Wie läuft eine Bodyplethysmographie ab?
Bei der Bodyplethysmographie sitzt man in einer luftdichten Kammer und atmet über ein Mundstück in eine andere Kammer, die Luft enthält. In dieser können anhand der Druckschwankungen bei der Ein- und Ausatmung verschiedenste Lungenfunktionswerte ermittelt werden.
Folgende Parameter lassen sich mit der Bodyplethysmographie bestimmen:
- Atemwegs-Widerstand (wie stark wird die Atmung blockiert)
- Volumen der einzelnen Atemzüge
- Inspiratorisches Reservevolumen (wie viel Luft kann nach normaler Einatmung noch zusätzlich eingeatmet werden)
- Exspiratorisches Reservevolumen (wie viel Luft kann nach normaler Ausatmung noch zusätzlich ausgeatmet werden)
- Vitalkapazität (wie viel Luft kann maximal ausgeatmet werden)
- Inspiratorische Kapazität (wie viel Luft kann nach maximaler Ausatmung eingeatmet werden)
- Einsekundenkapazität (wie viel Luft kann man in 1 Sekunde ausatmen)
- Residualvolumen (wie viel Luft verbleibt nach maximaler Ausatmung in den Lungen)
