Die wichtigsten Fragen auf einen Blick
Auf diesem Portal finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Demenz und Morbus Alzheimer. Wir, ein Team aus Ärzten und Patienten, stellen laufend weitere Fragen und Antworten ein. Wenn Sie bestimmte Themenwünsche haben, schreiben Sie uns!
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Was ist beim Umgang mit Demenz-Kranken zu beachten?
Der Verlauf einer Demenz-Erkrankung kann von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein. Außerdem unterliegen auch die Bedürfnisse und Verhaltensweisen der Betroffenen sowie ihr Beziehungsgefüge zu betreuenden Personen individuellen Faktoren.
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Stress als Alzheimer-Auslöser: Die Hinweise verdichten sich
Stress kann im Gehirn zu ähnlichen Veränderungen führen, wie man sie bei der Alzheimer-Demenz findet. Das haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München herausgefunden. Diese Entdeckung unterstützt die These, wonach Stress sogar eine Ursache von Alzheimer sein könnte.
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Welche nicht-medikamentösen Möglichkeiten zur Behandlung einer Demenz gibt es?
Das Spektrum nicht-medikamentöser Behandlungsmöglichkeiten bei Demenz ist groß und wichtig. Denn die Erkrankung ist weder durch Arzneimittel zu heilen noch durch alleinige Medikamente befriedigend zu kontrollieren.
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Demenz: Wann kommt der Einsatz von Blutverdünnern wie Clopidogrel oder Ticlopidin in Frage?
Clopidogrel (z.B. Plavix®, Iscover®) und Ticlopidin (z.B. Tiklyd®) sind blutgerinnungshemmende Medikamente. Ihr Einsatz kommt bei einer vaskulären (gefäßbedingten) Demenz in Betracht, und zwar dann, wenn die ähnlich wirkende Acetylsalicylsäure (ASS, z.B. Aspirin®) nicht vertragen wird.
Stimmt es, dass man eine Demenz auch mit Aspirin behandeln kann?
Das wird zumindest versucht, nämlich bei Demenz-Erkrankungen, die gefäßbedingt entstanden sind. Anders als beim Alzheimer entsteht die nachlassende Geisteskraft hier durch Durchblutungsstörungen.
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Welche Medikamente werden zur Behandlung einer vaskulären Demenz eingesetzt?
Eine vaskuläre, also gefäßbedingte Demenz kann durch viele kleine, oft unbemerkte Schlaganfälle ausgelöst werden, bei denen es aufgrund einer Gefäßverstopfung zur Minderdurchblutung umschriebener Hirnbereiche kommt. Die Ursache ist hier also eine völlig andere als beim Morbus Alzheimer.
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Wie wirken Donepezil, Galantamin und Rivastigmin gegen Demenz?
Für die Cholinesterase-Hemmer Donepezil (z.B. Aricept®), Galantamin (z.B. Reminyl®) und Rivastigmin (z.B. Exelon®) gilt als wissenschaftlich belegt, dass sich durch ihre Einnahme die Hirnleistungsfähigkeit und die Alltagskompetenz von Demenzkranken positiv beeinflussen lassen. Der Wirkmechanismus beruht auf dem vorübergehenden Ausgleich des Mangels an Acetylcholin, das im Gehirn als Botenstoff fungiert.
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Wie wirkt Memantin gegen Demenz?
Memantin (z.B. Axura®, Ebixa®) ist ein sogenannter NMDA-Antagonist, da er Bindungsstellen an Nervenzellen blockieren kann, die als NMDA-Rezptoren bezeichnet werden. Bei diesen handelt es sich um sogenannte Ionen-Kanäle in der Zellmembran, deren Leitfähigkeit im nervalen Erregungsprozess eine wichtige Rolle spielt.
Blaubeeren und Erdbeeren verzögern geistigen Verfall
Beerenobst – das ist wohlschmeckende Gesundheit. Beeren, das zeigen verschiedene Untersuchungen, schützen vor Infektionen sowie Entzündungen und fördern einen gesunden Blutdruck. Jetzt hat eine Studie gezeigt, dass Blau- und Erdbeeren auch der Geisteskraft gut tun.
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Welche Antidepressiva sollten bei Demenz nicht eingesetzt werden?
Bei Menschen mit Alzheimer kommt es im Verlauf der Erkrankung nicht selten zu depressiven Verstimmungen. Dann werden häufig sogenannte Antidepressiva (Medikamente gegen Depression) verschrieben. Was dann wichtig ist: Bei Alzheimer dürfen einige dieser Wirkstoffe nicht eingenommen werden.
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Demenz: Worauf muss man bei der Behandlung mit Neuroleptika achten?
Neuroleptika (Antipsychotika) werden manchmal zur Behandlung von Unruhe, psychotischen Angstzuständen, Aggressivität, wirklichkeitsfernen Überzeugungen, Sinnestäuschungen und Schlafstörungen bei Alzheimer-Patienten eingesetzt. Sie wirken durch Verminderung der Konzentration des Überträgerstoffs Dopamin im Gehirn beruhigend.
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Demenz: Welcher Erfolg ist beim Einsatz von Medikamenten zu erwarten?
Bei der Behandlung mit Cholinesterase-Hemmern (Aricept®, Reminyl®, Exelon®) bei leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Demenz ist mit einer geringfügigen Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit während der ersten Behandlungsmonate zu rechnen. Dadurch bleibt die Fähigkeit zur Bewältigung von Alltagstätigkeiten in dieser Zeit normalerweise gewahrt.
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Wie werden seelische Begleitsymptome einer Demenz behandelt?
Zur Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit und der Alltagskompetenz gesellen sich bei einer Demenz regelmäßig seelische Symtpome und problematische Verhaltensweisen, wie etwa Depression, Unruhe, Aggressivität, wirklichkeitsferne Überzeugungen, Sinnestäuschungen und Schlafstörungen. Wenn der Versuch einer nichtmedikamentösem Beeinflussung der Störungen fehlgeschlagen ist, kommen verschiedene Medikamente zur Behandlung in Frage.
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Was sind häufige Nebenwirkungen von Memantine (Axura®, Ebixa®)?
Zu den häufigeren Nebenwirkungen des Glutamat-Gegenspielers Memantine (auch Memantin, Handelsnamen: Axura®, Ebixa®) zählen Schwindel, Kopfschmerz, Müdigkeit, Verstopfung, erhöhter Blutdruck und Schläfrigkeit.
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Was sind häufige Nebenwirkungen von Cholinesterase-Hemmern (Donezepil, Galantamin, Rivastigmin)?
Zu den häufigeren Nebenwirkungen der Cholinesterase-Hemmer zählen Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Durchfall und Kopfschmerzen. Sie treten nicht immer und wenn, dann meist vorübergehend auf.
Welche Medikamente gegen die Alzheimer-Demenz gibt es?
In Deutschland sind gegenwärtig (Oktober 2011) vier Medikamente zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit zugelassen. Sie können die Erkrankung nicht heilen, aber ihren Verlauf verzögern.
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Alzheimer: Galantamin und Rivastigmin überprüft
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die beiden Wirkstoffe Galantamin und Rivastigmin erneut auf ihren Nutzen geprüft. Beide Medikamente gibt es jetzt auch als Pflaster. Das Institut stellt fest, dass die Arzneistoffe den Abbau geistiger Fähigkeiten leicht verzögern können. Allerdings erkauft man sich diesen Effekt mit einigen Nebenwirkungen.
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Vitamine gegen Alzheimer: Wirkungslos
Vitamine mit antioxidativer Wirkung – das sind die Vitamine A, C und E – sollen sich positiv auf verschiedene Erkrankungen auswirken. Begründung: Eine hohe Dosierung dieser Vitamine verhindert die Bildung von Entzündungen. Dass hinter dieser Annahme aber mehr Hoffnung als Realität steckt, belegen wissenschaftliche Studien. Jetzt haben Forscher den Effekt dieser Vitamine auf den Verlauf der Alzheimer-Erkrankung studiert. Das Ergebnis gleicht eher einer Warnung.
Ist langsames Gehen ein Frühzeichen der Demenz?
Es gibt viele Versuche, anhand einfacher Tests oder Merkmale das Risiko für eine Demenz vorherzusagen. US-amerikanische Ärzte haben nun untersucht, inwieweit die Gehgeschwindikgeit Aufschluss gibt. Und siehe da: Wer langsam geht, scheint eher Probleme mit seiner Gehirnleistung zu bekommen.
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Krebsmedikament gegen Alzheimer?
So traurig es ist: Gegen Alzheimer gibt es bisher keine Behandlung, die die Krankheit heilen kann. Es gibt lediglich Medikamente, die die Symptome – vor allem die mit dem Verfall des Gehirns verbundenen Verhaltensstörungen – abmildern können. Doch nun könnte ein ursprünglich zur Behandlung von Krebs entwickeltes Medikament Alzheimer an der Wurzel packen. Allerdings: Bisher funktioniert das nur in Versuchen.
Entsteht Demenz durch zu viel Essen?
Die tägliche Kalorienmenge, die man zu sich nimmt, scheint mitentscheidend für das Risiko zu sein, eine Demenz zu entwickeln. Das zumindest deutet eine US-amerikanische Studie an.
Neuer Test entlarvt Alzheimer früher
Bisher diagnostiziert der Arzt Alzheimer, wenn es meist schon zu spät ist. Denn bei dieser Demenzerkrankung ist es, wie bei vielen anderen Krankheiten auch: Je früher sie behandelt wird, desto größer ist die Chance für den Erfolg einer Therapie. Ein neuer Test soll die Früherkennung von Alzheimer nun verbessern.
Rauchen macht vergesslich - aber nur Männer
Nikotin scheint die geistige Leistungsfähigkeit zu vermindern. Rauchen ist nach Erkenntnissen englischer Forscher damit ein Risikofaktor, im späteren Leben an Demenz zu erkranken.
Helfen grüner Tee und Laserlicht gegen Alzheimer?
Eine Ärztegruppe der Universität Ulm glaubt, mit einem Extrakt aus grünem Tee (Epigallocatechingallat, EGCG) und rotem Laserlicht die Alzheimer-Krankheit besiegen zu können. Wie das funktionieren soll? In Experimenten konnte die ungewöhnliche Therapie die Verklumpungen im Gehirn um 60% reduzieren.
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Alzheimer: Auf dem Weg zur Entschlüsselung der Krankheit
Walisische und US-amerikanische Wissenschaftler haben fünf neue Gene identifiziert, die eine Alzheimer-Demenz verursachen können. Vorausgesetzt, sie liegen in einer bestimmten krankhaften Variante vor.
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Alzheimer lässt sich schon zehn Jahre vor dem Auftreten feststellen
Bei Menschen, die unter Alzheimer leiden, zeigen sich schon zehn Jahre, bevor die Krankheit tatsächlich offensichtlich wird, bestimmte Veränderungen im Gehirn. Ein Test soll nun das Risiko für eine zukünftige Erkrankung anzeigen. Ärzte hoffen, auf diesem Weg auch neue Behandlungsansätze etablieren zu können.
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Ab 45 geht es geistig bergab
Bereits im Alter von 45 Jahren verliert das Gehirn an Leistungsfähigkeit, was das Erinnerungsvermögen, das Denken und das Begreifen betrifft. Bisher sind Wissenschaftler davon ausgegangen, dass der Prozess der geistigen Alterung erst ab einem Lebensjahr von 60 einsetzt.
Weniger essen hält das Gehirn fit
Eine Beschränkung der Kalorienzufuhr kann anscheinend die Alterung der Gehirns verzögern. Sie soll auch Demenz-Erkrankungen aufhalten können. Das zumindest deuten Laborversuche aus Italien an.
Kann die Alzheimer-Erkrankung geheilt werden?
Nein, bisher (2011) gibt es leider keine Behandlungsmöglichkeit, mit der die Alzheimer-Krankheit nicht nur verzögert, sondern geheilt werden könnte. Es gibt daher nur die Möglichkeit, die Begleitsymptome und Begleiterkrankungen zu mildern.
Wie kann man die Alzheimer-Krankheit behandeln?
Da eine Heilung der Alzheimer-Krankheit gegenwärtig nicht möglich ist, konzentrieren sich die verfügbaren Behandlungs- und Betreuungsansätze darauf, die bestehenden Kernsymptome und Begleiterkrankungen zu mildern bzw. ihnen vorzubeugen. Dazu gehören z.B. Erregungszustände oder Depressionen.
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Welche seelischen Begleitsymptome treten häufig bei einer Demenz auf?
Die geistigen Defizite fallen zwar bei einer Demenzerkrankung als erste auf und sorgen für entsprechende Irriationen, sind aber nicht immer das größte Problem. Denn bei mehr als Dreiviertel aller Patienten mit einer Demenz entwickeln sich seelische Begleitssymptome, sie sehr unangenehm und quälend für den Betroffenen und auch belastend für sein Umfeld sein können.
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Eine Untersuchung der Nase soll Alzheimer nachweisen
Die Alzheimer-Diagnose fällt schwer: Erst aufwändige radiologische Untersuchungsverfahren und die Beobachtungen von Angehörigen geben Aufschluss über eine mögliche Erkrankung. Das macht ein frühes Erkennen fast unmöglich. Das könnte sich bald aber ändern. Wissenschaftler haben ein einfaches Verfahren entwickelt, mit dem sich über Eiweiß-Ablagerungen in der Nasenschleimhaut Alzheimer schon Jahre vor dem Ausbruch nachweisen lassen soll.
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Körperliches Training hilft bei Demenz
Menschen mit Demenz profitieren sehr von einem gezielten körperlichen Training. Darauf wiesen jetzt Experten auf dem Internistenkongress hin.
Vaskuläre Demenz: Wenn die Blutgefäße langsam zuwachsen
Nicht jede Demenz ist eine Alzheimer-Demenz. In vielen Fällen des geistigen Abbaus im Alter stecken andere Ursachen dahinter, vor allem Durchblutungsstörungen. Ärzte sprechen dann von vaskulärer Demenz. Deren Entstehung haben Wissenschaftler aus Magdeburg jetzt etwas näher unter die Lupe genommen.
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Kann sich die Alzheimer-Krankheit innerhalb weniger Wochen vom frühen zum späten Stadium verschlechtern?
Eine solch rapide Entwicklung der Alzheimer-Demenz ist nicht bekannt. Was allerdings beobachtet wird, ist ein wechselhafter Krankheitsverlauf mit Phasen der Stabilität einerseits und der Verschlechterung geistiger, sozialer oder körperlicher Fähigkeiten andererseits.
Wäre es nicht besser, von der Alzheimer-Diagnose gar nicht zu erfahren?
Diese Frage stellen sich viele. Was bringt es, wenn einem der Arzt den Verlust der Geisteskraft ankündigt, wenn man den ohnehin nicht aufhalten kann? Zumindest nach heutigem Stand nicht.
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Was sind mögliche Warnhinweise auf eine Demenz?
Wenn man mit zunehmendem Alter mal eine Telefonnummer vergisst, ist das noch kein Grund zur Sorge. Auch das Gefühl, im Alter vergesslicher oder zerstreuter zu werden, ist recht normal und in den meisten Fällen nicht durch eine Demenzerkrankung bedingt.
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Demenz und Diabetes: Andere Risiken, andere Behandlung
Patienten, die zuckerkrank sind und zusätzlich eine Demenz bekommen, müssen besonders behandelt werden. Weil die Unterzuckerung die geistige Leistungsfähigkeit weiter verschlechtert, muss besonders dieses Risiko verringert werden, sagen Experten.
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Pflege eines Alzheimer-Kranken: Stimmt es, dass man sich dafür von seinem Arbeitgeber freistellen lassen kann?
Ja. Wenn Sie Ihre Angehörigen mit einer schweren Demenz oder einer fortgeschrittenen Alzheimer-Erkrankung zu Hause selbst pflegen wollen, haben Sie das Recht auf eine sechsmonatige Freistellung durch Ihren Arbeitgeber (Stand Oktober 2011). Ihr Arbeitgeber ist verpflichtet, Sie danach wieder zu übernehmen.
Was kostet die Pflege eines Menschen mit Demenz oder Alzheimer?
Das ist natürlich pauschal nicht zu beantworten, weil jeder Fall anders verläuft und auch der Pflegebedarf sehr unterschiedlich sein kann. Allerdings steht eines fest: Wenn ein Mensch mit einer Demenz pflegebedürftig wird, entstehen für die Angehörigen entweder erhebliche persönliche Belastungen oder aber erhebliche Kosten. Meistens beides.
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