Allergie-Diagnostik

Wie zuverlässig ist ein Allergietest?

Das kommt ein wenig auf's Verfahren an, aber mit dem klassischen Prick-Test (viele kleine Piekser in den Arm) bekommt man zumindest eine gute Orientierung. Eine 100%ige Sicherheit hat man damit nicht, denn man kann unmöglich jeden nur denkbaren Allergie-Auslöser (medizinisch: Allergen) testen. Das gilt auch für aufwändigere Allergietests.

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Bedeutet ein positiver Allergietest in jedem Fall, dass ich an einer Allergie leide?

Nein, ein positiver Allergietest ist allein für sich genommen noch keine Allergie. Das ist erst der Fall, wenn auch die zu erwartenden Beschwerden und Krankheitserscheinungen, etwa eine Entzündung und Gewebeschädigung, auftreten.

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Woran erkennt man nach einem Prick-Test, ob eine Allergie vorliegt?

Wenn Sie auf einen der getesteten Stoffe allergisch sind, bilden sich an der Einstichstelle innerhalb der ersten viertel Stunde ausgeprägtere Rötungen und kleine Schwellungen (Quaddeln). Eine kleine Rötung gilt dabei noch als normal. Wenn die rote Hautstelle aber größer als 5 mm im Durchmesser wird und zudem noch eine Schwellung auftritt, spricht dies für das Vorliegen einer Allergie auf den Stoff.

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Worauf muss man vor Durchführung eines Prick-Tests achten?

Die Einnahme von anti-allergischen Medikamenten (v.a. Antihistaminika) kann die Reaktion beim Prick-Test abschwächen und damit ein falsches Resultat hervorrufen. Die letzten Tage vor dem Prick-Test sollten Sie auf die Einnahme von solchen Medikamenten verzichten.

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Ist der Prick-Test schmerzhaft?

Nur minimal. Beim Prick-Test werden mögliche Auslöser der Allergie (Allergene) tröpfchenweise auf die Haut am Rücken oder Unterarm aufgetragen und dann eine kleine Nadel durchgestochen, damit die Stoffe unter die Haut gelangen.

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Kann der Prick-Test auch bei Kleinkindern oder Säuglingen durchgeführt werden?

Ja, ohne Probleme. Da es nur ein bisschen piekt, wird er auch von Kindern gut toleriert.

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Kann es beim Prick-Test zu Nebenwirkungen oder Komplikationen kommen?

In der Regel wird der Prick-Test ohne Probleme vertragen. Die Rötungen oder Schwellungen an den Einstichstellen, so sie überhaupt aufgetreten sind, verschwinden schnell wieder. Manchmal juckt es noch einige Tage.

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Was ist der Unterschied zwischen Prick-Test und Scratch-Test?

Sowohl der Prick-Test als auch der Scratch-Test sind Verfahren zur Allergie-Testung. Bei beiden werden Allergiestoffe in die Haut des Unterarms gepiekt (Prick) oder gekratzt (Sratch), um dann die Reaktion darauf zu prüfen. Da der Prick-Test wesentlich exaktere Ergebnisse liefert, wird der Scratch-Test heute kaum mehr angewandt.

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Wie weist man eine Kontaktallergie nach?

Eine Kontaktallergie oder ein allergisches Kontaktekzem (z.B. gegen Nickel oder andere Schmuckmetalle) kann man mit dem üblichen Prick-Allergietest (Piekser auf dem Unterarm) nicht nachweisen. Stattdessen wird meist ein sogenannter Epikutan-Test durchgeführt. Manchmal nennt man das auch Patch-Test. Wie auch immer man es nennt, man bekommt dabei ein Pflaster auf den Rücken oder Oberarm geklebt und muss zwei Tage abwarten.

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Wann wird statt dem Prick-Test eher ein RAST-Test oder ein CAP-Test durchgeführt?

Bei kleinen Kindern, denen die Hautreizung beim Prick-Test nicht zugemutet werden soll, wird mitunter lieber ein RAST-Test oder ein CAP-System-Test durchgeführt.

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Was ist der Lymphozytentransformationstest?

Der Lymphozytentransformationstest ist ein Allergietest, der nur bei sehr speziellen Fragestellungen in Betracht kommt. Mit ihm lassen sich nach einer Blutentnahme die Reaktionen der weißen Blutkörperchen bzw. der Lymphozyten auf bestimmte Fremdstoffe testen.

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