Wissenswertes über Heuschnupfen

Wie viele Menschen in Deutschland leiden eigentlich an Heuschnupfen?

Wahrscheinlich fast jeder Fünfte. Studien der letzten Jahre haben ermittelt, dass 15-20% der Gesamtbevölkerung zumindest zeitweise mit Heuschnupfen zu kämpfen haben – Tendenz seit Jahren steigend. Vor allem bei Kindern. Wobei hier auch der allergische Schnupfen mit hinzugerechnet wird, der nicht auf Pollen, sondern z.B. auf eine Hausstauballergie zurückzuführen ist. "Heuschnupfen" ist hier also der Oberbegriff und nicht wörtlich zu nehmen.

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Wann beginnt ein Heuschnupfen in der Regel?

Meistens beginnt ein Heuschnupfen (allergische Rhinitis) im Schulalter. Eine Regel gibt es aber nicht.

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Wird Heuschnupfen immer durch Pollen verursacht?

Das kommt darauf an, wie man den Begriff definiert. Medizinisch korrekt spricht man ja vom allergischen Schnupfen oder – noch medizinischer und damit noch unverständlicher – von allergischer Rhinitis. Der allergische Schnupfen kann durch Pollen, aber auch durch Tierhaare, Hausstaubmilben oder andere Reizstoffe ausgelöst werden.

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Warum kommt es bei Heuschnupfen häufiger zu Nasennebenhöhlen- und Mittelohrentzündungen?

Bei Menschen mit Heuschnupfen (allergischer Rhinitis) ist die Nasenschleimhaut oft stark geschwollen. Dadurch kann das Nasensekret schlechter abfließen und es kommt zur typisch verstopften Nase.

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Was genau sind eigentlich Pollen?

Pollen, oder vielmehr Pollenkörner sind im weitesten Sinne die Spermien der Pflanzen. Und zwar der Samenpflanzen. Es handelt sich also um Keimzellen oder auch Mikrosporen. Sie werden von einer Pflanze fortgetragen (meist durch Wind, aber auch durch Wasser oder Tiere) und vereinigen sich – wenn sie Glück haben und richtig landen – mit dem Fruchtknoten einer anderen Pflanze der gleichen Art.

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Kann ein Heuschnupfen zu Asthma führen?

Ja, das ist möglich. Bleibt ein Heuschnupfen unbehandelt, ist die Gefahr einer sich daraus entwickelnden Asthma-Erkrankung mit 50-70% recht hoch. Das gilt übrigens auch für einige andere Allergien, die mit Pollen nichts zu tun haben.

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Was bedeutet bei Heuschnupfen ein "Etagenwechsel"?

Vereinfacht gesprochen: Wenn aus der Allergie ein Asthma wird. Und etwas genauer: Wenn der alljährliche Heuschnupfen plötzlich zum quälenden Reizhusten wird, dazu Druck oder Engegefühl in der Brust sowie Atembeschwerden kommen, dann hat die Allergie „die Etage gewechselt“: von der Nase runter in die tieferen Atemwege, die Bronchien.

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Wird der Heuschnupfen vererbt?

Nein, eine Allergie und damit auch der Heuschnupfen sind nicht direkt vererbbar. Allerdings ist grundsätzlich von einem genetisch erhöhten Allergie-Risiko Ihres Kindes auszugehen, wenn Sie selbst an Heuschnupfen leiden.

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