Allergien: die wichtigsten Fragen und Antworten

Allergien, Heuschnupfen, Milben

Die Allergie ist eine überschießende Immunantwort gegen einen fremden, an sich harmlosen Stoff nach wiederholtem Kontakt. Normalerweise handelt es sich dabei um eine Proteinstruktur, die allergen wirkt, also das Immunsystem zu einer Reaktion stimuliert. Prinzipiell kann der menschliche Körper gegen fast alles eine Allergie entwickeln. Am häufigsten handelt es sich aber um Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, bestimmte Nahrungsmittel (z.B. Weizen, Nüsse) und Materialien (z.B. Latex, Nickel) sowie Insektengifte.

Nicht angeboren, aber vererbte Neigung zur Allergie

Allergien sind nicht angeboren, sie können im Laufe des Lebens entstehen und auch wieder verschwinden. Allerdings wird die Neigung, eine Allergie zu entwickeln, vererbt. Insgesamt hat die Allergiehäufigkeit in den Industrienationen in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Die Ursache dafür ist letztlich noch unbekannt, es gibt aber einige interessante Vermutungen dazu. So geht man davon aus, dass übertriebene Hygienemaßnahmen, vor allem in Kindheit und Jugend, zu einer Unterforderung des Immunsystems führen. Das knöpft sich dann, etwas salopp interpretiert, in Ermangelung natürlicher Feinde eben harmlose Substanzen vor. Weniger Parasiten = mehr Allergien?

Wissenschaftliche Untersuchungen haben jedenfalls gezeigt, dass der Kontakt mit Bakterien gerade in den ersten Lebensmonaten wichtig für die funktionelle Fokussierung des Immunsystems ist. Der Rückgang parasitärer Erkrankungen wird ebenfalls als ein möglicher Grund für die Zunahme an Allergien genannt. Die Immunabwehr der Parasiten läuft vor allem über Antikörper vom Typ IgE (Immunglobulin E) und die sind auch für die meisten Allergien verantwortlich. Die Forschungsergebnisse hierzu sind bisher allerdings noch widersprüchlich.

Als weiterer Risikofaktor für die Allergieentstehung gilt die Umweltverschmutzung. Allergene Substanzen, z.B. aus dem Birkenpollen, können sich etwa an Feinstaubpartikel binden und dann beim Einatmen in tiefere Lungenabschnitte gelangen. Möglicherweise begünstigen die als Trägersubstanzen fungierenden Schadstoffe die Sensibilisierung, also das Empfindlichmachen der Immunabwehr, noch zusätzlich.

Auch Antibiotika unter Verdacht

Außerdem führt der Stress, den die Pflanzenwelt durch Umweltverschmutzung und Klimawandel erleidet, zu einer höheren Konzentration an Allergenen, etwa durch verstärkten Pollenflug. Und zu einer veränderten pflanzlichen Eiweißbildung, die dann stärkere Reaktionen bei den betroffenen Allergikern hervorruft.

Weitere zivilisatorische Fortschritte könnten möglicherweise um den Preis eines erhöhten Allergierisikos erkauft sein. So steigt etwa mit der verbesserten Bauisolierung auch die Dauerpräsenz der Hausstaubmilben und damit die Zahl der Hausstauballergien. Das veränderte Bakterienmilieu auf der Haut und im Darm wird ebenfalls ins Spiel gebracht, wenn es darum geht, die Allergiezunahme zu erklären. Unsere modernen Ernährungsgewohnheiten erweitern über den vermehrten Konsum exotischer Früchte nicht nur das Angebotsspektrum für Stoffe mit Allergiepotenzial. Sie verändern auch unsere Darmflora, ein wichtiges Spielfeld für das Immunsystem. Gleiches gilt, erst recht im Kindesalter, für den (übertriebenen) Einsatz von oralen Antibiotika. Oral bedeutet, dass sie als Tabletten geschluckt werden und damit in den Darm gelangen. Ob sich Probiotika im Umkehrschluss als Schutzfaktor gegen die Allergieentwicklung erweisen könnten, wird gegenwärtig diskutiert.

Wichtig für den Allergieschutz: Schwangerschaft und Stillzeit

Zu weiteren Lebensstilfaktoren, die die Entstehung von Allergien begünstigen können, zählen u.a. das Rauchen, der Stress und kleinere Familienstrukturen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass das Verhalten der Mutter eine wichtige Rolle für das spätere Allergierisiko ihres Kindes spielt. Hatten Mütter während der Schwangerschaft Kontakt zu Tieren, Getreide oder Heu, wurden bei ihren Kindern später seltener allergische Atemwegs- und Hauterkrankungen festgestellt. Klar belegt ist der allergiemindernde Effekt einer ausreichend langen Stillzeit über mindestens 4-6 Monate. Gerade in Allergikerfamilien ist diese Schutzwirkung von besonderer Bedeutung, ganz zu schweigen von den vielen weiteren Vorteilen, die ein ausgiebiges Stillen in der Regel mit sich bringt.

Nicht alles, was als Allergieauslöser verdächtigt wird, ist es auch. Das gilt beispielsweise für Impfungen, die vor allem in impfkritischen Kreisen mit einem erhöhten Allergierisiko in Verbindung gebracht werden. Dagegen sprechen unter anderem die Zustände in der ehemaligen DDR. Dort war die Allergiehäufigkeit im Vergleich zur westdeutschen Bundesrepublik niedriger. Die Durchimpfungsraten waren mit nahezu 100% dagegen deutlich höher.

Symptomatische Therapie lindert Beschwerden, beseitigt aber nicht die Ursache

Und nicht jede Reaktion, die einem allergisch vorkommt, beruht auf einer echten Allergie. Häufig handelt es sich um eine Pseudoallergie, bei der der Körper bereits beim ersten Kontakt mit einer reizauslösenden Substanz scheinbar allergisch reagiert. Die Symptome sind sehr ähnlich, dahinter steckt aber keine spezifische, erworbene Immunantwort, sondern eine unspezifische Sofortreaktion. Die symptomatische Behandlung mit antiallergischen Medikamenten wie Antihistaminika und Kortison-Präparaten ist hier dann auch wirksam, da mit ihr ja die gleichen oder zumindest ähnliche Symptome unterdrückt werden. In beiden Fällen ist das für die Betroffen im akuten Zustand sehr hilfreich, um die Beschwerden zu lindern. Bei bestimmten Allergieformen wie dem Asthma oder dem anaphylaktischen Schock (z.B. bei Insektengiftallergie) kann es lebensrettend sein. Die symptomauslösende Ursache bleibt dabei aber leider unbeeinflusst.

Belegte Wirksamkeit gegen Typ-I-Allergien: Hyposensibilisierung

Hier hat die wissenschaftlich basierte bzw. bestätigte Medizin bisher nur die Spezifische Immuntherapie (SIT) zu bieten. Sie wird im Fachjargon auch als Hyposensibilisierung bezeichnet. Die Behandlung ist langwierig, dafür aber oft sehr erfolgreich. Sofern es sich um Typ-I-Allergien handelt, die durch IgE vermittelt werden. Eine weitere Voraussetzung ist, dass ein geeigneter Allergenextrakt (z.B. aus Birkenpollen oder Wespengift) überhaupt verfügbar ist. Der wird in zahlreichen Sitzungen unter die Haut gespritzt oder in Form von Tropfen oder Schmelztabletten unter der Zunge platziert. Zuerst in ganz kleinen Mengen und dann in zunehmender Konzentration, um so das Immunsystem an das Allergen zu gewöhnen und die Überempfindlichkeit dagegen abzubauen. Dieses Vorgehen ist vor allem dann in Betracht zu ziehen, wenn der Allergenkontakt nicht vermieden werden kann.

Angebote kritisch hinterfragen

Ansonsten kommt es, wie bei vielen anderen Zivilisationskrankheiten auch, vor allem auf das eigene Beobachten, Reflektieren und Verhalten an, um schädliche Einflüsse zu mindern und die körpereigenen Gesundheitsressourcen zu fördern. Stärken Sie Ihr Wissen und die Selbstwahrnehmung und nutzen Sie dann die für Sie wirklich geeigneten Möglichkeiten. Der Markt für Allergiediagnostik und -therapie scheint laufend größer zu werden. Hinterfragen Sie das Angebot, ob es nun aus dem medizinischen, paramedizinischen oder sonstigen Umfeld kommt. Die Antworten auf häufig gestellte Fragen zu diesem Thema sollen Ihnen dabei helfen.

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Wenn Sie bei Kopfkissen und Bettdecke auf Synthetikmaterialien umgestiegen sind, ist es wichtig, dass Sie diese auch regelmäßig waschen. Sonst ist...
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Charakteristische Symptome bei Heuschnupfen sind: Naseschniefen (klares Sekret) Juckreiz der Nase Niesen   Hinzu kommen oft...
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Kann ein allergischer Schnupfen das ganze Jahr hindurch anhalten?
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Gegen welche Gräser, Pollen oder andere Stoffe man allergisch ist, was also den Heuschnupfen auslöst, kann zuverlässig nur der Arzt mit einem...
Was bedeutet es, wenn mein Heuschnupfen vor allem zuhause oder in geschlossenen Räumen auftritt?
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Was für Nasensprays gibt es gegen Heuschnupfen?
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Helfen Erkältungs-Nasensprays auch bei Heuschnupfen?
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Bei einer örtlichen Anwendung von Kortison (Sprays, Salben) ist mit keinen Veränderungen der Gerinnungswerte (INR-Werte) zu rechnen. Anders sieht...
Starke Allergie: Welches sind die besten Urlaubsziele?
Pauschal ist diese Frage praktisch nicht zu beantworten, weil ein entscheidender Faktor ist, gegen was man allergisch ist. Bei einer Allergie gegen...
Was kann ich während der Pollen-Hochsaison im Frühjahr und Sommer tun, um den Pollenkontakt zu verringern?
Am besten den Pollen aus dem Weg gehen – so weit das irgend möglich ist. Natürlich geht das nicht immer zu 100%, aber folgende "Regeln" können...
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Das ist natürlich von Präparat zu Präparat etwas unterschiedlich. Bei vielen neueren Antihistaminika hält die Wirkung aber bis zu 24 Stunden an,...
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Was bedeutet Hyposensibilisierung?
Die Hyposensibilisierung ist ein kausaler Behandlungsansatz bei Allergien. Im Prinzip geht es darum, durch eine sich langsam steigernde Konfrontation...
Bei welchen Allergien ist eine Hyposensibilisierungs-Behandlung möglich?
In erster Linie kommt eine Hyposensibilisierung bei einer Pollen-Allergie in Betracht. Denn hier gibt es für die meisten relevanten Gräser und...
Mit welcher Erfolgsquote ist bei einer Hyposensibilisierung zu rechnen?
Für die Wahrscheinlichkeit, durch eine Hyposensibilisierung bzw. spezifische Immuntherapie (SIT) Beschwerdefreiheit oder zumindest eine deutliche...
Wann wird mit einer Hyposensibilisierung begonnen?
Das hängt davon ab, ob es sich um eine sogenannte Langzeit- oder Kurzzeit-Therapie handelt. Die Langzeittherapie muss nach Ablauf der...
Allergie-Hyposensibilisierung: Wie oft muss ich mich spritzen lassen?
Am Anfang häufig, dann immer weniger. Bei der klassischen Langzeittherapie der Hyposensibilisierung muss man sich während der ersten vier Monate...
Wie lange dauert eine Hyposensibilisierungs-Behandlung?
Das kommt darauf an, ob es sich um eine sogenannte Langzeit- oder Kurzzeittherapie handelt. Bei der klassischen Langzeit-Variante zieht sich die...
Welche Nebenwirkungen können unter einer spezifischen Immuntherapie auftreten?
Die Spezifische Immuntherapie, oft auch Hyposensibilisierung genannt, führt relativ häufig zu Nebenwirkungen, die in gewisser Weise aber auch...
Wann ist bei einer Hyposensibilisierungs-Behandlung mit einer spürbaren Besserung zu rechnen?
Hier muss man unterscheiden zwischen der sogenannten Langzeit- und der Kurzzeittherapie. Bei der Langzeittherapie ist schon nach einem Jahr mit einer...
Was kann ich selbst dazu beitragen, dass die Hyposensibilisierung erfolgreich verläuft?
Der Erfolg einer Spritzenbehandlung zur Hyposensibilisierung hängt auch von einem selbst ab. Folgenden Ratschlägen sollten Sie deshalb Beachtung...
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Wie wirkt Fenistil® Hydrocort bei allergischen Hautentzündungen?
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Wie wirkt Hydrocutan Salbe bei allergischen Hautentzündungen?
Hydrocutan Salbe ist ein Präparat der Dermapharm AG und enthält den Wirkstoff Hydrokortison.   Hydrokortison ist ein chemischer Verwandter des...
Wie wirkt Hydrogalen® bei allergischen Hautentzündungen?
Hydrogalen® (Salbe, Creme, Lotio oder Lösung) ist ein Präparat der Galenpharma GmbH und enthält den Wirkstoff Hydrokortison.   Hydrokortison...
Wie wirkt Munitren® Salbe bei allergischen Hautentzündungen?
Munitren® Salbe ist ein Präparat der Robugen Gmbh Pharmazeutische Fabrik und enthält den Wirkstoff Hydrokortison.   Hydrokortison ist ein...
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ratioAllerg® Hydrocortison Creme ist ein Präparat der ratiopharm GmbH und enthält den Wirkstoff Hydrokortison.   Hydrokortison ist ein...
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Was ist eine Sonnenallergie?
Für manche Menschen sind Sonne und Strand nicht nur mit Freude verbunden. Denn sie leiden unter Juckreiz, Bläschen oder Quaddeln auf der Haut. Im...
Sind Sonnenallergie und Mallorca-Akne dasselbe?
Nein. Die Mallorca-Akne ist eher eine Sonderform der "Sonnenallergie" (wobei es die Sonnenallergie medizinisch betrachtet gar nicht gibt, man ...
Bekommt man Mallorca-Akne nur auf Mallorca?
Nein. Die Bezeichnung „Mallorca-Akne“ stammt von dem dänischen Dermatologen Nils Hjorth, der Anfang der 1970er-Jahre den Hautausschlag als...
Was sind häufige Auslöser von Nahrungsmittel-Allergien?
Dazu muss man zunächst sagen, dass (nichtallergische) Nahrungsunverträglichkeiten viel häufiger vorkommen als echte Nahrungsmittelallergien....
Was sind typische Beschwerden bei Nahrungsmittel-Allergie?
Eine Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel wird oft längere Zeit nicht erkannt, weil die Symptome so unspezifisch sind. Typische Beschwerden bei...
Wie bekommt man heraus, gegen welches Nahrungsmittel man allergisch ist?
Wenn Sie immer wieder mal unter Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Blähungen oder auch Bauchschmerzen leiden, kann das auch (muss aber nicht)...
Welche Lebensmittel verursachen relativ häufig Unverträglichkeiten?
Wenn unklare Magen-Darm-Beschwerden auftreten oder aus anderen Gründen Verdacht auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit besteht, ist immer die...
Woran erkennt man eine Nesselsucht?
Eine Nesselsucht, oder medizinisch Urtikaria, ist eine entzündlich-allergische Reaktion der Haut, deren Leitsymptom die typischen sogenannten...
Welche Symptome hat die Nesselsucht?
Typische Nesselsucht-Symptome sind ein plötzlich auftretender roter Hautausschlag, der meist stark juckt. Die entzündeten Hautstellen sind erst...
Wie lange dauert eine Nesselsucht?
Wie lange eine Nesselsucht dauert, lässt sich nur schwer sagen und hängt von der Art der Urtikaria ab.   In den meisten Fällen (bei 90...
Stimmt es, dass Menschen mit Allergien oder Neurodermitis häufig dunkle Augenränder haben?
Es gibt eine ganze Reihe an kleinen Merkmalen, die bei lange bestehenden Allergien entstehen können – aber nicht entstehen müssen. Dazu gehören...
Warum sind Allergien gegen Katzen häufig?
Tier(haar)allergien sind die dritthäufigste Ursache für allergische Erkrankungen überhaupt. Dabei kommt den Katzenhaaren eine besondere Bedeutung...
Warum wird bei einer Tierhaar-Allergie nur selten eine Hyposensibilisierung empfohlen?
Bei der Hyposensibilisierung geht es ja in erster Linie darum, das Immunsystem an den Allergie-Auslöser zu gewöhnen. Und zwar durch Spritzen mit...
Was versteht man unter einer Nesselsucht?
Bei einer Nesselsucht (Urtikaria) reagiert die Haut überempfindlich auf eine bestimmte Substanz oder einen bestimmten Auslöser. Die typischen...
Ist Nesselsucht ansteckend?
Nein. Die Erkrankung ist nicht ansteckend, da sie nicht durch einen Erreger ausgelöst wird.   Bei der Nesselsucht reagiert die Haut...
Ist immer eine Allergie Ursache der Nesselsucht?
Nein. Eine Nesselsucht, von Ärzten auch als Urtikaria bezeichnet, geht zwar meistens auf eine Allergie zurück. Aber nicht immer. Auch Infekte oder...
Was für ein Heuschnupfen-Mittel ist DNCG?
DNCG steht für Dinatrium chromoglicicum. Da sich das kein Mensch merken kann, wird der Wirkstoff meist DNCG oder Cromoglycinsäure genannt. DNCG...
Was bewirkt die Nasensalbe Nasulind®?
Nasulind® enthält als Wirkstoffe die ätherischen Öle von Pfefferminze und Thymian. Beide Arzneipflanzen wirken lindernd auf Entzündungen der...
Wie äußert sich ein allergischer Schock?
Ein allergischer Schock ist eine Notfallsituation. Er kann nur auftreten, wenn bereits eine Sensibilisierung gegen ein bestimmtes Allergen besteht...
Welche Insekten können Allergien auslösen?
Als Auslöser von Insektengiftallergien spielen Bienen und Wespen die Hauptrolle. Zwar können theoretisch auch Hornissen, Hummeln, Mücken oder...
Woran erkenne ich bei einem Bienen- oder Wespenstich, ob ich dagegen allergisch bin?
Das ist auf den ersten Blick gar nicht so einfach, denn anschwellen tut solch ein Stich so oder so. Wenn aber diese Schwellung sehr ausgeprägt ist...
Insektengiftallergie: Was tun, wenn doch mal eine Biene oder Wespe sticht?
Für Menschen mit einer Bienengift- oder Wespengiftallergie ist die beste Vorbeugung natürlich, gar nicht erst gestochen zu werden. Aber auch, wenn...
Wie schützt man sich mit einer Insektengiftallergie gegen einen allergischen Schock?
Mit einem Notfall-Set. Also einer kleinen Tasche, in dem sich alle Notfallmedikamente befinden. In der Bienen- oder Wespensaison (je nachdem, gegen...
Soll man den Stachel nach einem Bienenstich sofort rausziehen?
Ja. Und mit sofort ist hier tatsächlich sofort gemeint. Denn unmittelbar nach dem Stich wird durch kleine Muskeln im Stachel noch weiteres Gift in...
Fällt die allergische Reaktion beim nächsten Bienenstich noch stärker aus?
Das kann sein, muss aber nicht. Es kann auch passieren, dass Personen, die zuvor allergisch auf das Insektengift von Bienen oder Wespen reagiert...
Ist man mit einer Allergie gegen Bienengift auch allergisch gegen Wespenstiche?
Manchmal ja, manchmal nein. Das hängt davon ab, gegen welchen der Stoffe (Allergene) im Bienen- oder Wespengift man allergisch ist. Ein Teil dieser...
Starke Schwellung nach einem Mückenstich: Ist das eine Allergie?
Nein. Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit extrem gering. Wenn es nach einem Mückenstich oder auch Bremsenstich zu einer sehr starken Schwellung...
Warum ist ein Allergietest auf Bienen- oder Wespengift mit Vorsicht zu genießen?
Weil er oft eine Allergie vortäuscht, obwohl keine vorliegt. Das hängt damit zusammen, dass sich relativ viele Menschen in einer Art Vorphase der...
Urlaub mit Bienenstichallergie: Ist man auch gegen Bienen außerhalb Europas allergisch?
Ja. Denn weltweit tragen alle Bienen das gleiche Gift. Oder genauer gesagt: Die Substanzen im Bienengift, die die allergische Reaktion auslösen...
Wie kommt es, dass man mit einer Pollen-Allergie auch bestimmte Früchte nicht verträgt?
Menschen mit einer Pollenallergie haben nicht selten auch allergische Beschwerden, wenn sie frische Früchte essen. Vor allem dann, wenn die Pollen...
Ist man bei einer Hundehaar-Allergie automatisch gegen alle Hunde allergisch?
Nein, das muss nicht sein. Eine Hundehaar-Allergie kann durchaus auf nur eine oder wenige Rassen begrenzt sein. Es gibt auch Fälle, in denen eine...
Welche Stoffe können eine Kontaktallergie auslösen?
Die bekannteste und auch häufigste Kontaktallergie ist die gegen Nickel. Das Metall ist vor allem in Modeschmuck, aber auch in den Verschlüssen von...
Ist die Hyposensibilisierung ohne Spritzen genauso effektiv?
Das ist noch nicht so ganz sicher. Die sogenannte sublinguale Immuntherapie, bei der die Allergiestoffe unter die Zunge geträufelt statt gespritzt...
Ist Nesselsucht heilbar?
Nicht immer. Wird der Grund (Auslöser) für den Ausbruch einer akuten Nesselsucht festgestellt, kann die Ursache ausgeschaltet und die Krankheit...
Wie wird eine Nesselsucht behandelt?
Zwei wesentliche Dinge sind bei der Nesselsucht-Therapie wichtig:   Auslöser vermeiden Wenn eine Nesselsucht immer wieder auftritt oder über...
Wie kann ich die Symptome der Nesselsucht lindern?
Neben der Einnahme entzündungshemmender und schmerzlindernder Medikamente (wie z. B: Antihistaminika in Form von Tabletten, Salben oder Gels),...
Welche Medikamente oder Salben helfen am besten gegen Nesselsucht?
Zur Therapie der chronischen Nesselsucht können folgende Arzneimittel eingesetzt werden:   Menthol- oder antihistaminhaltige Salben Bei...
Kuhmilchallergie: Wie decke ich meinen Calcium-Bedarf?
Bei einer Allergie auf Kuhmilcheiweiß sollten Sie zunächst einmal prüfen (oder prüfen lassen), ob Sie Ziegenmilch oder Schafmilch vertragen. Wenn...
Häufige Fragen zu Allergien gegen Pollen und Gräser
Hier finden Sie Fragen und Antworten zu Pollenallergien. Im Menü links können Sie das Thema auswählen.      
Häufige Fragen zur Nesselsucht
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Häufige Fragen zu Nahrungsmittelallergien
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Häufige Fragen zu einzelnen Präparaten gegen Allergien
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Häufige Fragen zum Heuschnupfen
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Häufige Fragen zur Behandlung von Allergien
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Häufige Fragen zu den verschiedenen Allergie-Auslösern (Allergenen)
Hier finden Sie Fragen und Antworten zu den verschiedenen Allergie-Auslösern (Allergenen). Im Menü links können Sie das Thema auswählen.    
Pollen sind unterschiedlich aggressiv
Birken, Gräser und Oliven sind in Europa die häufigsten Auslöser von Heuschnupfen. Doch was gleich scheint, ist sehr unterschiedlich: Die...
Pollenbelastung: Tendenz leider steigend
Viele Menschen mit Allergien klagen darüber, dass ihre Beschwerden in den letzten Jahren häufiger auftraten und heftiger waren. Kann das stimmen?...
Heuschnupfen: Hyposensibilisierung per Pflaster?
Wer Heuschnupfen hat, klagt über eine laufende Nase und tränende Augen. Bisher lässt sich diese Allergie mit dauerhaftem Erfolg nur mit einer...
Allergien und Neurodermitis: Unzureichend behandelt und bezahlt?
Drei Studien zeigen, dass Allergien anscheinend viel verbreiteter sind, als bisher angenommen wurde. Die Studien offenbaren auch, dass die...
Mehr Keime im Darm, weniger Allergien
Die Vielzahl verschiedener Keime, die den Darm von Säuglingen besiedeln, haben Einfluss auf die Gesundheit der Kinder. Eine in Dänemark...
Allergiegefahr durch zu wenig Lüften
Menschen mit einer Hausstauballergie wissen, wie wichtig regelmäßiges Lüften ist. Aber auch ohne eine Sensibilisierung auf Hausstaubmilben besteht...
Schützen Allergien vor Hirntumoren?
Forscher haben herausgefunden, dass Allergien anscheinend vor Hirntumoren schützen. Verantwortlich dafür wird IgE gemacht, ein spezieller...
Bienenstich: Für Allergiker kann er tödlich sein
Natürlich ist das die krasse Ausnahme. Aber es kommt vor. Ein Bienenstich oder ein Wespenstich, der tödlich endet. Oder zumindest zu einem schweren...
Asthma und Allergien: Direkter Zusammenhang mit dem Bruttosozialprodukt
Ungesunde Ernährung mit viel Fast Food und ein Aufwachsen in einer wirtschaftlich florierenden Region – das sind die zwei Nährböden, auf denen...
Habe ich eine Hausstaub-Allergie? Test mit fünf Fragen
Angeblich sollen in Deutschland 4-8 Millionen Menschen an einer Hausstauballergie leiden. Der Verband deutscher Allergie-Ärzte geht sogar von einer...
Medikamentenallergie: Ein Allergiepass lohnt sich
Wenn Sie eine Allergie gegen bestimmte Arzneimittel haben, lohnt sich in jedem Fall ein sogenannter Allergiepass. Das ist ein Ausweis, in dem vom...
Bevor es zu Symptomen kommt: Pille gegen Pollen
Auch mit Heuschnupfen kann man nicht das ganze Frühjahr über den Pollen aus dem Weg gehen. Deswegen muss die Devise lauten: Bei nahendem Kontakt zu...
Leicht gesagt: staubfrei leben
Eigentlich klingt der Rat zur Vorbeugung bei Hausstauballergie ganz einfach: Man halte die Wohnung staubfrei. Doch ganz so einfach ist das gar nicht....
Wogegen allergisch: Die Detektivarbeit beginnt mit einer Befragung
Zu erkennen, dass eine Allergie vorliegt, ist meist einfacher, als aufzuspüren, wogegen man allergisch ist. Um dieses sogenannte Allergen zu...
Wie man Hausstaubmilben vertreibt
Das beste natürliche Mittel gegen Hausstaubmilben ist regelmäßiges und gründliches Lüften. Denn weder mögen die Milben kalte Luft noch ...
Ganzjahres-Allergie: Ist der Hausstaub die Ursache?
Wenn Ihre allergischen Beschwerden sich an keine Jahreszeit halten und auch dann noch vorhanden sind, wenn sämtliche Pollen längst verflogen sind,...
Machen Sie es den Milben ungemütlich
Es ist nicht ganz einfach und geht manchem auch gegen den wohnlichen "Geschmack": Aber es gibt eine ganze Reihe an Empfehlungen, wie Sie innerhalb...
Wenn sich die Haut wehrt: Ausschlag und Nesselsucht
Unter einer Allergie stellt man sich gemeinhin eine laufende Nase und juckende Hautstellen vor. Vor allem an der Haut aber können die allergischen...
Angestochen: Der Pricktest
Der Pricktest ist einer der gebräuchlichsten Allergietests. Das Prinzip: Es werden verschiedene Allergiestoffe nebeneinander auf die Haut...
Bild Immun gegen Pollen
Die spezifische Immuntherapie packt Allergien bei ihrer Ursache an. Vielfach lassen sich damit auch allergisch bedingte Asthma-Erkrankungen...
Bild Wirklich allergisch?
Etwa jeder fünfte Erwachsene in Deutschland reagiert Schätzungen des Robert-Koch-Instituts zufolge allergisch auf Pollen, Hausstaub und Co. Aber:...

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