Kann Aerobic das Demenzrisiko vermindern?

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Ein Bewegungstraining, das das Herz in Fahrt bringt, kann möglicherweise das Risiko für eine Demenz verringern. Oder zumindest das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen.

Wissenschaftler der US-amerikanischen Mayo-Klinik haben die Auswirkungen von sportlicher Betätigung untersucht, die die Herzfrequenz und den Sauerstoffbedarf des Körpers erhöht. Darunter fielen körperliche Anstrengungen beispielsweise durch Walking, Workouts, Schnee schippen oder im Garten Blätter zusammenkehren.

Der Neurologe Dr. J. Eric Ahlskog stellt fest, dass sportliches Trainieren sich positiv auf das Gehirn auswirkt. So hätten Studien gezeigt, dass die Bewegung die Gehirnfunktionen verbessert und den Austausch von Signalen zwischen den Gehirnzellen erleichtert. Ahlskog: “Es existieren schlagkräftige Argumente dafür, Sport zu treiben, um einer Demenz vorzubeugen oder diese Prozesse zu verlangsamen, wenn sie einmal aufgetreten sind.”

Ganz neu ist die Erkenntniss, dass Sport helfen kann, den Krankheitsverlauf bei Demenz abzuschwächen, allerdings nicht. Die Kommission Gesundheit in der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) hat schon vor Jahren auf diese Verbindung aufmerksam gemacht. Prof. Dr. Heinz Mechling von der dvs sagte, dass Sport und Bewegung die Demenz nicht heilen, aber zu einer Verzögerung des Erkrankungsprozesses beitragen könne. Das funktioniere nicht nur durch den positiven Einfluss von Training auf das Gehirn. Auch die Steigerung der Bewegungsfähigkeit und Kraft trage dazu bei.

WANC 09.09.2011
Quelle: Mayo Clinic Proceedings

 



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