Die wichtigsten Fragen auf einen Blick

Auf diesem Portal finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Darmkrebs. Wir, ein Team aus Ärzten und Patienten, stellen laufend weitere Fragen und Antworten ein. Wenn Sie bestimmte Themenwünsche haben, schreiben Sie uns!
Ihr Navigator-Team

 

Kann ein Darmkrebs auch per "Schlüsselloch-Technik" operiert werden?

Ja, das ist mittlerweile sogar mehr Routine als Ausnahme. "Schlüsselloch-Technik" heißt, dass nur sehr kleine Hautschnitte im Bauchraum notwendig sind, durch die dann die Operationsgeräte durch kleine Schläuche zum Einsatzgebiet vorgeschoben werden.

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Kann ein künstliche Darmausgang auch wieder rückgängig gemacht werden?

Ja, in bestimmten Fällen schon. Manchmal wird nämlich bei einer Darmkrebs-Operation der künstliche Ausgang nur vorübergehend gelegt, um das Operationsgebiet eine Weile zu entlasten.

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Wann kann bei Darmkrebs auf die Entnahme größerer Darmabschnitte verzichtet werden?

In den allermeisten Fällen muss bei Darmkrebs nicht nur der Tumor, sondern auch ein Teil des umliegenden Gewebes entnommen werden. Dazu gehören zum einen ein zusätzliches Stück Darm ober- und unterhalb des Krebsherdes und zum anderen die benachbarten Lymphgefäße und Lymphknoten.

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Was ist bei Darmkrebs eine "No-Touch-Operation"?

Bei der "No-Touch-Technik" geht es im Kern darum, den Darmkrebs operativ zu entfernen, ohne dass der Chirurg den Tumor selbst berührt. Damit soll verhindert werden, dass der Krebsherd während der Operation aufreißt oder bricht und auf diesem Wege Tumorzellen in die Bauchhöhle gespült werden.

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Was bedeutet bei Darmkrebs "radikale Operation"?

Das ist ein furchtbarer Begriff, der sich aber so fest in den Mediziner-Jargon eingefressen hat, dass kaum ein Arzt mehr darüber nachdenkt. Vor allem Chirurgen, in Sachen Sensibilität ja ohnehin nicht auf den vorderen Plätzen, blenden gern aus, welche Wirkung solche Wortwahl auf diejenigen hat, die "radikal operiert" werden sollen.

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Was bedeutet im Operationsbericht R0, R1 oder R2?

Wenn Ärzte ihre Erkenntnisse nach diagnostischen oder therapeutischen Maßnahmen im Befundbericht niederschreiben, haben sie nicht die Absicht, dass die behandelten Patienten den Bericht verstehen. Nur so ist das abkürzungsüberwucherte Kauderwelsch in vielen Arztbriefen zu erklären. Und nur so ist nach einer Darmkrebsoperation zu erklären, warum dort R0-Resektion steht – ohne weitere Erläuterung, was das bedeutet.

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Wie kann man einen drohenden Darmverschluss operativ behandeln?

Der Darmverschluss gehört zu den gefährlichsten Komplikationen bei Darmkrebs. Er tritt vor allem bei sehr fortgeschrittenen Tumoren auf, ist aber prinzipiell immer möglich, wenn der Krebsknoten stark ins Darminnere hineinwächst. Ist die Verengung so ausgeprägt, dass keine Stuhlpassage mehr mögllich ist, ist das eine lebensbedrohliche Situation.

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Wie groß sind bei Darmkrebs die Chancen auf eine vollständige Heilung?

Im Vergleich zu vielen anderen Krebsarten relativ gut. Wobei auch und gerade bei Darmkrebs von entscheidender Bedeutung ist, wie frühzeitig er entdeckt wird. Solange der Tumor noch örtlich begrenzt ist, stehen die Chancen sehr gut.

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Darmkrebs: Wovon hängt es ab, wie viel Darm entfernt wird?

Die Entscheidung, wie viel vom Darm operativ entfernt werden muss, hängt vor allem von zwei Faktoren ab: Wie groß der Tumor ist und von welchen Blutgefäßen er versorgt wird.

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Wo bildet ein Darmkrebs am häufigsten Metastasen?

Wenn ein Darmkrebs beginnt zu streuen und Tochtergeschwülste (Metastasen) bildet, dann ist die häufigste erste Station die Leber. Auch die Lungen werden bei Darmkrebs relativ häufig befallen. Danach folgen, bereits deutlich seltener, die Knochen und das Gehirn. Letztere sind zugleich leider auch schwieriger zu behandeln.

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Was bedeutet Darmkrebs im Stadium IV?

Von einem Darmkrebs im Stadium IV sprechen Ärzte, wenn der Tumor bereits Metastasen in andere Organe gebildet hat. Die Heilungsaussichten stehen in diesem Fall leider sehr schlecht. Wobei es auch hier immer mal wieder positive Ausnahmen gibt.

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Darmkrebs Stadium III: Wie oft muss ich zur Nachkontrolle?

Die Nachsorgetermine sind bei Darmkrebs von enormer Bedeutung. Das gilt insbesondere für das sogenannte Stadium III (Lymphknoten waren befallen, aber ohne weitere Metastasen). Denn hier bestehen zwar einerseits gute Heilungsaussichten, andererseits kommt es bei rund jedem Zweiten zu einem Rückfall. Und ein solcher Rückfall kann sehr viel erfolgreicher behandelt werden, wenn er rechtzeitig entdeckt wird.

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Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Darmkrebs vom Stadium III nach der Operation wieder auftritt?

Ganz exakt und pauschal lässt sich das leider nicht beantworten. Fünf Jahre nach der Operation liegt der Anteil derjenigen, die komplett tumorfrei sind, bei 30-70%.

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Darmkrebs: Was bedeutet adjuvante und neoadjuvante Therapie?

Diese für Mediziner typisch holprigen Begriffe lassen sich am besten anhand eines Beispiels erklären: einem Darmkrebs vom Stadium II oder III, der im Mastdarm sitzt, also sehr tief unten in der Nähe des Afters.

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Was bedeutet Darmkrebs im Stadium III?

Von einem Stadium III sprechen Ärzte bei Darmkrebs, wenn sich der Tumor schon in die benachbarten Lymphknoten ausgebreitet hat. Metastasen in andere Organe oder andere Körperregionen (Fernmetastasen) liegen aber noch nicht vor (sonst wäre es Stadium IV).

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Darmkrebs: Neues Verfahren weckt Hoffnung auf zielgenaue Therapie

Wie gut eine Krebstherapie nutzt und wie verträglich sie ist, hängt vor allem davon ab, wie zielgenau sie ist. Das Tumorgewebe muss möglichst genau getroffen werden und gesundes Gewebe sollte nicht geschädigt werden, so die Idealvorstellung. Wissenschaftler haben nun ein Verfahren entwickelt, bei dem Dickdarmtumoren zielgenau erreicht werden. Noch aber befindet es sich im Versuchsstadium.

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Darmkrebs Stadium II: Wie oft muss ich nach der Operation zur Nachsorge?

Ein Darmkrebs im Stadium II wird immer operiert und hat danach eine relativ gute Prognose. In vier von fünf Fällen kommt es zur kompletten Heilung und der Krebs kehrt nie mehr zurück.

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Rektumkarzinom Stadium II: Warum wird bei Tumoren im Mastdarm oft vor der Operation bestrahlt?

Das Ziel der Bestrahlung vor der chirurgischen Entfernung ist eine Verkleinerung des Tumors und dadurch ein besseres Operationsergebnis.

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Wie ist die Prognose bei Darmkrebs im Stadium II?

Relativ gut. Stadium II bedeutet bei Darmkrebs, dass der Tumor örtlich schon fortgeschritten ist und schon größere Teile der Darmwand oder sogar benachbarte Gewebe durchdrungen hat. Es bedeutet aber auch, dass es noch keine Metastasen gibt, weder in den benachbarten Lymphknoten noch in entfernteren Regionen.

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Darmkrebs: Wie wird ein größerer Tumor (T3 oder T4) ohne Metastasen behandelt?

Die Rede ist hier von einem Darmkrebs im Stadium II. Oder in einer anderen gängigen Klassifikation: T3 N0 M0 bzw. T4 N0 M0. Auf deutsch bedeutet das, der Tumor ist örtlich schon fortgeschritten, hat aber noch nicht gestreut, weder in die benachbarten Lymphknoten noch woanders hin.

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Was bedeutet bei Darmkrebs der Befund T3 oder T4, N0, M0?

Ein Darmkrebs-Befund wird nach der sogenannten TNM-Klassifikation beurteilt. Das T steht dabei für die örtliche Tumorausbreitung, das N für den Lymphknotenbefall und das M für Fehlen oder Vorhandensein von Fernmetastasen.

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Kann bei Darmkrebs im Stadium II auf eine Chemotherapie verzichtet werden?

Oft ist neben der Operation noch eine Chemotherapie sinnvoll. Allerdings hängt diese Entscheidung auch maßgeblich davon ab, wo der Tumor sich befindet (bzw. wo er sich vor der Operation befand) und ob besondere Risikofaktoren vorliegen oder nicht.

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Was bedeutet Darmkrebs im Stadium II (Dukes-Klasse B)?

Auch das Stadium II ist bei Darmkrebs noch eher eine Frühform und hat eine relativ gute Prognose. In der Regel gelingt mit einer Operation und kompletter Entfernung des Tumors eine dauerhafte Heilung.

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Was bedeutet bei Darmkrebs transanale endoskopische Mikrochirurgie?

Die transanale endoskopische Mikrochirurgie (TEM) ist ein relativ modernes Operationsverfahren. Sie kommt bei kleineren Tumoren in Betracht, die im Enddarm (Rektum) sitzen.

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Warum ist eine Darmkrebs-Operation am Enddarm meist etwas komplizierter?

Das Hauptproblem bei Operationen am Enddarm (medizinisch: Rektum) ist die Nähe zum After und damit zum Schließmuskel. Damit besteht potentiell die Gefahr, dass bei der Entfernung des Tumorgewebes auch ein Stück vom Schließmuskel entfernt werden muss, was im ungünstigsten Fall einen künstlichen Darmausgang notwendig machen kann.

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Warum wird bei einer Darmkrebs-Operation immer auch benachbartes Gewebe entnommen?

Weil man nach der Operation sichergehen will, wirklich den kompletten Krebsherd entfernt zu haben. Deshalb operieren Chirurgen beim Darmkrebs immer mit einem sogenannten Sicherheitsabstand.

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Stimmt es, dass Darmkrebs im Stadium I vollständig heilbar ist?

Ja. Ein Darmkrebs im Stadium I wird immer operativ entfernt, und wenn sich nach der Operation die Klassifikation bestätigt, kann man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von einer kompletten Heilung ausgehen.

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Darmkrebs im Frühstadium: Was wird bei einer Operation entnommen?

Bei einem Darmkrebs im Stadium I wird durch eine Operation in den meisten Fällen eine komplette Heilung erreicht. Der Chirurg entnimmt dabei das Stück Dickdarm, in dem der Tumor sitzt, wobei immer ein bisschen mehr herausgeschnitten wird als auf den ersten Blick notwendig erscheint.

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Darmkrebs: Ballaststoffe überschätzt?

Ballaststoffe, wie sie vor allem in Vollkornprodukten sowie in frischem Obst und Gemüse vorkommen, sind gesund. Sie sollen sogar Krebs und vor allem Darmkrebs vorbeugen. Das zeigen einige Studien. Doch ob dieser Zusammenhang tatsächlich besteht, daran gibt es auch Zweifel. Eine neue Studie will nun belegen, dass der Nutzen des vollen Korns zwar vorhanden, aber letztlich nur gering ist.

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Was bedeutet bei Darmkrebs der Befund T1, N0, M0?

Ein Befund T1, N0, M0 bedeutet, dass der Tumor sich noch in einem Frühstadium befindet und noch sehr gute Heilungschancen bestehen.

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Was bedeutet Darmkrebs im Stadium I (Dukes-Klasse A)?

Ein Darmkrebs im Stadium I (alternative Bezeichnung: Dukes-Klasse A) bedeutet im Prinzip, dass die Erkrankung noch nicht sehr weit fortgeschritten ist und sehr gute Chancen auf eine komplette Heilung bestehen.

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Übernimmt die Krankenkasse die Kosten, wenn ich mehrere Ärzte um Rat frage?

Ja. Die Krankenkassen unterstützen damit ausdrücklich Ihr Recht auf eine "Zweitmeinung". Das sollten Sie auch im Zweifel immer nutzen, schließlich geht es um Ihre Gesundheit. Reagiert Ihr "Erst-Arzt" darauf beleidigt (was durchaus vorkommt), sollte Sie das in Ihrem Entschluss zu einer zweiten Einschätzung eher bestärken.

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Welche Untersuchungen sind vor einer Darmkrebs-Operation wichtig?

Auch wenn es lästig und so frisch nach der Eröffnung einer "Darmkrebs-Diagnose" auch psychisch belastend ist: Der Untersuchungs-Marathon vor einer geplanten Operation lohnt sich. Denn damit kann die exakte Lokalisation und Ausbreitung des Tumors optimal bestimmt werden, und das wiederum verbessert den Operationserfolg.

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Stimmt es, dass bei einer Darmkrebs-Entfernung wichtig ist, wer operiert?

Ja. Verschiedene Studien haben zeigen können, dass der Heilungserfolg mit der Qualität und Erfahrung des Chirurgen steigt. Das ist auch bei genauerer Betrachtung nachvollziehbar und schlüssig.

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Sport: Besser als Krebsmedikamente?

Wie lässt sich Krebs verhindern? Und was kann man tun, um nach einer Krebserkrankung wieder zu genesen? Diese Fragen stellen sich viele Menschen. Jetzt belegen Studien, dass Sport Krebserkrankungen in gewissem Maß sowohl vorbeugen als auch die Chancen für eine Gesundung erhöhen kann.

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Was besagen die Amsterdam-I-Kriterien beim familiären Darmkrebs (HNPCC)?

Die Amsterdam-Kriterien wurden entwickelt, um die Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen eines familiären Darmkrebssyndroms (HNPCC) zu bestimmen. Es gibt die Amsterdam-I-Kriterien und die Amsterdam-II-Kriterien.

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Wie hoch ist das Risiko für den HNPCC-Darmkrebs, wenn man das entsprechende Gen trägt?

Sehr hoch: 80% derjenigen, die die Veranlagung für den familiären HNPCC-Darmkrebs geerbt haben, erkranken im Laufe ihres Lebens selbst an einem Darmtumor. Häufig sogar schon im jungen Erwachsenenalter.

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Was bedeutet bei Darmkrebs die Abkürzung HNPCC?

HNPCC steht für "Hereditary Non-Polyposis Colorectal Cancer". Übersetzt: Vererbter nicht- polypöser Darmkrebs. Sehr viele besser merken lässt sich die manchmal auch verwandte Bezeichnung Lynch-Syndrom.

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Darmkrebs: Männer haben höheres Risiko

Männer haben anscheinend in jedem Alter ein höheres Risiko als Frauen, an Darmkrebs zu erkranken. In einer Analyse von über 600.000 Darmspiegelungen zeigte sich, dass die typischen Vorstufen von Darmkrebs, die sogenannten Polypen, bei Männern etwa doppelt so häufig gefunden werden wie bei Frauen.

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Was bedeutet es für mich, wenn ein direkter Verwandter an Darmkrebs erkrankt ist?

Etwa 30% aller Darmkrebserkrankungen treten familiär gehäuft auf bzw. sind genetisch bedingt. Wenn also direkte Verwandte Darmkrebs haben oder hatten, ist das allemal ein Grund, mit dem Arzt über mögliche Vorsorgeuntersuchungen zu sprechen.

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