Aminosäuren?
Zehn Jahre vor dem ersten Auftreten von Beschwerden kann ein Diabetes Typ 2 (der sogenannte Altersdiabetes) möglicherweise schon im Blut entdeckt werden. Wissenschaftler von der Harvard-Universität in Massachusetts haben einen Test entwickelt, der zumindest seine erste Generalprobe bestanden hat.
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ACE-Hemmer und Diabetes: Worauf muss man achten?
ACE-Hemmer sind Medikamente gegen Bluthochdruck und Herzschwäche, die gerade bei Diabetes oft verschrieben werden, weil sie einen günstigen Einfluss auf den Zuckerstoffwechsel haben. Darin liegt aber auch die Tücke:
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Warum sind bei Diabetes und Bluthochdruck ACE-Hemmer besonders geeignet?
Wirkstoffe aus der Gruppe der ACE-Hemmer haben neben ihren blutdrucksenkenden Eigenschaften auch positive Auswirkungen auf den Zuckerstoffwechsel. Das macht sie für Menschen mit Diabetes und begleitendem Bluthochdruck besonders interessant.
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Diabetes: Mit Blutdrucksenker Nierenschäden verhindern?
Ein bestimmter Blutdrucksenker scheint in der Lage zu sein, bei Menschen mit Diabetes die Nieren zu schützen. Es geht um Olmesartan. In einer Studie der Medizinischen Hochschule Hannover gelang es mit diesem Medikament zumindest, die sogenannte Mikroalbuminurie zu reduzieren. Und eine Mikroalbuminurie (das Eiweiß Albumin im Urin nachweisbar) gilt als Hinweis auf eine beginnende Nierenschwäche.
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Diabetes-Mittel Exenatide und Sitagliptin: Gefahr für die Bauchspeicheldrüse?
Einige der relativ modernen Diabetes-Mittel sind in die Kritik geraten. Eine US-amerikanische Studie hat nämlich gezeigt, dass sich unter der Behandlung das Risiko für Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse erhöht - sowohl Entzündungen als auch bösartige Wucherungen traten häufiger auf. Auch für andere Krebsarten wurde eine etwas erhöhte Häufigkeit beobachtet.
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Muss ich mich mit Diabetes gegen Grippe impfen lassen?
Ja, zumindest wenn es nach den "offiziellen" Empfehlungen geht. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die jährliche Grippeschutzimpfung nicht nur älteren Personen ab 60 Jahren, sondern auch Menschen mit einer sogenannten Grunderkrankung.
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Welche Obstsorten enthalten besonders viele Ballaststoffe?
Obst ist ja nun nicht nur wegen der Ballaststoffe zu empfehlen, aber eben auch deswegen. Zu nennen sind hier vor allem:
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Einladung bei Freunden: Wie vermeide ich Blutzuckerausreißer?
Wenn Sie bei Freunden zum Essen eingeladen sind, sollten diese im besten Fall wissen, dass Sie Diabetes haben und den Speiseplan entsprechend ausrichten.
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Gestern gesündigt: Heute fasten?
Wenn Sie es mit dem Essen mal übertrieben und zu viele Kalorien zu sich genommen haben, z.B. im Restaurant oder auf einer Feier, ist Buße im Kopf nicht verkehrt, Buße im Magen aber schon. Will sagen: Am nächsten Tag fasten, um das Vergehen vom Vortag wieder auszugleichen, ist eher ungünstig.
Restaurantbesuch mit Diabetes und Übergewicht: Was soll man essen?
Wenn Sie einen Typ-2-Diabetes und zugleich noch Übergewicht haben, ist ein Restaurantbesuch dennoch nicht verboten. Allerdings sollten Sie Ihre Wahl aus der Speisekarte mit Bedacht treffen.
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