Duktoskopie (Galaktoskopie / Milchgangsspiegelung)
Die Duktoskopie, auch Galaktoskopie oder Milchgangsspiegelung genannt, ist eine minimal-invasive Untersuchungsmethode zur Betrachtung (Spiegelung) der MilchgÀnge der weiblichen Brust.
Anwendungen
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In der Senologie, einer Teildisziplin der GynĂ€kologie und Chirurgie, wird die Duktoskopie zur Diagnostik bei unklaren FlĂŒssigkeitsabsonderungen aus der Brustwarze angewandt. Diese Sekretion kann durch gut- und bösartige Neubildungen, wie Papillome der MilchgĂ€nge oder Brustkrebs verursacht werden. Anders als bei der Galaktographie, einem mammografischen Zusatzverfahren, kann man bei der Duktoskopie den Milchgang direkt von innen betrachten und damit selbst kleinste VerĂ€nderungen erkennen.
DurchfĂŒhrung
Nach einer Darstellung des Gebiets mittels Ultraschall wird in Allgemein- oder LokalanĂ€sthesie durch Druck eine Sekretion ausgelöst, der betreffende Milchgang sondiert und etwas aufgedehnt. Danach lĂ€sst sich ein semiflexibles Duktoskop ĂŒber eine HĂŒlse unter AuffĂŒllen des Milchgangs mit physiologischer Kochsalzlösung einfĂŒhren. Das Instrument hat eine LĂ€nge von 7,5 bis 9,5 cm, so dass man den Milchgang bis zu dieser LĂ€nge mit seinen Aufzweigungen untersuchen kann. Bei AuffĂ€lligkeiten können zytologische Abstriche oder gezielte Biopsien gewonnen werden.
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