Was für Nasensprays gibt es gegen Heuschnupfen?

Es gibt unzählige verschiedene Nasensprays gegen allergischen Schnupfen (Heuschnupfen), die sich aber grob in drei Gruppen einteilen lassen:

  • Nasensprays mit Cromoglicinsäure: Cromoglycinsäure (auch: DNCG = Dinatrium chromoglicicum) unterdrückt die Ausschüttung des Allergie-Symptom-Auslösers Histamin. Die Sprays brauchen zwei bis vier Wochen, bis sie voll wirken.
  • Nasensprays mit Antihistaminika: Antihistaminika unterdrücken – wie der Name sagt – ebenfalls die Wirkung von Histamin, allerdings erst am Ort des Geschehens. Das heißt, die Histaminausschüttung bleibt unbehelligt, aber die Histaminrezeptoren im Gewebe werden blockiert.
  • Nasensprays mit Kortison: Kortison-haltige Nasensprays sind bei schwereren Formen des allergischen Schnupfens eine wirksame Alternative. Kortison hemmt nicht nur Histamin, sondern auch andere Entzündungsstoffe, die an der allergischen Reaktion beteiligt sind. Da das Kortison durch das Spray nur an der Nasenschleimhaut wirkt, sind Nebenwirkungen am übrigen Körper selten. Als Akut-Sprays sind Kortison-Präparate aber ungeeignet, weil es etwas dauert, bis sich die volle Wirkung entfaltet (meist einen Tag, bis hin zu ein paar Wochen).

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