Früherkennung und Diagnostik
Wenn ein Knoten ertastet wird, wie häufig ist dieser dann bösartig?
Zum Glück ist die Mehrzahl der ertasteten Knoten gutartig. Bei jüngeren Frauen handelt es sich bei diesen gutartigen Knoten am häufigsten um Bindegewebsknoten, sogenannte Fibroadenome. Bei den älteren Frauen (nach den Wechseljahren) findet man häufiger Zysten oder verhärtetes Drüsengewebe (Mastopathie).
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Bei mir wurden Mikroverkalkungen in der Brust festgestellt. Was bedeutet das?
Zunächst einmal sind Verkalkungen nichts Bösartiges. Bei sogenannten Mikroverkalkungen in der Brust handelt es sich häufig um gutartige, "kalkartige" Veränderungen des Drüsengewebes.
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Was genau sind eigentlich Mikroverkalkungen?
Wenn sich in der Mammographie sogenannte Mikroverkalkungen zeigen, ist das zunächst einmal ein Hinweis auf Umbau- oder Vernarbungsvorgänge im Brustgewebe. Ursache sind meist harmlose Entzündungsprozesse. Allerdings kann theoretisch auch ein Tumor dahinterstecken, deshalb müssen Mikroverkalkungen manchmal zur Sicherheit weiter abgeklärt werden.
Was bedeutet ein "unklarer" Befund in der Mammographie oder im Ultraschall? Wie geht es dann weiter?
Wenn der Arzt in der Mammographie oder im Ultraschall der Brust einen "unklaren Befund" feststellt (d.h. man sieht etwas Ungewöhnliches, kann aber noch nicht sagen, ob es sich um eine harmlose Veränderung oder einen Tumor handelt), kann nur die Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) endgültige Sicherheit bringen.
Wie groß ist das Risiko, dass aus knotigen Brüsten bösartige Tumoren werden?
Von knotigen Brüsten spricht man, wenn bei der Abtastung mehrere kleinere Knoten zu erkennen sind. In den meisten Fällen handelt es sich um eine sogenannte Mastopathie. Mastopathie ist der Fachausdruck für verhärtetes Drüsengewebe. In der Regel entsteht hieraus kein höheres Brustkrebsrisiko.
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In welchen Fällen sollte statt der Mammographie lieber eine Ultraschall-Untersuchung der Brust erfolgen?
Die Mammographie hat gegenüber der Ultraschall-Untersuchung (Sonographie) den Vorteil, sensitiver zu sein. Heißt: Mit der Mammographie werden mögliche Brustkrebsherde sicherer entdeckt als mit der Sonographie.
Wie kann ich sicher sein, dass der untersuchende Arzt in der Brustkrebsdiagnostik gut ist?
Sicher sagen lässt sich das natürlich nie. Fest steht aber, dass die Sicherheit in der Diagnostik, gerade der Mammographie, mit der Erfahrung des Arztes steigt. Das haben mehrere Studien nachgewiesen.
In welchem Teil der Brust entstehen am häufigsten bösartige Knoten?
Im oberen, äußeren Teil der Brust. Man spricht auch vom oberen, äußeren Quadranten, weil in der Krebsdiagnostik vier sogenannte Quadranten (Viertel) der Brust unterschieden werden.
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