Welche Faktoren erhöhen das Brustkrebsrisiko?
Es gibt eine ganze Reihe an Faktoren, die statistisch das Brustkrebsrisiko erhöhen, unter anderem:
- Alter (Brustkrebs nimmt mit steigendem Lebensalter zu)
- Brustkrebs in der engeren Familie (Mutter oder Schwester)
- nicht oder nur wenig gestillt (Frauen ohne Kinder erkranken häufiger)
- Hormon-Einnahme in den Wechseljahren
Bevor Sie sich jetzt beim Lesen dieser Zeilen zu große Sorgen machen: Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass Sie bei Vorliegen dieser Kriterien ständige Angst haben müssen, Brustkrebs zu bekommen. Absolut ist das Risko immer noch relativ gering, d.h. auch bei Vorliegen dieser Faktoren erkranken die meisten Frauen nicht! Allerdings ist bei Vorhandensein eines oder mehrerer dieser Kriterien eine häufigere Brustuntersuchung ratsam. Daher auch die regelmäßigeren Früherkennungsuntersuchungen in höherem Alter.
Ein Sonderfall ist das sogenannte Brustkrebs-Gen. Hierbei handelt es sich um eine genetische Veränderung, bei der das Risiko deutlich erhöht ist. Allerdings ist dieses Gen sehr selten, so dass eine Routine-Untersuchung auf das Brustkrebs-Gen von der Mehrzahl der Experten nicht empfohlen wird.
