Anti-Baby-Pille: kein erhöhtes Risiko für Brustkrebs

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Die Einnahme der Anti-Baby-Pille geht nicht mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko einher. Das ist zumindest das Ergebnis einer großen US-amerikanischen Studie.

Der Einfluss der "Pille" auf die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken, wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Es gibt auch Untersuchungen, die ein leicht erhöhtes Risiko bei langfristiger Einnahme der Anti-Baby-Pille zeigen. Allerdings war das in keiner Studie so eindeutig und ausgeprägt, dass Experten von der Pille abraten wollten.

Und nun also diese beruhigenden Ergebnisse. Immerhin 10.000 Frauen im Alter zwischen 35 und 64 Jahren hatten an der Studie teilgenommen. Rund 80% von ihnen hatten zumindest zeitweise mit der Pille verhütet. Aber egal, wie lang diese Periode gedauert hatte und welche Präparate eingenommen wurden, ein Zusammenhang mit Brustkrebs ließ sich nicht feststellen.

Das macht die Pille nun nicht zu einem gesundheitlich völlig unbedenklichen Medikament, aber es ist doch beruhigend.

Autoren: WANC/Dr. med. Jörg Zorn, September 2002

 

 



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