Passivrauch verdoppelt Brustkrebsrisiko
Gerade junge Frauen sollen besonders unter Passivrauchen leiden. Bei ihnen steigt dadurch das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, anscheinend dramatisch an.
Bei Frauen unter 50 Jahren, die regelmäßig durch Passivrauch belastet werden, verdoppelt sich das Brustkrebs-Risiko. Dieser Zusammenhang zeigte sich bei der Analyse von 26 wissenschaftlichen Studien. Der Bundesstaat Kalifornien, Vorreiter in Sachen Anti-Rauchen-Kampagnen, hat daraufhin den Passivrauch als „toxischen Luftschadstoff“ deklariert.
In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 55.000 Frauen an Brustkrebs, 23.000 von ihnen sind zwischen 20 und 60 Jahre alt. Das Erkrankungsrisiko für Brustkrebs steigt ab dem 50. Lebensjahr deutlich an.
WANC 27.10.06
