Was kann ich selbst dazu beitragen, dass die Hyposensibilisierung erfolgreich verläuft?

Der Erfolg einer Spritzenbehandlung zur Hyposensibilisierung hängt auch von einem selbst ab. Folgenden Ratschlägen sollten Sie deshalb Beachtung schenken:

  • Vermeiden Sie insbesondere an den Tagen vor und nach der Spritze jeden Kontakt mit dem Allergen (Allergie-Auslöser, z.B. Pollen oder Tierhaare).
  • Es wird dringend empfohlen, nach jeder Spritze aus Sicherheitsgründen noch mindestens 30 Minuten in der Praxis zu bleiben. Berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Terminplanung.
  • Informieren Sie Ihren behandelnden Arzt umgehend, wenn Sie nach der Spritze folgende allergische Beschwerden bei sich feststellen:
    • Augenbrennen, Augentränen und Juckreiz in den Augen, Niesreiz, Fließschnupfen;
    • Brennen, Trockenheit oder Schwellung an Rachen, Mund oder Zunge;
    • Jucken oder Brennen an Handtellern oder Fußsohlen;
    • Unwohlsein, Schwächegefühl, Husten, Atembeschwerden.
    • Nehmen die Beschwerden zu, sollten Sie den Notarzt rufen.
  • Teilen Sie Ihrem Arzt vor der nächsten Spritze unbedingt mit, wenn Sie die letzte nicht gut vertragen haben.
  • Informieren Sie Ihren Arzt immer vor einer Spritze, wenn Sie an Infektionen, Schnupfen, Fieber oder einer anderen akuten Krankheit leiden. Auch über eine neu begonnene Medikamenteneinnahme sollten Sie ihn rechtzeitig in Kenntnis setzen.
  • Unmittelbar vor und nach der Spritze sollten Sie auf Mahlzeiten und Alkohol verzichten. Nach der Spritze ist einen Tag lang (bis 24 Stunden) stärkere körperliche Anstrengung zu meiden.
  • Halten Sie Ihre Spritzentermine zuverlässig ein. Terminverschiebungen sollten zuvor mit dem Arzt bzw. Praxisteam besprochen werden.
  • Bei Schwangeren ist das weitere Vorgehen im Gespräch mit dem Arzt individuell zu entscheiden.
  • Beachten Sie, dass es nach einer Spritze gelegentlich zu Müdigkeit und eingeschränkter oder fehlender Fahrtüchtigkeit kommen kann.

Autor: Dr. Hubertus Glaser

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