Rote Bete gegen Demenz

Rote Bete entspannt und erweitert die Blutgefäße. Deshalb wirkt sich das Gemüse günstig auf den Blutdruck aus, wie verschiedene Studien nachgewiesen haben. Und eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass Rote Bete auch die Durchblutung des Gehirns verbessert und damit einer Demenz vorbeugen könnte.

Die Rede ist hier von einer sogenannten vaskulären Demenz. Das ist eine Demenz-Form, die auf eine verminderte Hirndurchblutung in höherem Alter zurückgeht, die also nichts mit Alzheimer zu tun hat. Aber auch diese Demenz-Erkrankung kommt häufig vor.

 

Rote-Bete-Saft zum Frühstück

In der aktuellen Studie war einer Gruppe älterer Menschen Rote-Bete-Saft zu trinken gegeben worden. Und zwar ein halber Liter, jeweils zum Frühstück. Eine Vergleichsgruppe erhielt keinen Saft. Danach wurde die Hirndurchblutung gemessen.

Seinen durchblutungsfördernden Effekt entfaltet Rote Bete wahrscheinlich durch seinen hohen Gehalt an Nitrat. Das führt nach seiner Verstoffwechselung im Körper zu einer Gefäßerweiterung und damit zu einem bessern Blutfluss. Relativ viel Nitrat enthalten auch Sellerie, Kohl und andere grüne Blattgemüse wie Spinat.

Autoren: WANC/Dr. med. Jörg Zorn, 04.11.10
Quelle: Nitric Oxide: Biology and Chemistry, EurekAlert

 

 





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