Häufig gestellte Fragen
Liebe Leserinnen und Leser,
bitte wählen Sie über das links stehende Menü ein Thema aus (unterhalb "Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Allergien").
Für jedes der dort aufgeführten Themen haben wir für Sie häufige bzw. wichtige Fragen und die dazugehörigen Antworten zusammengestellt.
Sollte Ihnen eine Frage bzw. Antwort fehlen: Schreiben Sie uns, wir werden dann umgehend versuchen, diese Frage und Antwort nachzuliefern.
Wann ist bei einer Hyposensibilisierungs-Behandlung mit einer spürbaren Besserung zu rechnen?
Hier muss man unterscheiden zwischen der sogenannten Langzeit- und der Kurzzeittherapie. Bei der Langzeittherapie ist schon nach einem Jahr mit einer deutlichen Linderung der allergischen Symptome zu rechnen, auch wenn sich die Behandlung insgesamt über drei Jahre erstreckt.
Bei welchen Allergien ist eine Hyposensibilisierungs-Behandlung möglich?
In erster Linie kommt eine Hyposensibilisierung bei einer Pollen-Allergie in Betracht. Denn hier gibt es für die meisten relevanten Gräser und Pollen entsprechende Zubereitungen mit standardisierten Kleinstmengen der Allergene.
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Allergie-Hyposensibilisierung: Wie oft muss ich mich spritzen lassen?
Am Anfang häufig, dann immer weniger. Bei der klassischen Langzeittherapie der Hyposensibilisierung muss man sich während der ersten vier Monate einmal pro Woche spritzen lassen. Danach nur noch alle sechs Wochen. Wobei das von Fall zu Fall auch etwas unterschiedlich sein kann.
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Wie lange dauert eine Hyposensibilisierungs-Behandlung?
Das kommt darauf an, ob es sich um eine sogenannte Langzeit- oder Kurzzeittherapie handelt. Bei der klassischen Langzeit-Variante zieht sich die spezifische Immuntherapie über insgesamt drei Jahre hin. Die Kurzzeittherapie dauert nur sechs Wochen.
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Wann wird mit einer Hyposensibilisierung begonnen?
Das hängt davon ab, ob es sich um eine sogenannte Langzeit- oder Kurzzeit-Therapie handelt. Die Langzeittherapie muss nach Ablauf der "Allergie-Saison" beginnen. Bei einer Allergie gegen klassische Gräserpollen also im Herbst, bei einer Allergie gegen Frühblüher im Sommer.
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Kann eine Hyposensibilisierung gleichzeitig gegen verschiedene Allergene erfolgen?
Das kommt darauf an. Eine Kombination unterschiedlicher Pollen-Lösungen zur Hyposensibilisierung (medizinisch: spezifische Immuntherapie) ist grundsätzlich möglich.
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Was versteht man unter einem Encasing?
Encasings sind allergendichte Schutzbezüge für Matratzen, die als Präventionsmaßnahme bei Hausstaubbmilben-Allergie zum Einsatz kommen. Das Spannbetttuch wird über diese Hülle gezogen.
Was sind typische Schimmelpilzstandorte – und Maßnahmen dagegen?
Zu Schimmelpilzbefall kommt es vor allem bei übermäßiger Feuchtigkeit. Häufige Ursachen sind erhöhte Luftfeuchtigkeit und mangelnde Belüftung in Innenräumen.
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Warum sind Allergien gegen Katzen häufig?
Tier(haar)allergien sind die dritthäufigste Ursache für allergische Erkrankungen überhaupt. Dabei kommt den Katzenhaaren eine besondere Bedeutung zu, da sie sehr schwebfähig sind und lange in der Raumluft verbleiben.
Stimmt es, dass Menschen mit Allergien oder Neurodermitis häufig dunkle Augenränder haben?
Es gibt eine ganze Reihe an kleinen Merkmalen, die bei lange bestehenden Allergien entstehen können – aber nicht entstehen müssen. Dazu gehören auch dunkle Augenränder, kleine Furchen um die Augen oder rissige Ohrläppchen.
Woran erkennt man eine Nesselsucht?
Eine Nesselsucht, oder medizinisch Urtikaria, ist eine entzündlich-allergische Reaktion der Haut, deren Leitsymptom die typischen sogenannten Quaddeln sind. Charakteristisch für eine Nesselsucht sind die folgenden Beschwerden:
Was sind typische Beschwerden bei Nahrungsmittel-Allergie?
Eine Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel wird oft längere Zeit nicht erkannt, weil die Symptome so unspezifisch sind. Typische Beschwerden bei Nahrungsmittel-Allergie sind:
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Bekommt man Mallorca-Akne nur auf Mallorca?
Nein. Die Bezeichnung „Mallorca-Akne“ stammt von dem dänischen Dermatologen Nils Hjorth, der Anfang der 1970er-Jahre den Hautausschlag als erster beschrieb. In seine Praxis kamen damals vermehrt Patienten nach einem Mallorca-Urlaub, die über juckenden Hautausschlag klagten.
Was ist eine Mallorca-Akne?
Bei dieser Form einer „Sonnenallergie“ kommt es zu einer Entzündung in den Haarfollikeln. Auf der Haut – meist im Dekolleté – entstehen dann kleine akneartige Knötchen. Meistens dauert es ein paar Wochen, bis sie sich wieder komplett zurückbilden.
Was ist eine Sonnenallergie?
Für manche Menschen sind Sonne und Strand nicht nur mit Freude verbunden. Denn sie leiden unter Juckreiz, Bläschen oder Quaddeln auf der Haut. Im Volksmund heißt es dann: Sonnenallergie. Dahinter stecken jedoch verschiedene Erkrankungen, die nicht auf echte allergische Reaktionen zurückzuführen sind.
Was bedeutet bei der spezifischen Immuntherapie "Langzeittherapie"?
Bei der Hyposensibilisierungs-Behandlung (spezifische Immuntherapie) werden zwei Methoden unterschieden: Die Kurzzeittherapie und die Langzeittherapie. Die Langzeittherapie ist nach aktueller Datenlange die erfolgreichere.
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Wann darf eine spezifische Immuntherapie nicht angewandt werden?
Es gibt eine Reihe von Situationen oder Vorerkrankungen, bei denen eine Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) nicht erlaubt ist. Dazu gehören:
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Ist die Wirksamkeit der spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung) nachgewiesen?
Ja, gleich mehrere Studien konnten zweifelsfrei zeigen, dass die Hyposensibilisierungs-Behandlung bei vielen Allergieformen hilft. Allerdings kann die spezifische Immuntherapie (SIT) grundsätzlich nur bei sogenannten IgE-vermittelten Allergien wirken.
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Wie wirkt Hydrokortison-Creme bei Neurodermitis und allergischen Hautentzündungen?
Hydrokortison ist ein chemischer Verwandter des körpereigenen Hormons Kortison und wird bei allergischen und entzündlichen Hauterkrankungen eingesetzt.
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Verändert Kortison die Gerinnungswerte unter Behandlung mit Blutverdünnern?
Bei einer örtlichen Anwendung von Kortison (Sprays, Salben) ist mit keinen Veränderungen der Gerinnungswerte (INR-Werte) zu rechnen. Anders sieht es bei der Einnahme von Kortison-Tabletten aus. Diese können zu Schwankungen der INR-Werte und zu einer reduzierten Wirksamkeit der Gerinnungshemmer führen.
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Eltern mit Allergien: Wie hoch ist dann das Risiko des Kindes?
Etwa jedes dritte Kind entwickelt bis zu Beginn der Pubertät eine Allergie. Doch die Chancen sind ungleich verteilt: Wesentlich höher ist das Allergierisiko, wenn Eltern ihren Kindern die Allergieneigung vererbt haben.
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Wie hoch ist das Risiko für mein Kind, eine Allergie zu entwickeln?
Das hängt stark von den Genen ab. Sind die Eltern allergisch, ist die Wahrscheinlichkeit des Kindes, ebenfall eine Allergie zu bekommen, deutlich höher.
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Wodurch wird eine Säuglingsallergie meist ausgelöst?
Im Säuglingsalter sind meistens Nahrungsmittel Auslöser für Allergien. Die so verbreitete Pollenallergie (Heuschnupfen) gewinnt erst mit zunehmendem Alter an Bedeutung.
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Welche anti-allergischen Cremes und Salben enthalten Hydrokortison?
Es gibt eine ganze Reihe an Cremes, Salben und Sprays, die den Kortison-Abkömmling Hydrokortison enthalten. Dazu gehören unter anderem:
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Was versteht man unter sublingualer Immuntherapie (SLIT)?
Die sublinguale Immuntherapie ist eine noch recht neue Variante der spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung). Dabei wird der Fremdstoff, gegen den man allergisch ist und an den man sich langsam gewöhnen soll, nicht auf herkömmliche Art unter die Haut gespritzt, sondern unter die Zunge geträufelt.
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Kann man sich auch gegen eine Lebensmittelallergie hyposensibilisieren lassen?
Leider nein. Es gibt bis dato (Stand September 2011) keine entsprechenden Präparate. Denn um eine Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) durchführen zu können, braucht es ja spezielle Zubereitungen mit kleinsten Mengen der jeweiligen Allergiestoffe (Allergene).
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Wofür steht in der Allergiebehandlung die Abkürzung SIT?
Mediziner lieben Abkürzungen. SIT steht für "Spezifische Immuntherapie". Und unter spezifischer Immuntherapie versteht man das langsame "Gewöhnen" des Immunsystems an den Allergie-Stoff.
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Was bedeutet Hyposensibilisierung?
Die Hyposensibilisierung ist ein kausaler Behandlungsansatz bei Allergien. Im Prinzip geht es darum, durch eine sich langsam steigernde Konfrontation mit dem Stoff, gegen den man allergisch ist, die Überempfindlichkeit abzubauen. Die Methode wird heute meist "Spezifische Immuntherapie" (SIT) genannt.
Was sind okuläre Antihistaminika?
Hinter dieser kryptischen Bezeichnung im typischen Mediziner-Fachjargon steckt nichts anderes als Augentropfen gegen die allergische Bindehautentzündung. Sie enthalten, wie der Name andeutet, einen Histamin-Blocker.
Kann es bei Nasensprays mit Histamin-Blockern zu Nebenwirkungen kommen?
In manchen Fällen verursachen die "intranasalen Antihistaminika" (typischer Mediziner-Jargon) ein leichtes Brennen in der Nase.
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Heuschnupfen: Was ist der Vorteil von Nasensprays gegenüber Tabletten?
Nasensprays wirken schneller als Tabletten. Die bei Heuschnupfen häufig eingesetzten Nasensprays mit einem Histamin-Blocker (medizinisch: intranasale Antihistaminika) befördern den Wirkstoff sehr viel rascher an den Ort des Geschehens als Tabletten, die ja erst die Magen-Darm-Passage hinter sich bringen müssen.
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Wie lange hält die Wirkung von Histamin-Blockern (Antihistaminika) an?
Das ist natürlich von Präparat zu Präparat etwas unterschiedlich. Bei vielen neueren Antihistaminika hält die Wirkung aber bis zu 24 Stunden an, so dass man nur eine Tablette täglich einnehmen muss.
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Wie lange dauert es, bis Histamin-Blocker (Antihistaminika) ihre Wirkung entfalten?
Das hängt sehr vom jeweiligen Wirkstoff und auch von der Medikamentenform (Tablette, Brausetablette, Tropfen etc.) ab. In den meisten Fällen geht es aber schnell.
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Warum machen neuere Medikamente gegen Allergien (Antihistaminika) weniger müde?
Antihistaminika gehören zu den am häufigsten eingesetzten Medikamenten gegen Allergien und Heuschnupfen. Wie der Name schon sagt, hemmen sie den körpereigenen Botenstoff Histamin.
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Was benötigt Histamin, um seine Wirkung im Körper zu entfalten?
Histamin ist einer der wichtigsten Botenstoffe im menschlichen Organismus. Histamin ist nicht nur an der körperlichen Abwehr beteiligt (und auch im Falle einer Allergie an "falschen" Abwehrschlachten), sondern steuert unter anderem auch den Schlaf-Wach-Rhythmus und den Appetit.
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Warum kommt es eigentlich bei einer allergischen Reaktion zur Ausschüttung von Histamin?
Bei einer allergischen Reaktion stürzen sich körpereigene Abwehrzellen, meist die sogenannten IgE-Antikörper, auf den eigentlich harmlosen Fremdstoff, weil sie ihn für feindlich halten.
Was bewirkt die Nasensalbe Nasulind®?
Nasulind® enthält als Wirkstoffe die ätherischen Öle von Pfefferminze und Thymian. Beide Arzneipflanzen wirken lindernd auf Entzündungen der Nasenschleimhaut und der oberen Atemwege. Und auch auf Heuschnupfen-Beschwerden.
Was für ein Heuschnupfen-Mittel ist DNCG?
DNCG steht für Dinatrium chromoglicicum. Da sich das kein Mensch merken kann, wird der Wirkstoff meist DNCG oder Cromoglycinsäure genannt. DNCG verhindert, dass der Botenstoff Histamin aus den Mastzellen ausgeschüttet wird.
Wie äußert sich ein allergischer Schock?
Ein allergischer Schock ist eine Notfallsituation. Er kann nur auftreten, wenn bereits eine Sensibilisierung gegen ein bestimmtes Allergen besteht und beim erneuten Kontakt eine massive Überreaktion des Immunsystems ausgelöst wird. Insgesamt ist ein allergischer Schock zum Glück sehr selten. Am ehesten tritt er bei Allergien gegen Insektengifte, Nahrungsmittel und Medikamente (auch Infusionen) auf.
Ist immer eine Allergie Ursache der Nesselsucht?
Nein. Eine Nesselsucht, von Ärzten auch als Urtikaria bezeichnet, geht zwar meistens auf eine Allergie zurück. Aber nicht immer. Auch Infekte oder äußere physikalische Reize (Wärme, Kälte, Druck, Sonnenlicht) können die Hautquaddeln verursachen.
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Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Allergien
