Welche Nebenwirkungen können unter einer spezifischen Immuntherapie auftreten?

Die Spezifische Immuntherapie, oft auch Hyposensibilisierung genannt, führt relativ häufig zu Nebenwirkungen, die in gewisser Weise aber auch logisch sind. Denn man spritzt ja immerhin die Substanzen unter die Haut, gegen die man allergisch ist, wenn auch in kleiner Menge.

Bei etwa 60% der Behandelten kommt es zumindest zeitweise an der Einstichstelle zu allergischen Reaktionen, also zu Hautausschlägen oder Juckreiz. Stärkere allergische Symptome wie z.B. asthmatische Beschwerden können auch auftreten, sind aber etwas seltener (in Studien bei 20% der Behandelten). Theoretisch kann es auch zu einem allergischen Schock kommen, aber das ist extrem selten. Dennoch ist das der Hauptgrund, warum man nach der Spritze in der Regel noch eine halbe Stunde in der Arztpraxis bleiben muss: Sicher ist sicher.

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