Behandlung von Heuschnupfen

Was für Nasensprays gibt es gegen Heuschnupfen?

Es gibt unzählige verschiedene Nasensprays gegen allergischen Schnupfen (Heuschnupfen), die sich aber grob in drei Gruppen einteilen lassen:

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Wie wirken Nasensprays mit Antihistaminika?

Antihistaminika unterdrücken, wie schon ihr Name sagt, die Wirkung von Histamin. Im Gegensatz zu Cromoglicinsäure, die die Freisetzung von Histamin aus den Mastzellen blockiert, setzen Antihistaminika am Ort der Histamin-Rezeptoren an. Also dort, wo Histamin seine Wirkung entfaltet (oder gern entfalten würde).

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Wie wirken Nasensprays mit Cromoglicinsäure?

Cromoglicinsäure (auch: DNCG = Dinatrium chromoglicicum) unterdrückt die allergische Reaktion, in dem es die Ausschüttung von Histamin blockiert. Histamin wiederum ist genau der körpereigene Botenstoff, der bei einer allergischen Reaktion aus den sogenannten Mastzellen freigesetzt wird. Cromoglicinsäure verhindert das.

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Wie lange dauert es, bis Nasensprays mit Cromoglicinsäure ihre Wirkung entfalten?

Das kann zwei bis zu vier Wochen dauern. Der Grund dafür liegt im Wirkmechanismus begründet, der auf einer verminderten Freisetzung von Histamin aus den sogenannten Mastzellen beruht.

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Was ist von Kortison-Nasensprays gegen Heuschnupfen zu halten?

Bei besonders starken Beschwerden der allergischen Rhinitis (Heuschnupfen) sind Nasensprays mit Kortison eine durchaus vertretbare Alternative. Sie benötigen manchmal einen Tag, bis sie wirken (manchmal auch noch deutlich länger), sind also nicht unbedingt zur Akutbekämpfung von Symptomen geeignet. Dann aber wirken sie sehr zuverlässig.

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Gibt es auch Tabletten gegen Heuschnupfen?

Ja. Gebräuchlich sind vor allem sogenannte Antihistaminika. Sie verhindern, dass der Botenstoff Histamin an seinen Geweberezeptoren andocken und dort die allergische Reaktionskaskade lostreten kann.

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Heuschnupfen: Was ist der Vorteil von Nasensprays gegenüber Tabletten?

Nasensprays wirken schneller als Tabletten. Die bei Heuschnupfen häufig eingesetzten Nasensprays mit einem Histamin-Blocker (medizinisch: intranasale Antihistaminika) befördern den Wirkstoff sehr viel rascher an den Ort des Geschehens als Tabletten, die ja erst die Magen-Darm-Passage hinter sich bringen müssen.

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Kann es bei Nasensprays mit Histamin-Blockern zu Nebenwirkungen kommen?

In manchen Fällen verursachen die "intranasalen Antihistaminika" (typischer Mediziner-Jargon) ein leichtes Brennen in der Nase.

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Helfen Erkältungs-Nasensprays auch bei Heuschnupfen?

Kurzfristig ja, langfristig nein. Insgesamt muss man von Erkältungs-Nasensprays bei allergischem Schnupfen (Heuschnupfen) abraten. Zwar wird die Nase kurzfristig frei und man fühlt sich erleichtert. Allerdings greifen die Erkältungssprays nicht in den allergischen Entzündungsprozess ein und helfen deshalb maximal kurzfristig. Bei längerer Anwendung schaden sie sogar.

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