Aktuelle Nachrichten
Manisch-depressiv: Ist bei Männern ein Gen schuld?
Ein spezielles Gen scheint das Risiko zu steigern, eine manisch-depressive Erkrankung zu bekommen. Allerdings trifft das nur für Männer zu. Bei Frauen hat dieses Gen keine derartigen Auswirkungen.
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Macht "Fast food" depressiv?
Dass die Ernährung unsere körperliche Gesundheit beeinflusst, ist bekannt. Doch unser Essverhalten hat auch Auswirkungen auf unsere psychische Gesundheit. Zwei aktuelle Studien deuten an, dass eine Fast-food-orientierte Ernährung das Risiko für Depressionen erhöhen kann.
Singles: Eher depressiv
Die Lebensumstände beeinflussen die körperliche und seelische Gesundheit. Finnische Wissenschaftler haben jetzt untersucht, inwieweit das Single-Dasein die Gesundheit verändert. Vor allem die Psyche ist betroffen: Alleinlebende haben ein um 80% erhöhtes Risiko für eine depressive Erkrankung.
Botox lindert Depressionen
Das Nervengift Botulinumtoxin (bekannter als Botox) macht eine seltsame Karriere. Zuerst in der Schönheitschirurgie eingesetzt, um Falten zu glätten, hieß es bald, es könne bei Migräne helfen. Hinter diesem Einsatz gibt es aber mittlerweile Fragezeichen. Doch nun sagen Wissenschaftler, dass Botox Depressionen schnell, deutlich und anhaltend lindern kann.
Psychopharmaka: Sind Vorbehalte berechtigt?
Mit dem Misstrauen gegenüber Psychopharmaka haben sich Wissenschaftler der TU München auseinandergesetzt. Sie kommen in ihrer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass die Mittel, die sich auf die Psyche eines Menschen auswirken, zumindest auf lange Sicht nicht weniger wirksam sind als Medikamente gegen andere Krankheiten.
Überstunden können zu Depressionen führen
Dass die Umstände, unter denen man seinen Job erledigt, oder die Arbeit selbst Einfluss auf die Psyche nimmt, wird mittlerweile kaum noch bestritten. Doch inzwischen kommen Wissenschaftler immer mehr Einzelheiten auf die Spur. So haben Forscher nun ermittelt, dass tägliche Mehrarbeit über einen längeren Zeitraum das Risiko drastisch erhöhen kann, an einer Depression zu erkranken.
Depressionen: Auch das Herz ist in Gefahr
Eine Depression kann das Risiko für die koronare Herzkrankheit (KHK) erhöhen. Bei Studien mit mehr als 120.000 Teilnehmern, die über einen Zeitraum von rund zehn Jahren beobachtet wurden, bedeutete eine Depression eine um 64% größere Wahrscheinlichkeit, einen Herzinfarkt zu bekommen.
Antidepressiva in der Schwangerschaft: Gefahr für die Neugeborenen
Eigentlich sollten Schwangere möglichst gar keine Medikamente nehmen, raten Frauenärzte. Doch insbesondere bei chronischen Erkrankungen, wie es bei psychischen Erkrankungen der Fall sein kann, lässt sich das kaum vermeiden.
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Depressionen und Entzündungen: dem Zusammenhang auf der Spur
Eines wissen Wissenschaftler mit Sicherheit: Irgendwie hängen Depressionen und chronische Entzündungskrankheiten zusammen. Aber wie? Befördern Depressionen die Entstehung von Entzündungen oder ist es genau anders herum? US-amerikanische Ärzte glauben nun, des Rätsels Lösung nahe gekommen zu sein.
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Antidepressiva: kaum Unterschiede in der Wirksamkeit
Die 13 am meisten verwendeten Antidepressiva der zweiten Generation wurden jetzt untereinander und mit älteren Wirkstoffen verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wirksamkeit der Mittel trotz großer Preisunterschiede sehr ähnlich und damit der Nutzen vergleichbar ist. Unterschiede wurden bei den Nebenwirkungen und in der Zeit bis zum Ansprechen festgestellt.
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Depressionen sind ein Risikofaktor für Schlaganfall
Wer unter Depressionen leidet, hat ein um 45% erhöhtes Risiko für einen Hirnschlag. Und gegenüber Nichtdepressiven ist die Gefahr, daran zu versterben, sogar um 55% erhöht.
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Kaffee wirkt gegen Depressionen
Wie schön. Kaffee zu trinken, vermindert das Risiko, an Depressionen zu erkranken, sagt eine neue Studie. Damit wird Kaffee langsam zum Arzneimittel. Denn schon in früheren Untersuchungen sorgte Kaffee dafür, das es zu weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weniger Diabetesfällen und weniger Cholesterin im Blut kam.
Eine kranke Psyche schädigt das Herz
Depressionen erhöhen das Risiko für eine konorare Herzkrankheit (KHK). So haben Patienten mit Depressionen ein um 64% erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen.
Hinter Rückenschmerzen, Tinnitus oder Burnout kann auch eine Depression stecken
Unter Depressionen leiden in Deutschland etwa 4 Millionen Menschen. Allerdings wird nur ein Bruchteil dieser Menschen ausreichend behandelt, wie Prof. Detlef Dietrich, Ärztlicher Direktor des AMEOS Klinikums in Hildesheim, kürzlich erläuterte.
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Depressionen: Bei Männern völlig anders als bei Frauen
Männer gehen mit Depressionen völlig anders um als Frauen. Und nicht zu ihrem Vorteil. Sie suchen seltener einen Arzt auf und begehen - unter anderem deshalb - häufiger Selbstmord. Dies ist das Ergebnis einer Studie an der Universität Freiburg unter Leitung von Professor Mathias Berger.
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Immer mehr psychisch Kranke im Krankenhaus
Der Anteil der Patienten mit psychischen Erkrankungen in deutschen Kliniken nimmt zu. In den letzten zwanzig Jahren hat sich ihre Zahl verdoppelt. Die häufigsten Diagnosen sind dabei Depression und Schizophrenie. Das geht aus einem aktuellen Krankenhaus-Report hervor.
Stimmung in Europa: Griechen nehmen am wenigsten Antidepressiva
Etwa 8% aller Europäer haben im vergangenen Jahr Antidepressiva eingenommen. Vor allem im mittleren Erwachsenenalter (45 bis 55 Jahre) ist der Konsum an Tabletten gegen Depressionen immens. Das ist das etwas erschreckende Ergebnis einer Studie, in der 30.000 Europäer in 27 verschiedenen Ländern befragt wurden.
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Neue Hilfe bei schweren Depressionen
Das "Schlafhormon" Melatonin könnte ein wirksames Mittel gegen Depressionen sein. Dies haben australische Wissenschaftler in mehreren kleinen Studien herausgefunden. Der körpereigene Botenstoff Melatonin ist in den USA freiverkäuflich erhältlich und wird gern gegen den "Jetlag" nach Überseeflügen angewendet, um die innere Uhr wieder einzutakten.
Altersdepression: Unterschätzt, verkannt, verdrängt
Wenn ältere Menschen eine Depression bekommen, wird diese häufig nicht erkannt. Angehörige erklären sich den sozialen Rückzug mit dem "Komischwerden im Alter". Ärzte verkennen die merkwürdige Stimmungslage als beginnende Demenz. Auf diese unterschätzte Gefahr haben jetzt erneut Experten hingewiesen.
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Ein Gen kann das Risiko für eine manisch-depressive Störung erhöhen
Wissenschaftler der Universität Bonn haben ein Gen identifiziert, das an der Entstehung der bipolaren Störung beteiligt zu sein scheint. Eine bestimmte Variante des sogenannten NCAN-Gens tritt bei Menschen mit dieser Erkrankung zumindest deutlich häufiger auf.
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Elektroden im Gehirn: Erstaunliche Erfolge bei schwersten Depressionen
Bei besonders schweren Depressionen, die auf keine der gängigen Behandlungsansätze ansprechen, lohnt sich der Versuch mit einem sogenannten Hirnschrittmacher. Das hört sich zwar zunächst etwas furchterregend an. Aber Untersuchungen der Universitätsklinik Bonn zeigen, dass damit erstaunliche Erfolge zu erzielen sind.
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Vitamin B12: Vertreibt Stimmungstief
Vitamin B12 scheint sich günstig bei Depressionen auszuwirken. Zumindest verbessert das Vitamin das Ansprechen auf die eingenommenen Medikamente. Dies ist das Ergebnis einer finnischen Studie.
Intelligenz schützt vor Selbstmord
Junge Männer, die in Intelligenztests besser abschneiden, begehen später seltener Selbstmord. Das ist das Ergebnis einer britisch-schwedischen Studie.
Liebeskrank: Eine wirkliche Krankheit
Nur selten kommt jemand in die Praxis und sagt "Ich bin liebeskrank". Nach Ansicht des Psychologen Frank Tallis ist aber ein nicht unerheblicher Anteil der Patienten mit psychischen oder diffusen körperlichen Problemen genau das: krank vor Liebe.
Schokolade bei Depressionen: Henne oder Ei?
Menschen mit depressiver Verstimmung essen mehr Schokolade. Das ist das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie. Die Henne-oder-Ei-Frage ist aber noch nicht geklärt: Führt zu viel Schokolade zu Depressionen, oder hat man mit Depressionen mehr Lust auf Schokolade?
Depression: Psychotherapie besser als Medikamente
Eine intensive psychologische Behandlung ist bei Depressionen genauso effektiv wie eine medikamentöse Therapie mit Antidepressiva. Allerdings hält ihr Erfolg länger an. Dies ist das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie.
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Wie viel Depression ist normal?
Eine vorübergehende Verstimmung von einer behandlungsbedürftigen Depression zu unterscheiden, ist gar nicht so einfach. Prof. Ulrich Hegerl von der Ludwig-Maximilians-Universität München fasste kürzlich noch einmal die Hinweise zusammen, die für eine Depression sprechen:
Depression im Anflug: Tipps zur Selbsthilfe
Eine Depression mit Medikamenten oder einer Psychotherapie zu behandeln, ist zwar möglich. Noch besser ist aber natürlich, sie schon in der Entstehungsphase mit geeigneten Maßnahmen aufzuhalten. Das "Berliner Bündnis gegen Depression" hat dazu unlängst einige ganz nützliche Empfehlungen zusammengefasst.
Behandlung von Depressionen: Zu viel Fokus auf Serotonin?
Viele moderne Antidepressiva basieren auf dem Effekt, die Menge des Botenstoffs Serotonin im Gehirn zu erhöhen. Nun weist eine amerikanische Studie auf schädliche Wirkungen dieser Präparate in Tierversuchen hin und ein Expertengremium stellt in Frage, ob es für den Serotonin-Ansatz überhaupt einen Beweis gibt.
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Depressionen lösen Schmerzen aus
Dass chronische Schmerzen psychisch so belastend sein können, dass sie Depressionen auslösen, ist bekannt. Weniger bekannt ist, dass Depressionen auch chronische Schmerzzustände verursachen können. Eine US-amerikanische Studie hat jetzt Hinweise auf einen solchen Zusammenhang gefunden.
Depressionen und Alkohol: Frauen trinken mehr
Frauen mit Depressionen trinken mehr Alkohol als Männer mit Depressionen. Das ist das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie der University of North Dakota.
Antidepressiva: Wirkung stark überschätzt?
Antidepressiva wirken nicht. Zumindest nicht bei leichten oder mittelschweren Depressionen. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie, die mehrere moderne Medikamente gegen Depressionen unter die Lupe nahm und dabei auch auf Daten aus unveröffentlichten Studien zurückgriff.
Freunde schützen vor Depressionen
Soziale Kontakte sind eines der besten Gegenmittel bei Depressionen. Sie können sowohl den Ausbruch einer depressiven Erkrankung verhindern als auch den Verlauf günstig beeinflussen. Auf diesen oft unterschätzten Zusammenhang haben jetzt einmal mehr Experten hingewiesen.
Depressionen: Wann Psychotherapie, wann Medikamente?
Depressionen werden häufig unzureichend behandelt. Die Gründe sind vielfältig: Vorbehalte gegenüber den Medikamenten, Unwillen gegenüber einer Psychotherapie, teilweise auch mangelnde Kenntnisse der Ärzte. Auf einer Fachtagung haben Experten jetzt noch einmal zusammengefasst, wann welche Behandlungsmethode am meisten Sinn macht.
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Depression: Sport wirkt genauso gut wie Tabletten
Eingebettet in eine psychotherapeutische Begleitung ist Sport bei Depressionen genauso wirksam wie die klassischen Medikamente. Darauf hat jetzt einmal mehr Prof. Gerhard Huber, Sportwissenschaftler an der Universität Heidelberg, aufmerksam gemacht.
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Moderne Antidepressiva: Nutzen überschätzt?
Der Nutzen moderner Medikamente gegen Depressionen wird immer wieder in Frage gestellt. Haben Sie wirklich einen Vorteil gegenüber älteren Präparaten und anderen Behandlungsmaßnahmen? Oder wird hier nur Geld mit einer Volkskrankheit verdient? Das "Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen" (IQWiG) hat jetzt drei moderne Antidepressiva unter die Lupe genommen - und kommt zu ernüchternden Ergebnissen.
Duloxetin und Venlafaxin: Nutzen nachgewiesen, Nebenwirkungen aber auch
Zwei moderne Antidepressiva sind von einem neutralen Institut genauer unter die Lupe genommen worden: Duloxetin und Venlafaxin. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) kommt zu folgendem Gesamturteil: Die beiden sogenannten Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) lindern relativ gut die Symptome und schützen vor Rückfällen, haben allerdings auch einige unangenehme Nebenwirkungen.
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Schmerzen werden durch Depression schlimmer
Menschen, die unter Depressionen leiden, empfinden Schmerzen heftiger als Vergleichspersonen, denen es seelisch gut geht. Das ist das Ergebnis einer kleinen italienischen Studie.
Antidepressiva-Verbrauch nimmt dramatisch zu
Vom Jahr 2000 bis 2009 hat sich der Verbrauch an Antidepressiva bei Deutschlands Berufstätigen mehr als verdoppelt. Das geht aus einem aktuellen Sonderbericht der Techniker Krankenkasse hervor.
Depressionen werden oft nicht rechtzeitig erkannt
Wenn jemand an einer Depression erkrankt, wird das oft viel zu spät erkannt. Sowohl von den Betroffenen selbst als auch von den Angehörigen und Freunden werden die typischen Anfangssymptome oft nicht als das erkannt, was sie sind. Darauf haben jetzt einmal mehr Experten auf einer internationalen Tagung hingewiesen.
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